@Vince, es hieß nirgends, dass die Zuschläge notwendig seien. Wir sind zum Glück zur Zeit wohl nicht mehr in der Lage, dass wir zwingend schnell irgendwelche Sondereinnahmen generieren müssen, um die (Nach-) Lizensierung und die Liquidität zu sichern. Oder gibt es vom VfL irgendeine dahingehende Begründung? Hier wird schlichtweg aus begrenztem Angebot, dass aller Voraussicht nach die Nachfrage nicht decken kann, zusätzliches Kapital geschlagen. Die Diskussion um normale marktwirtschaftliche Mechanismen, Sozialverträglichkeit und etwaiges Vergrätzen von Fans dazu will ich gar nicht neu aufmachen, aber um nicht mehr und nicht weniger geht es doch dabei. Siehe auch die Kommentare der NOZ-Redaktion zu pro und contra.
Das eine hat mit dem anderen aber nix zu tun.
Es geht gar nicht um diese unsägliche Pyrodiskussion, sondern darum, was man mit dem vielen Geld alles sinnvolles anstellen könnte, wenn nicht immer und immer wieder tausende von Euronen an Strafen gezahlt werden müssten. Vielleicht wäre ein Top-Zuschläge gegen Pauli gar nicht notwendig gewesen
Steffen Tigges steht beim Retterspiel des BVB im Kader der Dortmunder und könnte nachher an der Seite von Hummels und Götze spielen.
Interessant, dass solche populistischen Begründungen einmal mehr nur durch die Foren, nicht aber durch die offiziellen Kommunikationskanäle des VfL sowie die NOZ geistern. Aber wir haben ja gerade ein spielfreies Wochenende - da kann man ja gerne die 123.487-te Pyrodiskussion führen.
Ich bin aber mal raus, hab gerade keine Lust, extra für Popcorn nochmal einkaufen zu fahren ;-)
Also, nur weil aus dem Bereich, in denen sich einige unserer Ultras mit aufgehalten bzw. Personen sich befunden haben, die man für Ultras halten konnte, gleich darauf zu schließen, dass ein oder mehrere unserer Ultras die Pyros gezündet haben müssen, ist doch reine Spekulation. Genau so gut könnte man vermuten bzw. die Hypothese aufstellen, dass Herr Wehlend eine oder mehrere vertraute Personen ( z.B. Bruder oder alter Schulkamerad ) beauftragt haben könnte, dort entsprechend tätig zu werden, um den Ultras ein schlechtes Image zu besorgen. Unsere Ultras sind einfach viel zu lieb, zuvorkommend und offenherzig; da werden schnell fremde Personen freundlich aufgenommen ohne vorher zu prüfen, ob die ggf. etwas 'Schlimmes im Schilde führen'. Und wenn diese fremde Personen dann Pyrotechnik zündeln, würde unsere Ultras sicher sofort handeln und die Übeltäter der Polizei übergeben, nur können sie nicht, da fast alle Milchbubis, Hänflinge und Weichspüler sind, die keinen Mumm haben.
Ich verstehe die ganze Aufregung um die erhöhten Eintrittspreise nicht. Die FA ist offensichtlich nicht ganz einverstanden damit. Der VfL muss Mehreinnahmen schaffen, um die Geldstrafen wegen unserer kleinen Pyromanen zu bezahlen. Was bleibt denn unter dem Strich über, wenn ca. 15000 Zuschauer 2€ mehr bezahlen und gleichzeitig für ca. 40 Pyros jeweils 600€ fällig sind
Oder glaubt hier wirklich jemand, dass der VfL mal einfach so irgendwo nen Topf mit Euros für evtl. Strafgelder vorhält?
Der VfL hat das Testspiel gegen Paderborn 1:2 verloren.
@ HP
Ah danke, ja. Jetzt hat's geklingelt, ist ja gar nicht so lange her... Alpert stimmt, war ja auch schon damals dabei - scheint ja auch der (z.T. mit Abstand) Jüngste des Teams gewesen zu sein. Sozusagen der Felix Agu von 1952 ;-). Dann wünschen wir ihm noch etliche Jahre.
@pittjepuck: Bei dem Spiel am Rosenmontag war ich auch. Direkt vom Karnevalsumzug in Recke ab zum Fussball. Einige Jahre vorher (Mai `98) war bei 96 auch das NFV-Pokalfinale gegen den VfL. 1.000 Zuschauer an einem Mittwoch! 7:5 nach 11-Meterschiessen für Hannover...
Das stimmt.
Heina Fiening ist am 26. Dezember 2018 verstorben, im Alter von 93 Jahren. Aus der 1952-er-Mannschaft lebt meines Wissens nur noch Hansi Alpert.
Lebt Heina Fiening eigentlich noch? Müsste der letzte aus dieser 11 von 1952 sein, oder?
Wo wir bei Hannover 96 sind: Kann sich noch wer an den Sparkassen-Supercup von 2007 erinnern? Das war ein Blitzturnier in Hannover mit 96, Wolfsburg, Braunschweig und dem gerade in die 2. Bundesliga aufgestiegenen VfL. Im ersten Spiel musste der VfL gegen Wolfsburg antreten und verlor im Elfmeterschießen, seitdem hat Thommy Reichenberger nie wieder einen Elfmeter für den VfL geschossen. Das zweite Spiel ging mit 0:2 gegen 96 verloren. Da sich im Finale Wolfsburg und Braunschweig begegneten, sind wir Osnabrücker, die im Block direkt neben der Nordtribüne untergebracht waren, zu den 96ern rübergegangen und haben gemeinsam beide Kontrahenten ausgepfiffen. Marcelinho hat dann das umjubelte 1:0-Siegtor geschossen.
Anschließend wollte mir ein Braunschweiger meinen Fanschal klauen, seitdem steht dieser Verein ziemlich weit unten auf meiner Beliebtheitsskala und wird an sich nur noch von Dynamo unterboten.
Bei TM.de wird tatsächlich das Hertha-Spiel 2011 als Rekord geführt. Das BVB-Spiel fehlt hingegen, denn es steht fälschlich mit 5.000 Zuschauern in der Datenbank. Dafür sollen beim VfL-Heimspiel gegen Holstein Kiel 1963 glatt 45.000 Zuschauer an der Brücke gewesen...lol
Aber gut, bei den Marktwerten dort nimmt man es mit den Nullen ja auch nicht so genau.
@ Wupper: Verflixt, so ein Spiel hatte ich noch gesucht, dachte mir schon, dass es da vor Urzeiten noch eine höhere Zahl gegeben haben könnte. Auf TB in der Aufstiegsrunde bin ich aber nicht gekommen, hatte die auch damals für nicht so populär gehalten.
Dürfte dann wohl als Rekord noch ein Weilchen halten, bis wir in ein paar Jahren endlich in Camp Nou antreten dürfen...
Ach nee, auswärts beim BVB könnten wir die 80k knapp knacken, demnächst :-)
Vielleicht wissen das die Jüngeren nicht mehr, aber das Niedersachsenstadion war damals ein hässliches weites Rund ;-)
Am 18. Mai 1952 spielte der VfL vor 80.000 Zuschauern gegen Tennis Borussia Berlin im Vorrundenspiel der Gruppe 2 um die Deutsche Meisterschaft. Sicherlich erinnern sich fast alle daran.
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| Charly Komorowski | ||
| Heinrich Fiening | ||
| Horst Oettler | ||
| Ewald Nienhaus | ||
| Karl-Heinz Gehmlich | ||
| Addi Vetter | ||
| Ernst-Otto Meyer | ||
| Hannes Haferkamp | ||
| Erich Gleixner | ||
| Ludwig Gerdes |
Staedter, damals war ich auch mit dem Zug in Hannover. Ob's ein Regel- oder Entlastungszug war, weis ich mehr. Es war kein gewöhnlicher Montag. War mit Cowboy Hut am Start: es war Rosenmontag. Der späte Ausgleich ärgerte ungemein, war der VfL doch dran, da endlich mal zu siegen.
Habe übrigens gerade noch eine Eintrittskarte aus der Saison 99/00 vom Spiel gegen Union gefunden.
Es waren 20.600 Zuschauer am Platz, die für einen Steher 5,8 oder 10 DM zahlten. Soviel zur Thematik Zuschauer und Preise vor 19 Jahren.
@ Staedter
Eigentlich gar nicht unglaublich. Waren ja noch völlig andere Zeiten in Hannover. Der Aufstieg in die Bundesliga gelang ja erst 2002, zum Zeitpunkt des Spiels krebste man schon ewig unterklassig herum, das Stadion hatte seinen großen Umbau noch vor sich und im Schnitt kamen in jener Spielzeit keine 11.000 dorthin. Sogar ein gewisser Konkurrent von weiter westlich aus dem gleichen Bundesland konnte am Ende einen besseren Schnitt verbuchen ;-)
Beim Spiel Hertha - VfL waren 2011 über 46.000 Zuschauer. Das dürfte zumindest der Topwert der meisten VfL-Fans sein.
Unglaublich übrigens, dass beim letztes Ligaspiel gegen 96 am 26.02.2001 in Hannover nur 6882 Zuschauer (700 aus Osnabrück) waren. War halt ein (damals noch nicht ungeliebtes) Montagsspiel. :-)
Ich erinnere mich gut daran, weil ich zum Glück dabei war: Nach unserer Führung wurden die 96-Fans aber mal richtig nervös und haben sogar versucht auf den Platz zu kommen. Leider ist dann kurz vor Schluss doch noch das 1:1 gefallen.
Ich meine damals fuhr ein Entlastungs/Sonderzug mit ordentlich Polizeibegleitung.
@ sessel
" der Liberoposition waren für mich Kay Wenschlag (abgesehen von der Aufstiegsrunde 1998/99 als sein Weggang bereits feststand, was uns damals vermutlich den .."
ÄH, was stand da fest? Er ist mit uns im legendären Aufstiegsspiel aufgestiegen und hat uns erst nach dem Abstieg verlassen.
Edith ruft rein: Und vielleicht würde ein Rekord in Stuttgart zwei Wochen später beim HSV nochmal getoppt - falls wir dort wirklich mit 8.000 Leuten einfallen und falls der HSV dann noch oben steht.
Hatten wir das Thema irgendwann schonmal? Was war die größte Kulisse, vor der eine Mannschaft des VfL jemals angetreten ist?
1952 in Stuttgart sollen es ja 45.000 gewesen sein. Dann wirklich das Spiel in Dortmund 1975, mit 50.000?
Wenn das so wäre, dann dürfte dieser Rekord im April wiederum in Stuttgart (wenn der VfB oben dabei bleibt) wohl wackeln.
@ Pommes
Glatt 16.000 lautet die momentane Angabe.
Eymold war sicher ein Libero auf Bundesliganiveau, was er jahrelang bei Hessen Kassel gezeigt hatte. Beim VFL hatte ich mir allerdings mehr von ihm erhofft. Überragend fand ich damals Oskar Bauer, obwohl er ja technisch und in puncto Schnelligkeit sehr limitiert war. Aber der Mann hatte ein überragendes Stellungsspiel und man konnte sicher sein das an dem keiner vorbei geht.
Auf der Liberoposition waren für mich Kay Wenschlag (abgesehen von der Aufstiegsrunde 1998/99 als sein Weggang bereits feststand, was uns damals vermutlich den Aufstieg gekostet hat) und Dieter Hochheimer die Besten beim VFL, wobei auch Butje Rosenfeld nicht schlecht war, dabei die Position aber anders interpretiert hat.
Wie hoch ist eigentlich momentan die Kapazität der Bremer Brücke? Durch die Umbauarbeiten wird sie ja nicht mehr bei 16.667 liegen. Dafür sah das Stadion bei 14.003 Leuten auch zu voll aus am Sonntag.
Länderspielpausen tut dem TP nicht gut :)
@Allwetterfan / Per Coy:
Ich teile ehrlich gesagt den Pessimismus von @Allwetterfan ...
Neben den Argumenten von @PerCoy kann man vielleicht Bedingungen in den Vertrag schreiben, die einen Verein mit deutlich größeren Mitteln als die des VfL nicht daran hindern sollten, den Jungen zu holen, WENN sie denn voll in ihn vertrauen und auf ihn setzen. Gleichzeitig aber so gewährleisten, dass der VfL eine Ablösesumme bekommt. Vielleicht so gestaffelt, dass ein Zweitligist (erträgliche) X EUR zahlen muss - ein Erstligist (für einen solchen Verein ebenfalls erträgliche) X+Y EUR ...
Oder: „Aue kriegt Haue...“ ;)
Schlagzeile NOZ 16.09.19
Der Alpenbomber wedelt das Erzgebirge ins Aus.
"Eine kurze Info: Es wird morgen noch Tickets für die Ostkurve geben. Wir haben heute einige Karten für den Verkauf an der Westkurve zurückgehalten. Es wird morgen noch ca.250 Karten für die Ost geben."
Kommentar vom VfL auf seiner FB-Seite vor 15Std.
@allwetterfan
Es bleibt eine allgemeine Aussage zu 805725
Haha, was für ein Tag! Ich darf den großen Eversburger zumindest mal ergänzen:
2. März 1991, 23. Spieltag 2. BuLi:
Schalke 04 - VfL Osnabrück 1: 0
Zuschauer: 37.200
Schalke damals u.a. mit Lehmann, Luginger und Mihajlovic, ist am Saisonende dann als Zweitligameister aufgestiegen.
Es wäre mal schön einen (frei zugänglichen!) Zwischenstand des Kartenverkaufs zu erfahren.
Wir wollen beim Pauli-Spiel zu dritt im Stadion sein, konnten bei einer Mitgliedschaft aber erstmal nur zwei Karten erwerben. Die haben wir für die Ostkurve gekauft - war vielleicht ein wenig optimistisch. Ggf. wechseln wir dann wohl auf die West.
Werde also wohl am Montag nach einem Tauschpartner für zwei West- gegen zwei Ost-Karten suchen...
Also gestern Abend könnte man für die Ostkurve keine Karten mehr kaufen.
In der NOZ im Artikel "Trotz höherer Preise beim VfL werden St.-Pauli-Tickets knapp" von gestern 20:34 Uhr steht, dass die Ostkurve bereits ausverkauft wäre. Kann ich nicht nachvollziehen: Online kann man nach wie vor auch Ostkurventickets kaufen. Ich bin eigentlich sogar überrascht, dass noch so viele Sitzplatztickets zur Verfügung stehen.
Ich bin Dauerkarteninhaber und Mitglied und wollte eine Sitzplatzkarte für einen Kumpel und im Familienblock eine Erwachsenenkarte mit zwei Kinderkarten für meine Frau und meine Kinder kaufen.
- Am Dienstag problemlos online Sitzplatzkarte für den Kumpel gekauft. Familienblockkarten gingen nicht wegen "Kontigent überschritten"
- Am Donnerstag konnte ich dann witzigerweise auch die "drei" Karten im Familienblock online kaufen. Eigentlich sollten die beiden Vorkaufsrechte ja nicht kombinierbar sein.
Werde beim Spiel 50! Daher ist diesmal auch die Familie dabei... :-)
@ allwetterfan
Ich glaube nicht, dass es ganz so einfach ist. Wenn Agu, sagen wir so 3, 4 Jahre älter wäre, würde ich vielleicht sofort zustimmen. In diesem Fall haben wir aber einen noch sehr jungen Burschen, der sich eigentlich noch ganz ohne Druck entwickeln kann und momentan ein eigentlich perfektes Betätigungsfeld hat. Das zielt natürlich weniger auf die Trainingsbedingungen usw. als z.B. auf solche Tatsachen ab, dass er ein Trainergespann um sich hat, dass ihn seit Jahren kennt und genau weiß, was er kann, wie er tickt usw - und ihn natürlich erst an diesen Punkt gebracht hat. Und bei dem er momentan sicher mit demnächst grad mal 20 Jahren bereits auf Zweitliga-Niveau spielen und lernen kann. Der nächste Schritt mag kommen, aber er wäre in zwei, drei Jahren in seinem Fall für seine Entwicklung u.U. besser, als wenn er nun im Winter zu irgend nem Erstligisten geht, dort vielleicht dreimal eingewechselt wird, um dann ggf. erstmal wieder irgendwohin ausgeliehen zu werden (um mal ein etwas klischeehaftes Szenario zu nennen).
Ich glaube, dass es im Fall solcher Spieler - wie auch im Übrigen dem unseres Trainers (das hört man bei ihm ja immer wieder mal mehr mal weniger zwischen den Zeilen) - sehr darauf ankommt, wie schnell sich der Klub nun weiter entwickelt. Selbstredend schließt das alles dein Szenario keineswegs aus, aber es ist ja tatsächlich nicht allerorten so, dass besagte Geldbündel allein den Ausschlag geben...
@Angstgegner
Wir sollten uns bei Felix Agu keinen Illusionen hingeben - junge Spieler kriegt maximal Bayern München langfristig gebunden. Schmedes kann noch so gut die Vorteile beim VfL herausstellen, wenn einer der großen deutschen Vereine mit Geldbündeln, Erstligaperspektive und nicht zuletzt auch besseren Trainingsbedingungen winkt, ist Agu schneller weg als Du gucken kannst, ggf. auch schon in diesem Winter. Und auf eine Vertragsverlängerung bei uns, die uns eine festgeschriebene, stattliche Ablöse bringen würde, lässt sich ein solcher Spieler nebst Berater auch nicht mal einfach so ein. Nach dem, was Schmedes bisher geleistet hat gehe ich davon aus, dass er alle Register zieht und geschickt verhandelt, gegen die Branchenriesen aber letztlich machtlos sein wird, weil der VfL einfach zu arm und klein ist.
Die Print-NOZ heute mit einem großen Artikel zum Topspiel-Zuschlag gegen St. Pauli. Dabei endlich auch mal ein Preisvergleich. Kurz zusammengefasst: Der VfL liegt mit regulär 14 EUR für den Stehplatz bereits knapp über dem Liga-Durchschnitt von 13,44 EUR. Sitzplätze kosten bei uns normalerweise ab 24 EUR (Ligaschnitt: 23,25 EUR) bis 34 EUR (Ligaschnitt: 37,39 EUR), gegen Pauli gelten bekanntlich höhere Preise. Dieser lobenswerte, aber knappe Überblick berücksichtigt freilich nicht, dass HSV, H96, FCN und VfB ihre riesigen Erstliga-Stadien (alle bei ca. 50-60.000 Kapazität) irgendwie befüllen wollen (trotzdem kostet beim HSV ein Steher immer 17 EUR!), andererseits die Konkurrenz z.T. weniger Stehplätze hat als wir und somit der durchschnittliche Ticketpreis höher liegt. Und dann gibt es natürlich auch noch Vereine wie Sandhausen mit kleinen Stadien, die sie trotzdem i.d.R. nicht annäherend voll bekommen. Sprich die üblichen marktwirtschaftliche Regel "Angebot und Nachfrage regelt den Preis" hat viel zu viele Facetten, als das man das kurz zusammmenfassend vergleichen könnte.
Netterweise hat die NOZ gleich zwei Kommentare hinzugefügt - einen von Johannes Kapitza pro Topzuschlag (Tenor: Der VfL muss seine Einnahmepotenziale nutzen, und wem das nicht passt, hätte sich ja eine Dauerkarte holen können), daneben einen von Stefan Alberti kontra (Tenor: Grundsätzlich sind Topzuschläge ja o.k., aber man muss sozial verträglich bleiben, so ist es das nicht mehr. Er hätte gegen Pauli nur einen Euro mehr genommen, und zwar zweckgebunden für soziale Projekte im VfL-Umfeld).
Insgesamt ganz informativ, denkanstoßend und nett gemacht von der NOZ!
@galileo
Wer hat denn außer mir noch geschrieben, dass man in Hannover locker einen Sitzplatz bekommen wird, auf dem man dann vermutlich stehen wird, und sich außerdem kritisch zu dem Topspielzuschlag geäußert? Also wenn ich mich da nicht angesprochen fühlen soll mit Deiner "leichten Doppelmoral", dann weiß ich es auch nicht... ;-)
Zumindest muss man bei BS nicht davon ausgehen, dass er nicht schon in der Sommerpause und davor alles versucht hat, mit ihm zu verlängern. Wenn man das Interview liest, wird deutlich, dass es schon da diverse Angebote für Spieler gegeben hat - diese aber allesamt im frühesten Stadium abgelehnt wurden. Die Begründung finde ich sehr schlüssig: Ein Klassenerhalt bringt uns über Sponsoren- und Fernsehgelder wesentlich mehr als wir über Verkäufe einnehmen können.
*Daumen hoch*
Ein Osnabrücker reift in Osnabrück zum Nationalspieler !!!
Hammer !!!
Felix - herzlichen Glückwunsch ! Bleib noch ein / zwei Jahre hier - präge eine Fussballgeneration ... und wenn Du dann eines Tages gegen eine angemessene Ablösesumme wechselst wirst Du hier immer eine Legende sein !!!!
Das wird ein hartes Stück Arbeit für BS ...
@ Eversburger
Was ist mit München 2008/09? .... Edit sagt nur 35.800
Lieber Eversburger,
immerhin darf ich vielleicht zumindest für mich selbst jedenfalls in Anspruch nehmen, dass ich gegenüber der personifizierten Statistik aus Eversburg mit meinen Erinnerungen ad hoc recht nahe dran lag, bis zugegebenermaßen auf die unwesentliche Zeitangabe von lächerlichen 10 Jahren...!!! Irgendwie muss ich alles wohl jünger eingeschätzt haben... ;-))
@ ich-und-nicht-du:
- 1986/87 war der VfL kein Neuling. Der Aufstieg war 1985.
- Das Spiel in Hannover war nicht das erste Derby seit langer Zeit. Zum einen handelte es sich um das Rückspiel. Zum anderen hatte man zuletzt 83/84 gegeneinander gespielt, also gerade einmal zwei Jahre zuvor.
- Es waren 36.000 Zuschauer da. Für den VfL aber in der Tat sehr viel, meines Wissens seitdem nur zweimal überboten, 2008 in Köln und 2011 in Berlin.
- Das ist nicht 23, sondern 33 Jahre her
- Funfact: Eine Woche später fiel das Heimspiel gegen den KSC aus und wurde erst im April nachgeholt. Bei diesem Spiel handelt es sich um dasjenige, in dem der bis Sonntag letzte Punktspielsieg gegen den KSC gelang.
Grundsätzlich hast Du aber recht damit, dass es sich um eine legendäre Saison und um ein legendäres Spiel handelt. Nie war man als Zweitligist besser, nie näher dran am Aufstieg. Man war eine Woche vor dem Spiel in Hannover "Herbstvizemeister" geworden und beeindruckte mit einer Klasseleistung beim alles überragenden Spitzenreiter. War gewissermaßen der Höhepunkt dieser Saison, dem leider eine ansonsten durchwachsene Rückrunde folgte. Und ja, ich traue Daniel Thioune zu, sich früher oder später mit dem VfL in ähnlichen Sphären zu bewegen.
Wo genau habe ich Dir etwas offensichtlich vorgeworfen, allwetterfan? Nirgendwo. Soviel zum Thema lesen und verstehen ;-)
Ich glaube realitätszentriert an die gute alte Doppelmoral.
Gute Nacht, saubere Kritik!
@galileo
Was Du gerade offensichtlich mir als "Doppelmoral" unterstellst war lediglich mein Eintreten für die, die sich den Top-Zuschlag für ein Heimspiel nicht unbedingt leisten können. Das mir die Aufschläge persönlich nichts ausmachen, war selbigem Post auch klar zu entnehmen, aber anderen Leuten "Doppelmoral" vorzuwerfen ist offensichtlich bequemer als lesen und verstehen. Schönen Abend noch!
@ToniFagot
Wir sitzen in W1 (28€ pro Karte), Unterrang auf Höhe Strafraum. Allgemein sind aber denke ich alle um die Gästeblöcke verteilten Blöcke für VfLer interessant. Wo man dann sitzen (oder stehen) will, ist persönliche Vorliebe.