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  Die drei Fragezeichen
795965 | SO 28.04.2019 - 15:09 Uhr

In Köln ist jemand frei geworden, der weiß wie man Erster wird... 


  Klingone
795964 | SO 28.04.2019 - 15:09 Uhr

Wohin?


  Solid
795963 | SO 28.04.2019 - 15:01 Uhr

Der HSV wird nach diesem Spieltag nochmal den Trainer wechseln und dann vermutlich durchstarten. 


  MrJackpot
795962 | SO 28.04.2019 - 14:58 Uhr

Und ich glaube wir werden am letzten Spieltag dafür sorgen das Unterhaching absteigt, sind die schlecht in der Rückrunde.


  Klingone
795961 | SO 28.04.2019 - 14:56 Uhr

Der Abstiegskampf in Liga 3 ist der Wahnsinn. Gut, das wir damit nix zu tun haben.


  Ali Boelzen
795960 | SO 28.04.2019 - 14:56 Uhr

Wahnsinn! Ein Traum wird wahr, wenn der VfL tatsächlich zu einem Punktspiel in den Volkspark muss. 


  Wupper
795959 | SO 28.04.2019 - 14:46 Uhr

HSV momentan auf Platz 4


  Solid
795958 | SO 28.04.2019 - 14:35 Uhr

Also geht es nächste Saison tatsächlich in den Volkspark? 


  allwetterfan
795957 | SO 28.04.2019 - 14:29 Uhr

Das Problem hast Du aber auch an anderen Standorten, die nicht auf der grünen Wiese liegen. Und wenn die Kapazität offensichtlich ohnehin nicht groß steigerungsfähig ist, sollte das auch kein grundsätzliches Problem sein. So man denn genug Parkplätze vorweisen kann.


  Altfan
795956 | SO 28.04.2019 - 14:25 Uhr

Bleiben auch die verkehrsinfrastrukturellen Voraussetzungen. Ich gehe stark davon aus, dass es da zu Problemen kommen könnte. Spätestens dann wenn regelmäßig vor und nach Spielen des VFL der Verkehr rund um den Stadtteil Schinkel zusammenbricht. Der Verkehr hat in den letzten 20 jahren als das Stadion noch 20000 Zuschauer fassen durfte stark zugenommen. 


  allwetterfan
795955 | SO 28.04.2019 - 14:23 Uhr

Naja, das Stadion hat sich immer wieder gewandelt. Der Bau der neuen Nordtribüne war eine gravierende Veränderung, ob man sie jetzt positiv oder negativ empfindet. Bis dahin waren jahrzehntelang nur drei Seiten des Stadions geschlossen. Aber die Älteren hier werden bestimmt von den Zeiten berichten können, als Ost- und Westkurve ähnlich aussahen wie die Nord bis Anfang 2008. Und die Süd in ihrer heutigen Gestalt gibt es auch noch nicht seit Anbeginn.
Sollten in den nächsten Jahren Ost und West hochgezogen werden, ist das eine nicht so gravierende Veränderung. Schade ist eher, dass sich die DFL wohl kaum damit abfinden dürfte, dass es in der West dauerhaft Stehplätze für Gäste- und daneben für Heimfans gibt.
Was bleibt, sind der Standort im Wohngebiet, der Name und die Enge im Stadion mit der unmittelbaren Nähe zum Spielfeld. Das gibt es in Deutschland kaum noch. Und das möchte ich nicht hergeben, wenn es denn realistische Möglichkeiten gibt, für dieses Stadion auch künftig die Lizenz für die 2. Liga zu erhalten. Wobei die zusätzlichen Anforderungen für die 1. Liga im Falle des Falles zum Glück eher gering ausfallen und nicht das Problem sein sollten ;-)  - es wäre aber fahrlässig, das in den Planungen nicht vorsichtshalber zu berücksichtigen ;-)

Und ich hoffe, die Verantwortlichen warten jetzt nicht monatelang, die Planungen öffentlich zu machen, es ufert ja jetzt schon aus mit den z.T. leider vollkommen realitätsfernen Vorschlägen der Hobbyarchitekten. Machbarkeitsstudie hin oder her, der DFL muss ja bereits ein Plan vorgelegt worden sein, siehe meinen letzten Beitrag. Also meine Herren: Was für Umbaumaßnahmen stehen im Falle des Klassenerhaltes an, was verlieren und was gewinnen wir an Kapazität? Wo stehen und sitzen künftig die Gäste, und wo dürfen wir noch wie zahlreich stehen, sollen noch Logen irgendwo aufgesetzt werden? Wo doch jetzt schon Kommunalpolitiker verschiedener Parteien finanzielle Hilfe in Aussicht stellen sollte der Steuerzahler auch wenigstens in groben Zügen wissen, wofür. Und der Fan sowieso.


  unbekannter
795954 | SO 28.04.2019 - 14:04 Uhr

Das entscheidende ist doch eh der Standort. Seien wir ehrlich, sollten wir erfolgreich weiter spielen und in 6 Jahren haben wir neue Ost- und Westtribünen auf Höhenniveau der Nord und eine möglicherweise erneuerte/aufgestockte Süddtribne sowie den Nordwest-lückenschluss. Wäre der Unterschied zu einem Neubau rein vom Stadion her wirklich groß?


  UwesAtem
795953 | SO 28.04.2019 - 13:31 Uhr

An sich ist Fußball ja auch total Schwachsinn. Man sollte grundsätzlich nur Heimspiele anordnen. Dann ist gibt es auch keine Auswärtsfahrten mehr. Weder mit Bahn, Auto oder Flugzeug. 


  Wupper
795952 | SO 28.04.2019 - 13:28 Uhr

Dass eine Rasenheizung für einen Trainingsplatz gefordert wird, ist schon aus rein umwelttechnischen Gründen völlig anachronistisch. Vielleicht sollte sich die DUH mal um die DFL, statt um Dieselfahrzeuge kümmern.


  UwesAtem
795951 | SO 28.04.2019 - 13:26 Uhr

Auf kurz oder lang müssen wir uns wohl damit abfinden, dass sich was gravierendes um unser Stadion tut. 


  OsnaForza
795950 | SO 28.04.2019 - 13:26 Uhr

Man muss auch nicht immer in Extremen denken, Wupper.

Sollte die Machbarkeitsstudie zeigen, dass die BB auch noch mittelfristig 2. Ligareif ist, wird man an den nötigen Stellschrauben drehen und dort weiterspielen.

Sollte es aufgrund der Auflagen jedoch nicht möglich sein in Zukunft dort hochklassig zu spielen, so „käme das der Aufgabe des VfL gleich“, wenn man nicht einen Standortwechsel in Erwägung zieht. Das heißt ja nicht direkt, dass das neue Stadion dann eine Blechbüchse werden würde.


  Die drei Fragezeichen
795949 | SO 28.04.2019 - 13:23 Uhr

Hat schonmal ein Verein versucht, sich gegen die DFL Richtlinien zu wehren? Alles was das Stadion angeht ist ja noch nachvollziehbar, aber wie wir trainieren muss doch wohl unsere Angelegenheit sein. Die Übertragung auf Sky wird durch eine Rasenheizung auf der Illushöhe auch nicht besser. 


  Wupper
795948 | SO 28.04.2019 - 13:07 Uhr

Ja, Merzener, und dann all die Statiker hier. Sollte die Bremer Brücke "aufgegeben" werden, käme das der Aufgabe des VfL gleich.


  Solid
795947 | SO 28.04.2019 - 12:22 Uhr

Holzwurm und West

im Grunde habt ihr ja Recht. Es geht auch nicht darum, dass der VFL auf lange Sicht immer 30000 Zuschauer haben muss. Es geht um die Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit. Der VFL wird es nicht alleine stemmen und die Stadt wird einen hohen Geldbetrag zur Verfügung stellen müssen, es dem Steuerzahler aber auch erklären müssen. 

Ich behaupte mal, dass in die Sanierung und Modernisierung des Stadions Bremer Brücke locker 25 bis 30 Mio. € investiert werden müssen, um dies auf einen langfristig einigermaßen Zweitligastandard zu bekommen. Nur ist dies dann schon wirklich wirtschaftlich? Haben wir dann die erforderlichen Logen? Haben wir dann auch ein Fassungsvermögen, dass uns genügt? Das alles sind Fragen, die ich nicht beantworten kann und viele andere hier auch nicht beantworten können. 

Aber auch dann leidet zumindestens zu guten Teilen der Charme des Stadions. Dann haben wir viele Dinge noch nicht, die Wirtschaftlichkeit bedeuten würden.

Klar bekommen wir für 1 bis 2 Jahre die Lizenz auch mit diesem Stadion und den dringendst erforderlichen Maßnahmen. Und dann? 

Wahrscheinlich ließe sich das Stadion noch irgendwie auf 20 bis 22000 erweitern. Dann wäre aber das Ende der Fahnenstange erreicht, viel Geld investiert und am Ende stellt man fest, dass es nicht reicht.


  Osna123
795946 | SO 28.04.2019 - 12:21 Uhr

Bin mir nicht sicher ob sich das Stadion auf 20 oder 22k ausbauen lässt, aber deswegen meinte ich ja Machbarkeitsstudie abwarten...

Aktuell scheint es ja so als ob wir mehr Sitzplätze brauchen und nicht mehr Stehplätze, allerdings sind wohl nur Ost und West erweiterbar. Und Sitzplätze nehmen nun mal mehr Platz weg = weniger Stadionkapazität.

Dazu das Problem mit den Logen, die ja finanziell besonders wichtig sind.


  Merzener
795945 | SO 28.04.2019 - 12:20 Uhr

Tag der Freizeit-Architekten mit unglaublichem Fachwissen bzgl. Bauplanungen und Realisierung in kurzer Zeit.


  Koenig1899
795944 | SO 28.04.2019 - 12:20 Uhr

Vor- und Nachteile des Standorts Schinkel sind ja hinreichend bekannt und nach fast 40 Jahren und der damaligen Piepenbrock-Ära sind Investitionen dringend vonnöten. Ich möchte aber keine seelenlose hypermoderne Arena auf der grünen Wiese. Aus- und Umbau des Stadions wie ursprünglich mal vorgesehen auf 22500 Zuschauer, Lückenschluss und Modernisierung - Bebauungspläne können im übrigen auch geändert werden (!). 

 

@Stadt und Politik: Ich zahle sehr gerne meine Steuern für ein solches Projekt!


  passion
795943 | SO 28.04.2019 - 12:17 Uhr

Was kostete dieses Jahr eine Dauerkarte für die Westkurve? Vollzahler als auch ermäßigt? Finde auf der Homepage nichts mehr dazu..


  West
795942 | SO 28.04.2019 - 12:10 Uhr

So isses.  


  Holzwurm_os
795941 | SO 28.04.2019 - 12:07 Uhr

Ich denke das man die Brücke mit Sicherheit auf 20000 bis 22000 Zuschauer ausbauen kann und das reicht auch völlig aus, Parkfläche ist auch genug vorhanden, an  der Halle Gartlage, der dadruch entstehende Fußmarsch zum Stadion steigert nur die Vorfreude, ist bei mir auf jeden Fall immer so, wo ist denn das Problem?

30000 Zuschauern kriegen wir auch in der zweiten Liga nicht


  Solid
795940 | SO 28.04.2019 - 12:03 Uhr

An der Bremer Brücke lässt sich durchaus was machen. Auch steht fest, dass die Bremer Brücke identitätsstiftend ist und ein Teil VFL Osnabrück. Aber ist die Bremer Brücke auch auf längerfristige Sicht in der Lage den Ansprüchen nämlich "etablieren in der 2. Liga" gerecht zu werden? Welches Ziel haben wir? Sehen wir uns langfristig in der 3. Liga und somit nur als 1 bis 2 jährige Gäste in der 2. Bundesliga reicht die Bremer Brücke in den nächsten 10 Jahren sicher aus wenn wir 5 Millionen in die Sanierung investieren. Was aber kommt dann?

Auch ich würde mir wünschen die Bremer Brücke mit Ihrem alten Charme zu sanieren und den Standort beizubehalten. Die ganze Angelegenheit muss aber auch wirtschaftlich sein und Sinn machen. Heute 5 Millionen in das Stadion stecken, um in 5 Jahren festzustellen "reicht an diesem Standort nicht mehr", wäre herausgeschmissenes Geld. Deshalb ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo man "Nägel mit Köpfen machen" und eine langfristige Entscheidung treffen muss. 

Investieren muss man heute so oder so. Um in der neuen Saison gerüstet zu sein und am Spielbetrieb teilnehmen zu können müssen so oder so 2 Millionen investiert werden. Da werden wir nicht drum herum kommen. Alles was darüber hinaus investiert werden muss, sollte aber gut überlegt sein. 

@LilaTeufel

Ich glaube deutlich genug unterstrichen zu haben, dass ich nicht davon sprechen möchte, dass der VFL die finanzierung nicht annähernd alleine tragen kann sondern die Stadt und der Landkreis hier in die Bresche springen müssen. Dem Steuerzahler muss man dies entsprechend verkaufen. Der nicht interessierte Fußballfan und nicht VFL Fans wird dies u. U. nicht gefallen. Und da es in Osnabrück und Landkreis eine "Lücke" was solche Objekte angeht gibt, habe ich dies angesprochen. Stichwort "Mehrfachnutzung".

Und eigentlich verbietet es sich in Osnabrück ein solches Thema zu diskutieren, denn es stehen wichtige Dinge auf dem Plan, die eigentlich Vorrang haben müssten. Dieses Projekt könnte aber auch eine Chance für Osnabrück, die Region und den VFL sein.


  Osna123
795939 | SO 28.04.2019 - 12:02 Uhr

Die meisten hier scheinen wohl nicht zu verstehen, dass wir nicht erst 10 Jahre noch an der Bremer Brücke bleiben können ohne irgendwas zu machen in Bereich Logen etc., weil dann ist es logisch das es in der 2. Liga nicht reicht und vielleicht auch für die 3. knapp wird.

Entweder man entscheidet sich jetzt dafür einen zweistelligen Millionenbetrag in die Bremer Brücke zu investieren oder direkt ein neues Stadion zu bauen. Nichts machen ist keine Alternative und es wird auch nicht darauf gewartet werden ob man 10 Jahre 2. Liga spielt, weil das ist mit diesen Vorraussetzungen schlicht nicht möglich.

Da Problem ist halt eben, dass wir eventuell Millionen in einen Standort investieren, der auf Dauer nicht Profifußball tauglich ist. Momentan bin ich auch eher dieser Auffassung, dass wir ein neues Stadion brauchen, außer natürlich es wird durch die Machbarkeitsstudie deutlich, dass wir auch an der Brücke bleiben können.

Übrigens 12-14000 in der 2.Liga ist relativ niedrig kalkuliert. Wir haben dieses Jahr in der 3.liga das erste Mal ein Zuschauerschnitt von 12k pro Jahr. Klar Aufstiegssaison, aber aufgestiegen sind wir nicht das erste Mal. 

In der 2. Liga hatten wir das letzte Mal schon einen Schnitt von 14500...


  Ali Boelzen
795938 | SO 28.04.2019 - 11:54 Uhr

Musste die KGaA das Stadion derartig abnutzen, wie sie es getan hat? War das wirklich notwendig - oder hätte es Alternativen gegeben? Der Mythos vom armen VfL verschleiert den Blick darauf, dass durch den sogenannten Schuldenschnitt Fehlanreize gesetzt wurden. Anstatt unfassbar viel Geld für Spieltagsplakate zu verschwenden, wären diese Mittel besser dafür verwendet worden, die "Bremer Brücke" instand zu halten - zumal Wehlends berüchtigter Fünfjahresplan ja vorsah, dass der Aufstieg bald bevorstehen würde.

Als Pächter des Stadions sah sich die KGaA aber nicht mehr verpflichtet, Geld ins Stadion zu investieren. Der Verein als Anteilseigner der Stadiongesellschaft kann es nicht, weshalb dann nur die Stadt bleibt, die mit öffentlichen Mitteln dem VfL zu helfen hat. Es sieht so aus, als ob die KGaA genau darauf spekuliert hat - zumal sie sich durch den Aufstieg legitimiert sieht , wieder um öffentliche Gelder zu betteln. Dabei kann die KGaA darauf setzen, dass im Aufstiegsrausch ein Großteil der VfL-Öffentlichkeit nur die externen Zwänge durch die absurden DFL-Auflagen sieht, aber die schwerwiegenden Managementfehler ausblendet, die zur jetzigen Notlage entscheidend beigetragen haben. 


  robogod
795937 | SO 28.04.2019 - 11:54 Uhr

Da hier immer wieder gerne mit dem mahnenden Zeigefinger auf das Baurecht etc. verwiesen wird: ich kenne mich mit der Materie nicht wirklich aus - aber sind das nicht Dinge, die sich mit etwas politischem Willen und einer einfachen (meinetwegen auch Zweidrittel-) Ratsmehrheit leicht beiseite wischen ließen?

Im Grundgesetz habe ich über die maximale Bauhöhe im Schinkel jedenfalls noch nichts gefunden... 


  West
795936 | SO 28.04.2019 - 11:51 Uhr

Manch einem ist der Aufstieg unseres Vereins augenscheinlich etwas zu Kopf gestiegen und nun wird sich Phantasterein hingegeben. Multifunktionsarena, 60 Mio,.....  KerKerKer


  allwetterfan
795935 | SO 28.04.2019 - 11:44 Uhr

So "schwachsinnig" wie manche Vorschläge in Sachen Stadionumbau oder gar -neubau mangels elementaren Hintergrundwissens (u.a. Bauhöhen, Nachbarschaftsabstände etc. im Baurecht) auch sind - die Diskussion an sich ist mehr als verständlich. Wenn man in der NOZ von "Machbarkeitsstudien" liest und es nicht nur heißt, WIE man die Bremer Brücke langfristig für die 2. Liga ertüchtigen kann, sondern OB das überhaupt an diesem Standort geht, dann gibt es ja offenkundig grundsätzliche Zweifel.

Ich bin ganz klar für einen Verbleib am bisherigen Standort - nicht nur aus nostalgischen Gründen, sondern auch, weil ich den Bedarf an ein größeres Stadion nicht sehe. Ein Verein, der im letzten Vierteljahrhundert ein einziges Mal den Klassenerhalt in der 2. Liga geschafft hat und mit Zuschauerschnitten von ca. 12-14.000 in der 2. Liga und <10.000 in der 3. Liga kalkulieren muss, hat nicht zwingend einen wirtschaftlichen Vorteil aus einem größeren Stadion. Was im Gegenteil passieren kann, sieht man u.a. in Aachen und in etwas milderer Form in Duisburg. Es gibt auch eine Reihe erfolgreicher Konkurrenten mit 15.000er-Stadien (z.B. Paderborn, Ingolstadt, Darmstadt), die es kurzfristig sogar in die 1. Liga geschafft haben bzw. knapp davor waren (Kiel mit diversen Ausnahmegenehmigungen sogar noch kleiner).

Entscheidend ist aber, dass vor erheblichen Investitionen an der Bremer Brücke zweifelsfrei klar ist, dass man hier langfristig die Auflagen wird erfüllen können. Wir müssen jetzt schon 2 Mio. kurzfristig ausgeben, aber man kann nicht anfangen, im nächsten Jahr die nächsten Millionen zu versenken, ohne Planungssicherheit zu haben. 

Umso erstaunlicher ist aber, dass die Lizenz offenbar so reibungslos und mit so machbaren Auflagen erteilt wurde - nach allem, was von anderen Clubs bekannt ist, muss der DFL also ein schlüssiges Konzept vorgelegen haben, wie man künftig in Osnabrück die Auflagen vollumfänglich erfüllen kann, bis wann die Baumaßnahmen erfolgen sollen und ganz ohne Finanzplan wird das auch nicht gegangen sein. Von daher ist es schon etwas verwunderlich, dass über die NOZ jetzt solche Grundsatzdiskussionen losgetreten werden und eine Machbarkeitsstudie demnach erst noch erstellt werden soll. Ich denke, die Widersprüche sollten deutlich geworden sein: Ausgerechnet die DFL glaubt an die Konzepte des VfL, der aber selbst noch gar nicht weiß, wo er wie bauen will.


  sebe
795934 | SO 28.04.2019 - 11:43 Uhr

@Tacitus, Fragezeichen:

Richtig, niemand plant konkret einen Stadionneubau. Aber es wurde schon öfter darauf hingewiesen (insbesondere von JW), dass die Brücke den Anforderungen des "modernen Fußballs" nicht ausreichend genügt und auch nicht dahin gehend aus- und umgebaut werden kann. Es liegen schon Gedankenspiele zu einem neuen Stadion in Schubladen der Geschäftsstelle, darauf könnt ihr einen lassen.


  Holzwurm_os
795933 | SO 28.04.2019 - 11:39 Uhr

https://www.reviersport.de/mobile/artikel.page?id=224117

Das sollte ein mahnendes Beispiel sein, sonst spielt der VfL auch bald an der Brinkstraße


  Tacitus
795932 | SO 28.04.2019 - 11:32 Uhr

Ein neues Stadion wird nicht gebaut werden, wird sich nicht finanzieren lassen und keiner der Verantwortung trägt weder in Verein noch in der Stadt plant so etwas. 

Ist aber auch nicht schlimm. An der BB läßt sich durchaus noch genug für unsere Ansprüche und auchnfür die Ansprüche der DFL machen. Wir müssen uns und das Stadion da sicher nicht kleiner und schlechter machen als wir sind. Klar wird es so oder so ein Kraftakt, das Stadion wozu ertüchtigen und auf einen wirtschaftlich konkurenzfähigen Standard zu bringen. Wird aber machbar sein und passieren. Und das ist gut so.


  Die drei Fragezeichen
795931 | SO 28.04.2019 - 11:21 Uhr

Das einige hier ein neues Stadion wollen kann ich nicht glauben. Damit würden wir doch einen riesen Heimvorteil und unsere Tradition aufgeben. Außerdem hat doch vom Vorstand niemand etwas in die Richtung gesagt. 2.Liga und Bremer Brücke muss also möglich sein.  


  sebe
795930 | SO 28.04.2019 - 11:14 Uhr

So, Meistertitel und aufstieg sind im Sack. GLÜCKWUNSCH VFL zur geilsten Saison die ich je erleben durfte.

 

Nun ist also das Stadion ein Thema. Dort wurde in den letzten Jahren immer nur das Nötigste gemacht, weil keincentgeld und überhaupt unnötig weil kein Aufstieg in Sicht war. Nachvollziehbar. Jetzt müssen also direkt Millionen reingepumpt werden um die lächerlichen Auflagen der DFL zu erfüllen.

 

Zwischenbemerkung: Die DFL arbeitet recht erfolgreich daran, die ersten beiden Ligen zu einem "closed shop" zu machen, wo immer wieder mal ein unerwarteter Gast mitspielen darf, aber eigentlich nicht so gern gesehen wird.

 

Wenn man die Sachlage realistisch betrachtet, sind diese Investitionen nur für ein Jahr nötig. Der Klassenerhalt ist natürlich kein Selbstläufer (auch wenn ich da inzwischen mehr Hoffnung als jemals zuvor habe), das ist auch wohl jedem klar. Also sollte auch jetzt nur das Nötigste gemacht werden (ist eh schon teuer genug).

 

Die Verantwortlichen sind wahrscheinlich der Meinung (und das leider nicht zu Unrecht), dass der Standort "Bremer Brücke" für einen etablierten Zweitligisten langfristig nicht haltbar sein wird. Es wurde ja oft genug darauf hingewiesen dass die dortigen Voraussetzungen den Anforderungen an ein Zweitligateam sowohl finanziell als auch infrastrukturell nicht genügen. Aber wie gesagt: Hier ist die Rede von einem etablierten Zweitligateam. Und da sind wir derzeit nur unwesentlich näher dran als vor einem Jahr.

 

Wenn wir die nächsten 10 Jahre durchgehend zweite Liga gespielt haben und uns dabei finanziell saniert haben können wir über ein Stadion reden. Der Vergleich mit Aachen passt wie ich finde sehr gut. Wir sind derzeit nicht mehr als ein ambitionierter Drittligist und das wird sich auch mit dem möglichem Klassenerhalt erstmal nicht ändern. Und dafür ist die Brücke völlig ausreichend.

 

Nimmt man dann noch die weichen Faktoren dazu, nämlich, dass die Brücke ein wichtiger Teil der Identifikation der Fans mit dem Verein ist, dass die Brücke ein beliebtes Groundhopping-Ziel ist, dass die Brücke einfach ein geiles Stück Tradition ist - dann tun die Verantwortlichen gut daran die Finger von irgendwelchen anderen Plänen zu lassen.

 

Gleichwohl kann man natürlich schon mal im Hintergrund und im stillen Kämmerlein Ausschau nach möglichen anderen Standorten halten. Vielleicht muss man da ja in 10 Jahren doch mal ernsthaft drüber nachdenken.


  Holzwurm_os
795929 | SO 28.04.2019 - 11:06 Uhr

@LilaTeufel

Der alte Tivoli in Aachen war aber auch Kult 


  Hoffnung19
795928 | SO 28.04.2019 - 10:09 Uhr

Auf der Seite von vfl.de fand ich:
"Auf der Grundlage einer Machbarkeitsanalyse hat der VfL Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Stadt Osnabrück und regionalen Unternehmen aufgezeigt, welche Handlungsoptionen zur Behebung der infrastrukturellen und medientechnischen Defizite im VfL-Stadion ‚Bremer Brücke‘ bestehen. Entsprechend hat die DFL in diesem Bereich Auflagen erteilt, sowohl die bestehende Infrastruktur, insbesondere in den Bereichen Medien und Sicherheit für die kommende Saison, auf Basis eines mit der DFL abgestimmten Maßnahmenkataloges zu ertüchtigen, als auch den Planungs-, Genehmigungs- und Realisierungsprozess für eine zukunftsfähige Stadionentwicklung weiter umzusetzen."

Das bedeutet mMn, dass es zumindest eine Machbarkeitsanalyse (zum bestehenden Stadion Bremer Brücke) gibt, welche auch eine "zukunftsfähige Stadionentwicklung" umfasst. Leider erfährt der interesssierte Besucher des VfL nicht, was der VfL an der Bremer Brücke überhaupt machen darf.

Dass die Machbarkeitsanalyse den Plan B (neues Stadion) umfasst, kann ich daraus nicht erkennen. Das schließt natürlich nicht aus, dass auch von VfL-Verantwortlichen diese Möglichkeit zumindest angedacht wird!


  LilaTeufel
795927 | SO 28.04.2019 - 09:58 Uhr

Sorry Solid, aber diese Stadionneubaudebatte ist an Schwachsinn nicht zu überbieten. Wir sind gerade mal aufgestiegen und sicherlich bestreitet niemand, dass wir was in der Infrastruktur machen müssen. Aber mit einem Neubau, mal ganz ungeachtet der Umsetzbarkeit am Standort Osnabrück, würde sich der VfL den Ast absägen, auf dem er seit Jahrzehnten sitzt. Ich bin fest davon überzeugt, dass der VfL sich heute eher mit den Stuttgarter Kickers oder Alemannia Aachen vergleichen ließe, wenn es dieses besondere Kultstadion nicht gäbe. 

Allein die Diskussion verbietet sich grundsätzlich und sollte auch in die Satzung verankert werden. Reißen die Kölner ihren Dom ab, oder die Pariser ihren Eifelturm?! Die Brücke bleibt untrennbar mit dem VfL verbunden und das muss so bleiben.

Abgesehen davon wird man für 40-60 Mille nicht einmal den Parkplatz gepflastert bekommen. Und wer meint für 60 Millionen eine Multifunktionsarena bauen zu können, der lebt ohnehin im falschen Film.

Die Zeiten in denen allein die Größe des Stadions entscheidend sind, sind seit spätestens der Jahrtausendwende Geschichte. Vielmehr ist das Sponsoring oder ein Investor entscheidend. 

Die Anforderungen (Businessplätzs, Logen etc) werden sich auch kreativ am aktuellen Standort umsetzen lassen, ohne dass die Brücke ihren Charakter verliert. 


  (gelöschterUser)
795926 | SO 28.04.2019 - 08:11 Uhr

Osna93

Ich meine allgemein einfach mal ein Gang zurück. Ist aber jetzt auch egal, deswegen bitte nicht überbewerten und schönen Sonntag 


  Wohlgemuth
795925 | SO 28.04.2019 - 08:10 Uhr

Wie einige von euch gestern schon schrieben: was für eine klasse Leistung von Marcos Alvarez gestern. Und auch sonst insgesamt einige prima Spielzüge. So wie das Team sich verhält und körperlich auch jetzt noch fit ist, werden sie sich perfekt auf die neue Saison vorbereiten und eine gute Rolle spielen. 

Sehr gut fand ich Schiedsrichter Gräfe,  der mit  minimaler Gestik wenig eingriff und viel laufen  ließ; die Spieler wissen schon vorab, dass Simulieren sinnlos ist. Geschenkt, dass er wegen seiner Statur auch arrogant erscheint. Die Nachspielzeit war berechtigt. 

Aus Cottbuser Sicht sind die Gegentore hanebüchen. Zweimal vor der Torlinie freihstehende Stürmer und das Nichtunterbinden der Flanken zuvor - man kann vorn versuchen was auch immer, Punkte zu holen ist so unmöglich. 


  (gelöschterUser)
795924 | SO 28.04.2019 - 07:38 Uhr

So ganz abwegig finde ich den Vorschlag von @solid gar nicht. Es ist nur die Frage ist so ein Projekt aktuell umsetzbar? Da spricht man dann nicht über 100000 € sondern über ein Vorhaben, dass sich bei 55 bis 60 Mille einordnen lässt. Keine Frage ist, dass ein solches Projekt die Stadt auf eine gewisse Art weiterbringen kann. Eine Mehrfachnutzung ist ein Instrument, dass es dem Steuerzahler einfacher verkaufen lässt. So können auch die nicht Fussballfans etwas davon haben. Ist nur die Frage, ob ein Platz wie der alte Güterbahnhof ausreicht. Trotzdem wäre es sehr schade um die Brücke. Diesen Kultort verlassen, ist eigentlich keine Option. Aber kann man das wirklich vermeiden wenn man in Zukunft eine ernsthafte Rolle im deutschen Profifussball mitspielen will? Realiatisch betrachtet kennen wir die Antwort bereits. Und das nicht erst seit gestern. Als ralf Heakamp den Spruch "müssen wir denn unbedingt..." wusste er wahrscheinlich bereits dass die Infrastruktur an der Brücke zukùnftig nicht haltwn wird. 


  Osna93
795923 | SA 28.04.2019 - 01:23 Uhr

@Mainstream

Wo soll sich Solid denn beruhigen? Hat doch nur eine Idee bzw. einen Gedankengang niedergeschrieben und mit uns geteilt.


  (gelöschterUser)
795922 | SA 27.04.2019 - 23:23 Uhr

Apropos Hymne, könnt ihr euch noch an die cucumber men erinnern? Mit dem Lied fußball trainer von 1996? Das war damals ein one hit wonder aber den refrain sollten wir mal nächste Saison singen 


  Schluckspecht
795921 | SA 27.04.2019 - 23:11 Uhr

Die Hymne zur Rückkehr...

https://www.youtube.com/watch?v=EKv9SkImjtA


  (gelöschterUser)
795920 | SA 27.04.2019 - 22:21 Uhr

Herr Solid, 

bitte beruhigen Sie sich und bitte ein bisschen mehr contenance 


  Altfan
795919 | SA 27.04.2019 - 21:57 Uhr

Der V F L...

Der V F L... 

Ist wieder daa...


  Lilaweiss75
795918 | SA 27.04.2019 - 21:02 Uhr

Der VfL ist wieder da....


  Solid
795917 | SA 27.04.2019 - 20:56 Uhr

Stadiondiskussion Verknüpfung Osnabrück zu Freiburg von heute Mittag

In Freiburg hat man nun gemerkt, dass man etwas machen muss um weiter mithalten zu können.

Auch dort kehrt nun die Einsicht ein, dass man langfristig nur mit neuer Infrastruktur konkurrenzfähig sein kann. Es ist ein für Tradition gemaltes Beispiel. Daran sollte man sich in Osnabrück nicht messen. Ich behaupte aber auch, dass deren Stadion, deren Trainingsbedingungen und deren Nachwuchsleistungszentrum um ein vielfaches besser ausgestattet ist als es in Osnabrück der Fall ist. Von daher hinkt dieser Vergleich vermutlich. Ich war bisher einmal dort im Stadion und kann einen Vergleich trotzdem nicht ziehen. In Osnabrück ist es die Gesamtheit der Projekte, die anstehen könnten.

Wie ich gestern schon einmal schrieb, "leidet" die Stadt Osnabrück an einer gewissen "Unterversorgung" tauglicher Sport- und Veranstaltungsstätten. Da ist zwar die Halle des OSC, die Osnabrückhalle, Halle Gartlage, die Schloßwallhalle, die Bremer Brücke und die ein oder andere Stätte für Veranstaltungen kleinerer Art. Es fehlt aber an einem Zentrum für Großveranstaltungen. In Lingen gibt es die Emslandarena, in Oldenburg die EWE Arena... Münster hat die Münsterlandhalle, Bielefeld hat auch eine (weiß gerade nicht wie die heißt). Selbst eine Stadt wie Emden hat ein solches Objekt.

In einer Stadt wie Osnabrück gibt es solches oder ähnliches nicht. Wirklich gute Konzerte kann man in Osnabrück nicht ausrichten. Die Idee dahinter klingt vielleicht etwas hoch gestochen. Aufgrund der aktuellen Gesamtsituation und des "vorhandenen" Bedarfs eine Überlegung, wert. Vielleicht liegen für ein ähnliches Projekt ohne den Fall berücksichtigt zu haben, dass die Bremer Brücke nicht mehr taugt Pläne noch irgendwo in der Schublade. Mein Gedankengang ging dahin, dass man aus dem Stadionprojekt und dem Veranstaltungsprojekt eins machen könnte. Dies könnte "Schalkearena" in kleiner werden. Eigentlich unrealistisch aber Geld für ein Projekt ausgeben, dass u. U. 40 Millionen kosten würde, wo lediglich alle 14 Tage ein Fußballspielstattfindet, wäre nicht im Sinne des Steuerzahlers. Natürlich richtet man ein solches Projekt auch nach den Bedürfnissen des  VFL Osnabrück aus. Dieser ist schließlich ein großer Werbeträger für die Stadt und den Landkreis Osnabrück. 

Wohl gemerkt ist dies auch nur ein Gedankengang, der im alten TP damals schonmal thematisiert, aber damals als unrealistisch dargestellt wurde. Heute sieht es knapp 6 oder 7 Jahre später wieder etwas anders aus. Unser VFL ist in die 2. Bundesliga aufgestiegen, es stehen weitreichende Ausbau- und Sanierungsmaßnahmen an und man bezweifelt, ob der Standort Bremer Brücke langfristig eine Perspektive im Profifußball haben wird. Zudem fehlt halt ein Veranstaltungsobjekt wie og beschrieben.

Dieser Text wurde heute Mittag geschrieben nur leider jetzt gerade erst abgeschickt. daher vll. ot.

Glückwunsch an die Mannschaft zur Meisterschaft in der 3. Liga. Damit hatte ich heute nicht gerechnet. Chapeau Mannschaft


  ferse68
795916 | SA 27.04.2019 - 20:47 Uhr

@Dittsche

...daß Du Dir so Deine Gedanken gemacht hast und für Dich zu einer Erkenntnis gekommen bist, bringt es nicht wirklich auf den Weg... das ist Dir schon klar ?!


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