@malhalblang
Ja, aber über einen längeren Zeitraum in kurzen Intervallen genutzt hättest du zumindest ein klares Indiz dafür, dass der Getestete dann jeweils vor einiger Zeit nicht infiziert war. Zu Beginn muss natürlich eine Nichtinfizierung sozusagen als Prämisse vorausgesetzt und der Spieler dann erhöhten Sicherheitsmaßnahmen ausgesetzt werden.
Schwächen hat das natürlich, aber denen geht es ja ersichtlich auch nicht darum, das Risiko auszuschließen, sondern - um jeden Preis? - zu verringern, um ihr Ding durchzuziehen.
Hallo svm
Während der Sanierungsphase um 2014/15 hat man eine Versicherung abgeschlossen.
Die Spieler verzichten allesamt auf Großteil des Gehalts. Kurzarbeit hat man meines Wissens nach auch angemeldet. Dies alles dürfte glaube ich reichen um das Schiff nicht auf Trockendog fahren zu lassen. Natürlich wird es bei uns auch enger. So schlecht wie bei euch sieht es aber lange nicht aus. Wenigstens trägt diese Krise zur Bereinigung der gesamten Branche bei. Wenigstens etwas.
Unser Glück ist nunmal zum richtigen Zeitpunkt aufgestiegen zu sein und noch einen Kader zu haben, der wirtschaftlich eher in Liga 3 einzuordnen ist. Dazu sind wir nicht so sehr auf die Zuschauereinnahmen angewiesen. Dieser Aspekt ist für euch hoch anzusiedeln.
@ Per Coy
"die über einen längeren Zeitraum andauernden Tests in kurzen Intervallen wären nach meinem Verständnis ja im Falle eines stets negativen Ergebnisses ein Beleg dafür, dass zu keinem Zeitpunkt der Testserie eine Infektion vorlag"
Ja, aber das würde, wie gesagt, nur Sinn machen, wenn man die Tests mit dem PCR Verfahren durchführen würde. Die "Anti-Körper-Tests", die übrigens seit gestern testweise in München durchgeführt werden, können nur nachweisen, ob jemand die Krankheit schon durchlaufen hat, da erst dann genügend Antikörper gebildet worden sind. Die würden nicht eine gerade beginnende und hoch ansteckende Corona-Infektion nachweisen.
Okay, soviel dazu.
Und sonst: Ganz starke Meinung von Harald Pistorius zum "Virus Profifußball".
Zum Nachhören...
Burkhard Tillners Sportland-Ausgabe zur Corona-Krise von gestern Abend mit Akteuren des SV Meppen (Neidhart, Maul) und des VfL Osnabrück (Wehlend, Thioune):
Wer konnte das vor 8 Wochen ahnen, dass Ansgar Brinkmann mit seiner Aussage, dass sich die Straße früher oder später wieder den Fußball zurückholen wird recht haben wird.....
Das ganze Konstrukt wackelt gewaltig. Das die DFL flexibel/ dumm wie eine Bahnschranke ist macht mich fassungslos. Da wird eine Art Medical Task Force ins Leben gerufen, damit der Ball im Rahmen von Geisterspielen weiter rollen kann. Alles schön und gut. Aber die DFL hat die Rechnung ohne den Föderalismus gemacht. Was ist, wenn in NRW trainiert werden darf mit dem kompletten Kader und in NDS nicht. Das ist doch alles Käse
Der Deutsche Handball-Bundesliga versucht auch zu Ende zu spielen hat aber schon mal einen Plan B vorgestellt. Genau das erwarte ich von der DFL.
@ purple white
die agb waren mir jetzt nicht bekannt. Hätte gedacht, dass dort auch was zu einer Insolvenz geregelt ist.
aber noch ist es ja nicht so weit...
Fakt ist dass das ganze Fussball Gerüst insbesondere auch die Anforderungen der DFL nun wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Auch bei der DFL und DFB wird man feststellen übertrieben zu haben.
Der DFB und die DFL werden ihren Weg überdenken. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man einzelne Anforderungen lockern wird. Insbesondere auch infrastrukturelle. Eine erhebliche Reduzierung von Kapazitäten kann man aber nie ausschließen. Andernfalls muss man vielleicht über bessere räumliche Trennungen bzw. Abstand nachdenken.
Die neue Chance für die Erhaltung der Bremer Brücke. Aber ist dies wirklich ein Vorteil für uns? Klar ist, dass dieses Stadion ein besonderes Alleinstellungsmerkmal im deutschen Fussball hat. Jedoch muss man auch berücksichtigen, dass die nun neu herangewachsene Fanschar die alten Stadien garnicht mehr kennt und demzufolge nicht mehr so schätzt bzw. wenn überhaupt nur aus Erzählungen oder aus kleinsten Kindertagen. Wie sehr dies später noch geschätzt wird ist die andere Frage.
Ein weiterer Punkt ist, dass man zwar ein altes Kultstadion hat, dies aber einen Einnahmenachteil mit sich bringt. Demzufolge auch einen Wettbewerbsnachteil. Es fehlen Businessplätze und Kapazitäten um zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Den ganzen Argumenten, die man natürlich nicht voraussagen kann sollte man aber auch entgegensetzen, ob in Zukunft überhaupt solch große und neumoderne Stadien benötigt werden. Weiter kann es aber auch geschehen, dass weitere Einschränkungen vorgegeben werden. Dies würde unserem VfL in den Planungen durchaus in die Karten spielen wenn es um die Planung eines neuen Stadions oder einen Umbau geht. Während andere wie bspw. Regensburg oder Paderborn die relativ kleine Stadien haben teuer umbauen oder große Einnahmeverluste in Kauf nehmen. Der VfL hat aktuell das Glück noch frei gestalten zu können.
Wie ich darauf gekommen bin? Es wurde in einem Artikel den ich in einer großen deutschen Zeitschrift (nicht Bild sondern seriös) drüber berichtet, dass viele Arbeitgeber bspw. In Großraumbüros oder in der Kundschaft (Diskotheken) massiv umdenken müssen. Daher auch das für und wieder. Wie es kommt weiß wieso niemand.
@HP
Danke,danke für diesen Bericht in der NOZ.Ich zieh den Hut vor soviel ehrlicher Meinung in der Öffentlichkeit.
Bei deiner Liebe zum Fußball und dem VFL,ist das mehr als Daumen hoch.
Ich hoffe der Bericht geht durch die Medienwelt,denn das Fußballvirus ist mehr als entartet.
Der Mut für diese Zeilen zeigt"Du läßt dich nicht verbiegen"
@Octeon
“Für die verbliebenen Crowdfunder und die Inhaber der lebenslangen DK wäre eine Insolvenz nicht so dolle....“
Kannst du das näher erläutern mit der lebenslangen Karte?
Laut den AGB‘s sieht es wie folgt aus:
Die Gültigkeit der lebenslangen Dauerkarte endet, wenn der Verein für Leibesübungen von 1899 e.V. Osnabrück aufgelöst wird, Meister- schaftsspiele, Spiele der U21 oder der Jugend- mannschaften (U19/U17) nicht mehr abhält oder mit dem Ableben des Karteninhabers.
@Altfan
Die 3. Liga versucht schon länger unter das Dach der DFL zu kommen. Aber da wird der DFB vermutlich nicht mitspielen. Der DFB wird keinen Cent zahlen und vermutlich nur die Achseln zucken wenn Vereine wie der SV Meppen Insolvenz anmelden müssen. Dann ist das halt so.
Die Fans sammeln Spenden, allerdings ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es ist wirklich zum kotzen. Da steigst du vor 3 Jahren auf, hast nun beste Chancen auf Liga 2 und gehst insolvent, weil in dieser Virus Krise dann doch der Investor fehlt um den Verein über Wasser zu halten und Sponsoren sich und ihre Unternehmen erst einmal retten müssen.
Zum Glück hat der SVM schnell auf Kurzarbeit umgestellt, aber ob das reicht wissen wir aktuell noch nicht. Wenn wir das überleben sollten ist auch völlig ungewiss mit welchem Spieler Material wir nächste Saison auflaufen werden. Ich denke es werden keine Spiele mehr statt finden.
Hat der VfL Kurzarbeit angemeldet oder seid ihr von Insolvenz bedroht?
Ergänzung zum vorherigen...
Die ganze Situation stinkt doch bis zum Himmel. Wenn es wirklich so kommt, dass sich Vereine mittels einer Planinsolvenz sanieren können, ist das ein Arschtritt für all die seriös arbeitenden Vereine. Dazu zähle ich auch unseren VfL. In Liga 3 ist der SV Meppen leidtragend.
Ist ein Verein durch die fehlenden Einnahmen Insolvenz bedroht und hat vorher seriös gearbeitet kann ich den Schritt absolut nachvollziehen. Bspw. KAISERSLAUTERN saniert sich jetzt, stellt sich neu auf und macht anschließend so weiter wie bisher um sich nächstes Jahr um diese Zeit mit neu aufgestellte Kader als souveräner Tabellenführer als fast feststehende Aufsteiger wiederzufinden. DFB und DFL treten das financial fair Play mit Füßen. Es muss eine andere Lösung her. DFB und DFL sollten sich diesen Beschluss gut überlegen.
Dies wäre ein Freifahrtsschein für alle, die bislang über ihre Verhältnisse gelebt haben. Dazu zählen für mich der HSV, der FCK natürlich auch der FC Schalke, der KSC, Hannover 96 aber auch Werder Bremen. Uvm.
@allwetterfan ich weiß ja dass du eine Abneigung gegen den HSV hast und keine Gelegenheit aus lässt dies zu betonen. Aber wenn der eigene Verein (Werder) sich nicht so sehr anders verhält sollte man doch besser ruhig bleiben. Ich möchte gerne erfahren, wie es Werder im Falle eines Abstiegs erging, was ich dieses Jahr leider nicht erfahren werde vermutlich. Ob die direkt ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden könnten ist noch lange nicht sicher. Erst recht in finanzieller Situation dürfte es auch für die schwierig werden.
Als HSV Sympathisant möchte ich erwähnen mit allem was da so passiert ist ebenso mit viel Unverständnis und Ungläubigkeit dies beobachtet zu haben. Allen voran das letzte Engagement des Hr. Hoffmann. Wie man den wieder rein holen konnte ist mir schleierhaft.
Für unseren VfL wäre das oben beschriebene Szenario für die Zukunft ebenso ein Desaster fürchte ich. Denn es werden Vereine bspw. wie der FCK erstarken durch wieder gewonnene Finanzkraft anstatt sich dem aktuellen Level anzupassen und mit guter Arbeit wie unser VfL hoch arbeiten. Diese Zeit und Geduld wird man in Kaiserslautern nicht haben und den bequemen frei gewordenen Weg gehen.
Weiterer Nachteil des VfL ist auch, dass diese "erlassenen" 10 Millionen noch immer als Last auf den VfL liegen und immer wieder "aufs Brot geschmiert werden". Eine Last sind auch die Trainingsbedingungen und das Stadion. Hier hat unser VfL einen klaren Wettbewerbsnachteil. Wenn dies an nur ein oder 2 anderen Dingen auch so ist und bleibt und andere Vereine deren Vorteile wieso schon auf der Hand liegen, diese die wirtschaftliche Situation so einfach bereinigen können, dann hat unser VfL ohne einen großen externen Geldgeber keine Chence wenn man es realistisch betrachtet.
In den letzten Tagen hatte ich den Eindruck diese Krise könne etwas Gutes für den VfL haben. Je mehr ich darüber nachdenke und je mehr ich auch die Entwicklungen und neuen Gesetzesmäßigkeiten der DFL und des DFB beobachte, befürchte ich eher gegenteiliges.
Die ganze Situation stinkt doch bis zum Himmel. Wenn es wirklich so kommt, dass sich Vereine mittels einer Planinsolvenz sanieren können, ist das ein Arschtritt für all die seriös arbeitenden Vereine. Dazu zähle ich auch unseren VfL. In Liga 3 ist der SV Meppen leidtragend. Ist ein Verein durch die fehlenden Einnahmen Insolvenz bedroht und hat vorher seriös gearbeitet kann ich den Schritt absolut nachvollziehen. Bspw. KAISERSLAUTERN saniert sich jetzt, stellt sich neu auf und macht anschließend so weiter wie bisher um sich nächstes Jahr um diese Zeit mit neu aufgestellte Kader als souveräner Tabellenführer als fast feststehende Aufsteiger wiederzufinden.
DFB und DFL sollten sich diesen Beschluß gut überlegen. Dies wäre ein Freifahrtsschein für alle, die bislang über ihre Verhältnisse gelebt haben. Dazu zählen für mich der HSV, der FCK natürlich auch der FC Schalke, der KSC, Hannover 96 aber auch Werder Bremen. Uvm.
@allwetterfan ich weiß ja dass du eine Abneigung gegen den HSV hast und keine Gelegenheit aus lässt dies zu betonen. Aber wenn der eigene Verein (Werder) sich nicht so sehr anders verhält sollte man doch besser ruhig bleiben. Ich möchte gerne erfahren, wie es Werder im Falle eines Abstiegs erging, was ich dieses Jahr leider nicht erfahren werde vermutlich. Ob die direkt ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden könnten ist noch lange nicht sicher. Erst recht in finanzieller Situation dürfte es auch für die schwierig werden.
Als HSV Sympathisant möchte ich erwähnen mit allem was da so passiert ist ebenso mit viel Unverständnis und Ungläubigkeit dies beobachtet zu haben. Allen voran das letzte Engagement des Hr. Hoffmann. Wie man den wieder rein holen könnte ist mir schleierhaft.
Für unseren VfL wäre da oben beschriebene Szenario für die Zukunft ebenso ein Desaster fürchte ich. Denn es werden Vereine bspw. wie der FCK erstarken durch wieder gewonnene Finanzkraft anstatt sich dem aktuellen Level anzupassen und mit guter Arbeit wie unser VfL hoch arbeiten. Diese Zeit und Geduld wird man in Kaiserslautern nicht haben. Weiterer Nachteil des VfL ist auch, dass diese "erlassenen" 10 Millionen noch immer als Last auf den VfL liegen und immer wieder "aufs Brot geschmiert werden". Eine Last sind auch die Trainingsbedingungen und das Stadion. In den letzten Tagen hatte ich den Eindruck diese Krise könne etwas Gutes für den VfL haben. Je mehr ich darüber nachdenke und je mehr ich auch die Entwicklungen und neuen Gesetzesmäßigkeiten der DFL und des DFB beobachte, befürchte ich eher gegenteiliges.
In dem Zusammenhang muss ich einmal das Zusammenkrachen von Flamur Kastrati beim Auswärtsspiel in Cottbus in 2011 mit einem gegnerischen Spieler erwähnen. Mehr wie löblich war das Verhalten der Cottbusser Fans im Stadion der Freundschaft. Minutenlang wurde geklatscht. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Toll!
@ Wohlgemuth:
Skurrile Szene anner Brücke: Skurril oder heftig? Eher als krass zu bezeichnen war das Foul im September 2007 von Ian Joy, dem US-Amerikaner vom FC At. Pauli. Nach seinem rüden Foul an Assimiou Toure wurde der Linksverteidiger von unserem Lieblingsverein mit Verdacht auf einen Schien- und Wadenbeinbruch ausgewechselt. Der Bruch bestätigte sich kurze Zeit später.
Ich stand auf der alten Nord und hörte das Brechen der Knochen. Um mich herum war es Mucksmäuschen still. Das Geräusch vergisst man nicht ?
Ja ja Insolvenz soll mal wieder als alles glücklichmachende Allheilmittel herhalten. Alle Schulden verpuffen im Wind. Nur, der Gläubiger schaut in die Röhre und soll schon bald neues Geld rausrücken...... das macht man dann natürlich gerne.
Entschuldet ?
Als gäbe es keine, die auf den Forderungen dann sitzen bleiben ?
Wo bleibt da die Moral ? Oder ist die eh schon dahin ?
Haftet etwa der Geschäftsführer mit seinem Privatvermögen ?
Das kann es eigentlich nicht sein. ![]()
Es obliegt jetzt der sorgfältigen Prüfung jedes Profivereins, ob man nicht diese einmalige Chance nutzt und sich durch Insolvenz entschuldet. Denn dies werden so einige Vereine tun (müssen), die danach dann schuldenfrei in die neue Saison gehen. Es könnte sich dann die Problematik ergeben, dass man dann, wenn man versucht, irgendwie ohne Insolvenz durch die Krise zu kommen, anschließend einen Wettbewerbsnachteil hat. Man schleppt dann etwaige Altschulden zzgl. der neuen Corona-Schulden mit sich rum und steht mit den schuldenfreien Vereinen im Wettbewerb.
Die Crux der Geschichte ist vermutlich, das sich Werder Bremen, obwohl der Abstieg eigentlich schon so gut wie feststand, nun am Grünen Tisch und dank der DFL die Liga wird halten können.
Ja, schon klar, war auch nicht ganz ernst gemeint ;-) Ich teile übrigens auch deine Symphatie zu grün-weiß.
Es ist auch nach dieser Krise reichlich Geld im System Fußball. Allein schon aus den TV Verträgen Milliarden. An diesem Geldtöpfen werden und können sich auch gerade die Clubs die nun auf der Kippe stehen wieder ins Lot bringen. Nach der Krise werden sich hoffentlich auch die sog. kleinen Clubs bei der Verteilung der Tv Millionen nicht mehr so über den Tisch ziehen lassen.
@violet-white
Auch wieder wahr ;-)
Macht die Sache aber nicht wirklich besser, ich denke, da sind wir uns einig ...
Im Übrigen wäre ich trotz oder gerade wegen meiner zweiten Liebe (in grün-weiß) auch nicht wirklich glücklich, wenn es den HSV zerlegen würde, jedenfalls nicht deshalb!
Bis zum 30.09.20 ist aufgrund der Krise die Insolvenzantragspflicht übrigens ausgesetzt. Im Mai wird also kein Verein zwingend Insolvenz anmelden müssen.
Allwetter;
Der HALBE Ruhrpott würde ggfls schon freudig zusehen wenn Schalke auseinander fliegt.
Sorry, der musste jetzt sein ;-)
Die +/- zeitgleiche Insolvenz von (circa) vier Erst-, neun Zweit- und mutmaßlich auch diversen Drittligisten wird mit ziemlicher Sicherheit mit einiger Macht auch aus der großen Politik abgewendet werden. Ich deute das wie vorhin schon angedeutet als deutlichen Appell der Clubs an die Politik, einen Notspielbetrieb schnell wieder zuzulassen, wofür ja offenkundig auch gerade schon die Weichen gestellt werden.
Fußball ist zwar nicht unmittelbar systemrelevant und der Kollaps der halben Profiligen auf die gesamte Volkswirtschaft bezogen auch eher eine der berühmt-berüchtigten Erdnüsse, emotional aber von derartiger Tragweite und Sprengkraft, dass man da gegensteuern wird. Mir braucht jedenfalls niemand zu erzählen, dass der halbe Ruhrpott sich brav weiter an Kontaktsperren halten wird und zusieht wenn der eigene Arbeitsplatz futsch oder das eigene Kleingewerbe bankrott geht, wenn gleichzeitig der FC Schalke auseinanderfliegt, nur weil er nicht spielen darf. Dann wären wir schneller bei der auch vom Innenministerium skizzierten Anarchie, als wir gucken können ...
Im besten Fall schafft man einige unnütze Auflagen ab und wir könnten langfristig Zweitligafußball vor 20.000 an der ausgebauten Brücke bewundern.
Der Fußball wird sich verändern. Die Frage ist nur in welcher Weise. Einfach nur traurig alles. Mir fehlt der Sport und alles was damit zusammenhängt.
Für die verbliebenen Crowdfunder und die Inhaber der lebenslangen DK wäre eine Insolvenz nicht so dolle....
Nach dem Artikel steht (stünde) die halbe zweite Liga kurz vor der Insolvenz. Man muss kein Prophet sein, dass es in der 3. Liga kaum besser laufen wird (würde). Wenn es soweit kommt und die üblichen Lizenzbedingungen gelten würden (die Liquiditätsnachweise sollen ja wohl ausgesetzt werden, hieß es ja bereits), dann müsste die 2. Liga ja kommende Saison mit Dritt- bis Viertligisten aufgefüllt werden. Wobei noch die Frage ist, ob es nicht auch Erstligisten erwischt.
Wir sollten abwarten, wie sich der Reihenfolge nach:
a) die Pandemie und die Maßnahmen dagegen
b) die gesamte Volkwirtschaft
c) die Beendigung der laufenden Saison und die resultierenden TV-Zahlungen
d) die Vorzeichen für die Saison 2020/21 (im Voraus absehbar vermutlich großenteils ohne Zuschauer!)
entwickeln und was daraus für die Regularien bei DFL und DFB sich entwickelt. Eins ist klar: So wie bisher wird es zumindest in den nächsten 2, 3 Jahren definitiv nicht weiter gehen können. Ob jemals wieder, muss sich auch erst noch erweisen.
@Eversburger
Geht eine Insolvenz dennoch nicht immer mit einem Zwangsabstieg einher?
Dann zitiere ich mal aus dem Kicker-Artikel:
"Dramatisch gestaltet sich die Situation in der 2. Bundesliga. Sieben Vereine müssen schon Ende Mai Insolvenz anmelden, wenn bis dahin der Spielbetrieb nicht aufgenommen werden kann und die vierte Rate der Medienpartner nicht an die DFL zur Weitergabe an die Klubs gezahlt wird. Die letzte Rate aus dem aktuellen Medienvertrag ist für die Saison 2019/20 eigentlich Anfang Mai fällig. Zwei weitere Vereine in der 2. Bundesliga müssen im Juni Insolvenz anmelden, wenn die Zahlungen der Sender ausbleiben sollten."
Und "rein zufällig" wird seit gestern darüber öffentlich diskutiert, dass die Profivereine unter Umständen sehr bald schon wieder ihr Training aufnehmen dürfen, ab ca. 01. Mai wieder Geisterspiele stattfinden sollen und die Quarantänebestimmungen nicht für die ganze Mannschaft gelten sollen, wenn ein einzelner Spieler positiv getestet wird (weiter unten schon diskutiert).
Man muss wahrlich kein Verschwörungstheoretiker sein, um das Erscheinen dieser beiden Meldungen insbesondere auch in ihrer zeitlichen Abfolge als nicht ganz zufällig einzuordnen...
Die Situation beim VfL würde uns natürlich alle interessieren. Auch inwiefern die Ausfallversicherung greift.
Wobei ja eine Insolvenz angesichts des gestrichenen Punktabzugs auch nicht zwingend negativ sein muss...
13 der 36 Profiklubs droht Insolvenz - noch in dieser Saison
Um welche Clubs es sich handeln soll, geht aus dem Artikel leider nicht hervor.
https://www.kicker.de/773385/artikel/13_der_36_profiklubs_droht_insolvenz_noch_in_dieser_saison
Ne, die über einen längeren Zeitraum andauernden Tests in kurzen Intervallen wären nach meinem Verständnis ja im Falle eines stets negativen Ergebnisses ein Beleg dafür, dass zu keinem Zeitpunkt der Testserie eine Infektion vorlag. Würdest du die Intervalle verlängern, würde das sozusagen die Gefahr vergrößern, dass dir irgendwo eine Infektion durchs Netz rutscht.
@ Per Coy
ah ja, ich verstehe. Die Bundesligisten warten auf die Anti-Körper-Tests. Genau wie ich, übrigens.
Die sollen in einigen Wochen auf dem Markt sein, dann für jedermann in der Apotheke erhältlich, so wie ich es verstanden habe. Wie der Name schon sagt, soll mit diesen Tests nachgewiesen werden, ob die jeweilige Testperson bereits Antikörper gegen das Virus entwickelt hat. Sollte das der Fall sein, würde man in der Regel davon ausgehen, dass die Person Covid 19 bereits durchlebt hat und aller Wahrscheinlichkeit nach zunächst mal immun ist. So weit, so gut.
Jetzt würde sich mir aber nicht erschließen, warum man alle drei Tage ca. 1.000 Profifußballer testen will, um festzustellen, ob die in den letzten drei Tagen Antikörper gebildet haben. Da reicht doch ein einziger Test; und gegebenenfalls nach ein paar Wochen noch mal eine Kontrolle. Alles andere ergibt doch keinen Sinn.
Eine alle-drei-Tage Testung ergibt nur Sinn, wenn sie mit den aktuellen PCR-Tests durchgeführt werden, um festzustellen, ob sich jemand aktuell infiziert hat.
Oder unterliege ich da mit meinem laienhaften Wissen einem Denkfehler? Dann kläre man mich bitte auf. Per Coy?
https://www.liga3-online.de/geht-der-fck-in-die-insolvenz-pruefen-alle-optionen/
Das wäre allen seriös arbeitenden Vereinen vorallem der 3. Liga gegenüber eine Frechheit. Diese Krise so zu nutzen geht garnicht. Damit würden die sich bei mir in der Gunst unsympathischer Vereine auf ein ähnliches Niveau mit Dynamo und dem KSC sowie den komischen Vögel setzen.
Da kann ja wohl mal Hopp was für die Medizinabteilungen der Bundesligisten an den Start bringen. Meine Güte.
@malhalblang
Zu den Tests kopiere ich einfach mal den Beitrag eines Fb-Users zu einem entsprechendem Beitrag beim Hardy Grüne hierher. Ich kenn mich da noch nicht so aus, aber es klingt zumindest gehaltvoll ;-) :
“Wichtig ist zwischen Schnelltests (Antikörper-Tests) und den PCRs zu unterscheiden. Mit einer PCR lässt sich relativ zuverlässig sagen, ob jemand mit SARS-CoV2 besiedelt ist oder nicht, da hier der direkte Nachweis viralen Erbguts gegeben ist, wohingegen die Antikörpertests erst nach Serokonversion (deutlich später) positiv werden und zudem weniger zuverlässig sind. Die aktuellen Tests auf Corona erfolgen mittels PCR, weil die Antikörpertests da noch nicht gut genug für sind. Sie könnten einem höchstens sagen, ob die Erkältung, die man vor zwei Wochen hatte, vielleicht doch Covid-19 war und man jetzt Antikörper produziert hat. Wenn man aber in kurzen Abständen immer wieder negative Antikörpertests bei der gleichen Person hat, kann man auch davon ausgehen, dass sie nicht besiedelt / infiziert ist - das ist die Idee der Bundesligisten. Es sind also explizit nicht die gleichen Tests, die in den medizinischen Laboren durchgeführt werden.“
@Brettermeier: Man muss schon tatsächlich sehr wenig leisten, um bei google nicht gefunden zu werden!
Zur Zeit von Heaven war auch mal ein Damen-Nationalmannschafts-Turnier! Ich bin in meiner Erinnerung fest davon überzeugt, dass er bei nem Spiel von China nach der Halbzeit sämtliche Wechsel vorgetragen hat! Mein Chinesisch ist nicht gut, aber das waren bestimmt 10 Wechsel (-;
Heaven hat noch geprahlt:"Es gibt Wechsel, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte!"
Mit der Queen müsste die Saison 91/92 unter Ulli Sude gewesen sein. Der VfL lag gegen Meppen zurück, spielte schwach und dann trat da dieses komische Double auf. Ich meine, per Hubschrauber, aber 100%ig sicher bin ich mir tatsächlich nicht. Vielleicht wäre das ja eine Geschichte, womit die NOZ in diesen Zeiten ein wenig von ihren Seiten füllen kann;-)
@TeKay:
Ja, der legendäre Brinkie-Cup zum 100jährigen Jubiläum 1999 mit Bielefeld, dem FC Gütersloh und dem Knaller-Überraschungsgast Holstein Kiel. Keine 1000 Zuschauer bei 30 Grad im Stadion und dann noch der Auftritt dieses "Entertainers", den man nichtmal mehr googeln kann... Aber mit genug Bier war es auszuhalten;-)
passt jetzt hier vielleicht nicht ganz rein, aber ein Satz noch zu der Kurzdiskussion, die Per Coy und Anstoss gestern Abend hier zwischen den Aufstellungen und skurrilen Momenten geführt haben. Die "medizinische Taskforce der DFL" schlägt laut MDR also vor, dass alle Profis alle drei Tage getestet werden.
Kann das mal jemand für mich ausrechnen, ich war nie so gut in Mathe. Sagen wir mal monatlich. Wie Anstoss schon schrieb, nicht mal medizinisches Personal kann momentan ausreichend getestet werden. Wenn ICH getestet werden will, muss ich sehr überzeugend darlegen, dass ich starke Symptome habe und mich irgendwo angesteckt haben dürfte.
Weiterer Vorschlag der Taskforce: Bei Positivtest soll nur der infizierte Profi in Quarantäne. Alle anderen nicht mehr.
Meines Wissens schreiben die Gesundheitsämter und Ministerien zurzeit noch eine andere Regelung vor.
Zudem soll, wenn wieder gespielt wird, eine Mannschaft antreten müssen, die 13 gesunde Feldspieler und 2 gesunde Torhüter hat.
Bei dieser Regelung wäre ich als Manager und Coach mehr als im Zwiespalt. Soll ich jetzt darauf achten, dass sich doch eher wenige anstecken, damit ich einen großen Kader zur Verfügung habe? Also wenig oder kein gemeinsames Training, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Oder soll ich Vollgas Kontakttraining durchführen und riskieren, dass sich mein Kader dezimiert? Oder soll ich gar, wenn es brenzlig wird, das Infektionsrisiko erhöhen, damit ich unter die 13 Feldspieler und/oder die 2 Torhüter komme, damit abgerochen wird?
Diese "Überlegungen" der sogenannten medizinischen Taskforce können nicht ernst gemeint sein. Auf Nachfrage hat ein DFL-Sprecher geäußert: "Die Taskforce hat ihre Arbeit aufgenommen, es liegen aber noch keine Ergebnisse vor. Der Fußball wird immer alle behördlichen Vorgaben einhalten."
Na dann.
Skurril, ja peinlich für den VfL, war sicher Heavens Versuche als Stadionsprecher mit Brachial Humor und Beleidigungen.
Aber auch die von Stadionsprecher Chris Rabbatz rangekarrte Malle- Ballermann Fraktion insbesondere Mirja Boes ak Möhre und die Thekenschlampen. Unterste Schiene noch schlimmer als Helene Fischer beim DFB Pokalfinale.
Das Queen Double gab es tatsächlich, kann mich noch dran erinnern, aber die Dame ist damals mit dem Auto angereist. Stilecht mit nem Rolls. Dieser Gag kam damals gar nicht gut an. War doch zu bräsig außerdem hat der VfL unterirdisch gekickt und verloren. Da war dieser Mumenschanz gleich doppelt deplatziert.
Hubschrauberlandung auf dem Spielfeld gab es auch mindestens einmal, wenn nicht öfters. An das ich mich erinnere. Was der Grund war kann ich nicht mehr sagen. Ob es der NDR war der ne Kassette ins Funkhaus bringen musste oder irgendeine Politprominenz? Der korrupte Ministerpräsident Glogowski hat sich ja auch des öfteren mit dem Helicopter von Hannover ins Braunschweiger Eintracht Stadion fliegen lassen!
Das war die Queen, 100% ....
Mehr als skurril auch der Auftritt von Kalla Bumballa! Wer war dabei? Also ausser Brettermeier :-)
@ Allwetterfan:
Wie schon erwähnt, ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass dieser Hubschrauber irgendwann im Mittelkreis gelandet ist. Ob es jetzt die Queen war weiß ich nicht.
vielleicht kann HP mal im Archiv suchen ?
Wenn man von skurrilen Ereignissen bei VfL-Spielen spricht, muss man auch noch einmal Wollitz' Torjubel vor der Schalker Trainerbank erwähnen. Oder ist hier "skurril" zu beschönigend, um zu bezeichnen, was damals zu sehen war. ;-)
Ist das mit dem Hubschrauber und dem Queen-Double eigentlich ein verspäteter Aprilscherz, oder was verbirgt sich hinter dieser Geschichte?
Ich kann mich aus Kindertagen nur noch an diesen Gag erinnern:
@ Brettermeier:
Vielen Dank dafür, dass Du jetzt aufgeklärt hast, warum damals ein Hubschrauber im Stadion gelandet ist. Ich kann mich daran dunkel erinnern ( war noch ein Kind ) und bin immer davon ausgegangen, dass der Hubschrauber irgendwelche Videokassetten zum NDR geflogen hat.
@Reiche: Kleine Ergänzung: Nach dem 0:4 hat ein Großteil der Zuschauer die Fortuna mit dem langgezogenen und legendären "Heeeyyyy" bei jedem Angriff begleitet.
@Reiche
Das Spiel gegen Fortuna Köln war im Herbst und weil es noch kein Flutlicht gab, wurden die Spiele dann immer nicht um 15:00, sondern schon um 14:30 angepfiffen. Das Spiel gegen Köln war in dem Jahr das erste mit der früheren Anstoßzeit.
Ich weiß nur noch, das gegen 15:00 einer in der Ost ankam, ganz außer Atem. An die neue Anfangszeit hätte er nicht gedacht und in dem Moment fiel ein Tor. Seine Frage wie steht es: 0:1? Die Antwort, nein 0:4. Dann sein Gesicht, unvergesslich.
Eines der absurdesten „Dialoge“ an der Brücke hatte ich irgendwann Anfang der Nullerjahre während so eines Freundschaftsturniers. Gegner u.a. der VfL Wolfsburg. Mit Roy Präger. Auf den wir uns irgendwie lautstark eingeschossen hatten nach ein paar mehr Bierchen („look at me my name is roooooy“!). Herr Präger aber ließ sich von uns drei, vier armseligen Gestalten auf der Nord allen Ernstes echt provozieren und schimpfte wie ein Rohrspatz. Ich weiß nicht mehr, was es alles war, aber es war zum Schießen.