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  Per Coy
816208 | MI 12.02.2020 - 20:51 Uhr

@ chickenfield

It‘s only Rock ‚n‘ Roll but they like it ;-)


  allwetterfan
816207 | MI 12.02.2020 - 20:51 Uhr

@chicken

Elvis lebt!! ?


  Altfan
816206 | MI 12.02.2020 - 20:43 Uhr

Es geht mmn nicht darum jedes Spiel ausverkauft zu haben. Es geht darum, ggf. vorhandenes Potential zu erkennen und auszuschöpfen. Außerdem dürfte ein größeres Fassungsvermögen ebenso interessant für potentielle Großsponsoren sein. Auch dieser Aspekt sollte eine Rolle spielen. Vergleiche mit bspw. Paderborn hinken. 


  chickenfield2
816205 | MI 12.02.2020 - 20:42 Uhr

Von eurer Multinutzung kommt ihr nicht weg, oder?

Was erwartet ihr, die Stones?


  Lucifer
816204 | MI 12.02.2020 - 20:36 Uhr

Ich sehe es auch als sehr kritisch an wenn man in die BB nun eine hohe Summe investiert und am Ende an ein Maximum der Erweiterbarkeit gelangt und trotzdem weniger Kapazität hat als es jetzt der Fall ist. Wie soll man da interessant sein / bleiben für Sponsoren? 

Wie soll das Stadion finanziert werden? Nur mit Spielen des VfL wird es da meiner Meinung nach schwer. Da wird es bestimmt auch von der Stadt gewisse Forderungen nach einer Multifunktionsarena geben, damit das Stadion auch für andere Zwecke genutzt werden kann. Wie Konzerte zum Beispiel. Und das wäre mitten in einem Wohngebiet doch ziemlich schwer vorstellbar. Denn Konzerte finden auch unter der Woche bekanntlich ab 20 Uhr und später statt.  Konzerte sind halt meist die zweite Einnahmequelle für Arenen. Davon profitiert dann aber nicht nur der Betreiber, sondern auch die Gastronomie und die Hotels in und um Osnabrück. 

 

 

 

Edit: Altfan und ich scheinen die selben Gedanken gehabt zu haben. Er war aber schneller ;-) 


  Altfan
816203 | MI 12.02.2020 - 20:29 Uhr

@streifenpulli 

Ja das stimmt.

Trotzdem! Ich persönlich sehe in Osnabrück Potential für ca 14000 Stammzuschauer in Liga 2. Dazu kommen dann immer noch eine gewisse Anzahl Gelegenheitsbesucher (3500) Hinzu kommen die Gäste. Gehen wir nochmals von 3500 aus (wehen, Sandhausen, Heidenheim, Kiel ausgenommen). In allen anderen Spielen wäre der Gästebereich nahezu ausverkauft. 

Darüber hinaus kann man in einem kleineren Stadion die Mehrwerteffekte wie bspw. Konzerte (sonstige Veranstaltungen wie auch immer) wahrscheinlich nicht generieren, da dann nicht möglich bzw. Lohnenswert oder gar erlaubt. Auch dies sollte bei der Größe bzw Kapazität mitberücksichtigt werden. 


  violet-white
816202 | MI 12.02.2020 - 20:18 Uhr

Womit wir bei der grundsätzlichen Herangehensweise wären;

 

1) Ich akzeptiere den Status Quo als Optimum und gebe mich damit zufrieden bzw befürchte sogar das es wieder schlechter wird

 

2) Ich möchte kontinuierlich wachsen und lege dazu die notwendigen Grundsteine, auch wenn das mit einem gewissen finanziellen Risiko verbunden ist und ich keine Garantie habe das mein Plan aufgeht


  Streifenpullover
816201 | MI 12.02.2020 - 20:12 Uhr

"Aktuell muss man bei vielen Spielen mit Start der Voverkaufsphase direkt los um sich eine Karte zu sichern. Ist man zeitlich anders eingespannt, hat man fast keine Chance eine Karte zu ergattern und schaut vorm TV. Nervig."

Betonung liegt auf "Aktuell". Die letzten Jahre waren teilweise nicht mal mehr die Derbys gegen Münster ausverkauft.


  Altfan
816200 | MI 12.02.2020 - 20:09 Uhr

Ich finde es gut dass dieses Thema hier so gut sachlich diskutiert wird. 

Ich gebe einen 30 - 40 Millionenbetrag dafür aus weniger zu haben als aktuell.

Dann kann man es auch lassen wie es ist und einfach das Dach erneuern und die geforderten Dinge der DFL umsetzen und gut ist.

Nicht nur die Komfortplätze sollten zunehmen. Auch die günstigeren sollten in ausreichender Anzahl zu bekommen sein. Auch bei Topspielen. Hamburger Verhältnisse wo man Tageskarten nur in Sitzplatz bekommen kann sollten hier nicht kommen. Fußball muß bezahlbar sein. 

Aktuell muss man bei vielen Spielen mit Start der Voverkaufsphase direkt los um sich eine Karte zu sichern. Ist man zeitlich anders eingespannt, hat man fast keine Chance eine Karte zu ergattern und schaut vorm TV. Nervig.

Zudem nimmt man sich unnötig Chancen mit dem aktuellen Standort. Niemand kann ahnen ob die Grenze erreicht ist. Andere konnten dies auch nicht vorhersehen. 

Der aktuelle Standort ist einfach nicht mehr zukunftsgeeignet. Das sollten jetzt auch die letzten verstanden haben. Auch wenn es weh tut. Ich finde es auch blöd. Bleibt man mit der wahrscheinlich sehr eingeschränkten Kapazität ohne ansatzweise die Möglichkeit diese zu erweitern an der BB ist das ein falsches Zeichen. Ein Zeichen in die falsche Richtung und wohl kaum für die Zukunft, es sei denn irgendein geiler Architekt hat besonders ausgefallene Ideen. 


  violet-white
816199 | MI 12.02.2020 - 20:03 Uhr

Dazu noch eine Story aus meiner ehemaligen langjährigen Heimat Düsseldorf;

 

Zuschauerschnitt Fortuna Düsseldorf Mitte der 80er in Liga 1;  10-12.000

 

Zuschauerscchnitt 1996/97, der für lange Zeit letzten Bundesliga-Saison; 21.147

 

Während Fortuna danach bis in die Niederungen des deutschen Fußballs abstieg hatte der damalige Bürgermeister Joachim Erwin die von vielen belächelte Vision ein neues Stadion für über 50.000 Leute und mit schließbarem Dach zu bauen, also eine der größten und modernsten Arenen des Landes. Anfangs sicher auch in der Hoffnung auf die WM 2006, was sich später zerschlug. Das Stadion wurde dennoch gebaut und ich meine 2004 eingeweiht. Da war Fortuna in der Oberliga und spielte vor 5-6.000 Leuten gegen Velbert und Freialdenhoven.

 

Aktuell wieder Bundesliga vor im Schnitt 44.000 Zuschauern und niemand belächelt den (inzwischen verstorbenen) mehr. 

 

Ich weiß, auch Düsseldorf ist 4 mal größer und relativ finanzkräftig, hat aber a) ebenfalls viel Konkurrenz mit Köln, Bayer, Gladbach, MSV in fast Fahrrad-Distanz, DEG (Eishockey) in der eigenen Stadt und im weiteren Umkreis Bochum, Essen und natürlich Schalke und Dortmund und b) ist es nur als ein Beispiel gemeint wie sich die Zuschauerzahlen langfristig entwickeln können. Natürlich bei uns in einer anderen, kleineren Dimension.


  anderson
816198 | MI 12.02.2020 - 19:59 Uhr

@ M.Shorty

was bedeutet denn eine sehr niedrige Kapazität, weniger als 15.150 wie angnommen? 20000-22000 wäre in meinen Augen optimal.


  Per Coy
816197 | MI 12.02.2020 - 19:45 Uhr

@violet-white

20.000 wären mE absolut kein Muss, ich würde auch so maximal 18 für ausreichend halten. Aber das ist vielleicht auch Haarspalterei...

Doch wie früher am Tag schon mal gesagt: Die Begrenzung auf nur 15 am jetzigen Standort ist für mich auch wirklich ein nicht geringes Ärgernis. Weil es halt völlig endgültig ist. Das ist halt schon ziemlich klein. Bin da auch ziemlich gespalten...


  M.Shorty
816196 | MI 12.02.2020 - 19:45 Uhr

Hier ein kleiner Hinweis:

Bei komplettem Neubau, kann ein Stadion mit einer Kapazität von 20.000 Plätzen günstiger ein, als ein Stadion mit 15.000 Plätzen!

Die genaue Anzahl ist baubedingt sowieso vorgegeben. Man kann kein Stadion mit einer vorher genau angegeben Kapazität bauen.  Dies liegt an der Bauweise, Dachkonstruktion, anzahl Logen, Sitzplätze, Sicherheitsschleusen usw. 

Man sollte auch immer Bedenken, dass der Verein soviel mehr mit dem Stadion verdienen muss, wie der Um.-Neubau kostet. Wenn ich 30 Mio. ausgeben muss und bei einer Kapazität von max. 15.000 Zuschauern liege. Dann kann sich jeder ausrechnen, dass der einzelne Platz wesentlich teurer verkauft werden muss als bei einer Kapazität von >20.000 mit mehr Stehplätzen.

Bei der derzeitigen Planung mit Umbau der Bremer Brücke werden wesentlich weniger Stehplätze zur Verfügung stehen. Die Mehreinnahmen lassen sich nur mit mehr Sitzplätzen generieren. All dies gilt es bei der Planung zu berücksichtigen. 

Desweiteren wird auch der Kreditgeber (Bank) dem Verein knallhart vorschreiben wie hoch die Jährlichen Einnahmen sein müssen um jedweilige Kredite zurückzahlen zu können. Hier kommt dann wieder eine erweiterte Zweckbedienung des Stadions zu tragen. In wieweit kann man mit dem Stadion noch anderweitig und zusätzlich Einnahmen generieren? Ist dies am derzeitigen Standort möglich? 

All dies sind Fragen, welche im Vorfeld genau abgeklärt werden müssen.

Momentan sieht es so aus, dass ein Umbau möglich ist, allerdings mit einer sehr geringen Kapazität und es steht der Bestandsschutz in Frage. Bedeutet: Da das Stadion in einem Wohngebiet liegt, besteht die Gefahr, dass lediglich Fußballspiele ausgetragen werden dürfen aber keinerlei anderweitige Veranstaltungen. Die Klärung dieser Fragen ist sehr kompliziert und Verzögern deshalb auch die Fertigstellung des Gutachtens.


  violet-white
816195 | MI 12.02.2020 - 19:38 Uhr

Zu diesem Zusammenhang übrigens ein interessanter Artikel in der Kicker-app über das neue Freiburger Stadion. Sinngemäß;

 

Leute in der Region wollen Bundesliga. Um das langfristig sicher zu stellen ist das Stadion unerlässlich ( natürlich auch keine Garantie, Anm. der Redaktion ;-) )

Kapazität steigt von 24.000 auf 35.000. 

VIP-Plätze nahezu verdoppelt von 1.100 auf 2.000


  violet-white
816194 | MI 12.02.2020 - 19:33 Uhr

Dann sind wir uns ja zumindest weitgehend einig das "rund um 20.000" generell eine zielführende Größe darstellen könnte ;-) 

 

Doof ist halt das selbst das am aktuellen Standort offensichtlich nicht möglich ist. Stattdessen müsste man einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag ausgeben um die Auflagen langfristig zu erfüllen und hätte dabei sogar noch einen kleinen Rückgang der Gesamtkapazität zu schlucken. Finanziell kompensiert durch mehr VIP/Sitz, aber alles auf Kosten zukünftiger Entwicklungsmöglichkeiten. Bei knapp über 15.000 wäre Schluss und wir würden uns in diesem Bereich wohl für den Rest unseres Lebens doch mit Paderborn, Sandhausen und Co auf Augenhöhe bewegen. Schreckliche Vorstellung ;-)


  Per Coy
816193 | MI 12.02.2020 - 19:16 Uhr

@violet-white

Ok, dann noch ein paar Sätze dazu: Ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass eine Kapazität über 20.000 (damit meine ich nicht 20.500 oder so ;) ) nur in einem einzigen Szenario eine zumindest annähernd durchschnittliche Auslastung nahe der 100% nach sich ziehen würde: Bundesliga.

Denn machen wir uns nix vor: Bochum,  Nürnberg oder selbst Hannover werden nächstes Jahr schon wieder ein Stück weit „normaler“ sein. Von Sandhausen, Aue oder Regensburg ganz zu schweigen. Für uns eingefleischte ist das alles jetzt klasse und wir würden auch im dritten Jahr sicher noch „wissen, wo wir herkommen“, um mal unseren Trainer zu zitieren.
Bei vielen anderen aber, denen es eher ums Erlebnis o.ä. geht und die jetzt schon nicht kommen, sieht das oftmals schnell etwas anders aus. Auch in der 2. Liga, die in Sachen Strahlkraft trotz aller Aufwertung der vergangenen Jahre hinter dem Zirkus des Oberhauses eben doch noch ein gehöriges Stück zurücksteht. Sie ist nun mal das Maß aller Dinge. 

Das ist jedenfalls nach meinem Empfinden der alles überragende Punkt: Ohne 1. Liga (und nach Wiederabstiegen die wiederkehrende Perspektive darauf!) überschreitest du diese Größenordnung nicht nachhaltig.  
Und an diese Perspektive in Osnabrück glaube ich nicht.  


  violet-white
816192 | MI 12.02.2020 - 18:37 Uhr

Müßig ist es in der Tat, da zuviel offene Enden eben nur Spekulation ermöglichen. Ob für manche nervig ist mir dabei allerdings egal. Ich finde das ein sehr spannendes Thema, dass das Potenzial hat über den Vereinsverlauf der kommenden Jahrzehnte mit zu entscheiden. Hinterher werden es so oder so einige besser wissen. Persönlich hoffe ich das wir überschaubares Risiko wagen und dass genau das am Ende belohnt wird. Sprich z.B. für 20-22.000 bauen und mittel- bis langfristig eine Auslastung nördlich der 90% haben. Mit ist klar dass das Stand heute reines Wunschdenken ist.


  Per Coy
816191 | MI 12.02.2020 - 18:25 Uhr

Achso, einen Vorteil sehe ich tatsächlich beim VfL: Es gibt hier im Gegensatz zu anderen Städten überhaupt keine Konkurrenz durch andere Sportarten. Weder einen Eishockey, noch Handball- oder Basketballklub nennenswerter Größe.  


  Per Coy
816190 | MI 12.02.2020 - 18:20 Uhr

@violet-white

Es ist eine müßige und für manchen sicher auch nervige Diskussion, aber bitte im Falle von Mainz beachten: Wir reden hier einmal nur von den Städten, im anderen Fall noch vom Umland. Das kommt da unten ja noch on top. 

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr sollte man eigentlich zunächst mal herausstellen, dass der Zuschauerzuspruch hier traditionell meistens höher ist als zB in Münster, Kiel o.ä.
Nur sollte mE eben genau das vielleicht nicht den Schluss nahelegen, dass noch viel mehr drin wäre, sondern dass wir uns näher an einer Art Sättigungsgrenze bewegen als eben diese Standorte. 


  Olai
816189 | MI 12.02.2020 - 18:20 Uhr

Block T2 nun auch verfügbar mit Tickets. Das ist der Block zwischen Stehplatz Gäste und Block S2. 


  violet-white
816188 | MI 12.02.2020 - 18:11 Uhr

Per

 

Nur Wiesbaden und Mainz zusammen haben schon ungefähr so viele Einwohner wie Osnabrück UND sein Landkreis.

Ja, aber wir haben dieses Potenzial für uns alleine. Die müssen es sich teilen und haben die große Eintracht vor der Tür. 

 

 

Nur die Stadt Berlin hat halb so viele Einwohner wie ganz Niedersachsen.

Das recherchier lieber nochmal nach  ;-)

Edit; Sorry, habe das "halb" überlesen. Das passt dann ungefähr. Allerdings gilt für Berlin das gleiche wie für Stuttgart; Mit denen habe ich uns nicht verglichen. Edit Ende

Edit 2; Ok, ich bin darauf eingegangen nachdem du Union in den Ring geworfen hast. Mit Berlin und dessen Potenzial sehe ich uns aber natürlich nicht auf Augenhöhe. Mit Mainz, Freiburg oder Augsburg können wir den Vergleich aber durchaus wagen. Edit 2 Ende ;-)

 

 

und allein in die Stadt Stuttgart passt Osnabrück 4x ;-). 

Das stimmt, mit dem VfB habe ich uns aber auch nie verglichen. 


  Streifenpullover
816187 | MI 12.02.2020 - 18:05 Uhr

Was, wenn es beheizte Massagesitze sind und eine Bier-Pipeline für eine schnelle Versorgung der Zuschauer verlegt wurde?


  Per Coy
816186 | MI 12.02.2020 - 18:00 Uhr

@Pulli

Der Vermutung würde ich nicht widersprechen wollen. Ich halte sie aber wie versucht zu erklären für nicht sonderlich potenzierbar, sprich dieser Effekt wäre nach 2-3 solcher Nächte erschöpft ;-)

@Violet-white

Nur Wiesbaden und Mainz zusammen haben schon ungefähr so viele Einwohner wie Osnabrück UND sein Landkreis. Nur die Stadt Berlin hat halb so viele Einwohner wie ganz Niedersachsen und allein in die Stadt Stuttgart passt Osnabrück 4x ;-). 


  violet-white
816185 | MI 12.02.2020 - 17:56 Uhr

Ja, Per, es ist schlicht unmöglich nach zukünftiger Nachfrage zu planen, ich habe deshalb auch in jüngerer Vergangenheit mehrfach betont das es natürlich auch auf die sportliche Entwicklung ankommen wird.

 

Aber nehmen wir mal an deine 2.000 Leute sind realistisch und möchten alle gerne sitzen. Das wären bei 30 Euro pro Karte immerhin schonmal 60.000 Taler pro Spiel oder knapp über eine Million pro Saison. Nicht soooo schlecht, oder?

 

Mainz hat zwar ein großes Einzugsgebiet, mit Frankfurt, Offenbach, Mannheim, Darmstadt und Wiesbaden (haha) aber auch einige Konkurrenten vor der Haustür. Wenn wir jetzt anfangen bei uns BVB, Werder und 96 als Konkurrenten zu nennen werfe ich im Falle von Mainz auch noch den KSC, Stuttgart und Lautern ins Rennen.

 

Will mich jetzt nicht in Details verlieren, aber das Umland in Osnabrück kann auch ein Pfund sein, das haben die von dir genannten so nicht für sich alleine. Auch Freiburg (VfB, KSC, Grenznähe) und Union (Hertha) müssen sich die Fans teilen. Wir haben im Unkreis von ca 50 Kilometern nur Bielefeld als ernsthaften Konkurrenten, und das gilt auch nur für den Südkreis.


  Streifenpullover
816184 | MI 12.02.2020 - 17:53 Uhr

Wenn die Bremer Brücke über Nacht 1000 neue Sitzplätze hätte, würden bei jedem Heimspiel doch bestimmt 800 Zuschauer mehr kommen. Vermute ich jetzt mal.


  galileo
816183 | MI 12.02.2020 - 17:52 Uhr

Man sollte nicht den Fehler machen und nur bei einer 100%igen Auslastung der Heimbereiche  über eine Kapaztätenerweiterung nachdenken. 3 von 4 Tribünen sind schon heute regelmäßig ausverkauft. Da kann man durchaus noch Potenzial vermuten. 


  Per Coy
816182 | MI 12.02.2020 - 17:32 Uhr

Um mal mit Zahlen zu spekulieren: Ich kann mir schon vorstellen, dass mehr Komfort, Sitzplätze usw. im Regelfall durchaus bis zu ~2000 Leute mehr bringen können. Optimistisch formuliert. Alles darüber halte ich jedoch für ziemlich unrealistisch. Natürlich kann man jetzt einwenden, dass es dafür keine konkreten Anhaltspunkte gibt. Ich würde aber behaupten: für das Gegenteil ebensowenig... und vielleicht gibt's doch ein paar ganz konkrete nüchterne Zahlen...

Die hier genannten Boomzahlen diverser Klubs müssen halt auch im Kontext eines allgemeinen Zuwachses der Zuschauerzahlen gesehen werden. Der natürlich auch in sehr hohem Maße auf erneuerte bzw. nagelneue Stadien zurückzuführen war. Die beschriebenen Entwicklungen liegen aber größtenteils auch schon wieder um die 15 Jahre zurück, hängen mit WM 2006 & Co zusammen usw.

Auf der anderen Seite werden allzugerne Klubs genannt, die sehr spezifische Entwicklungen genommen haben. Dann kommt so etwas wie Mainz (die "Erweckungsjahre" unter Klopp) oder Augsburg (immense private Investitionen). Viele scheinen aber auch einfach völlig zu übersehen, dass selbst eine Stadt wie das überschaubare Freiburg einfach mal schlank über 60.000 Einwohner mehr als Osnabrück hat oder dass das ebenfalls etwas größere Mainz mitten in einer Metropolregion mit Hunderttausenden Einwohnern liegt. Augsburg ist annähernd doppelt so groß wie Osnabrück. Union Berlin kommt aus...man ahnt es bereits.

Und wenn man sich z.B. die Zuschauerzahlen der vergangenen 20 Zweitligajahre anschaut, fällt ohne weiteres ins Auge, dass jenseits der ~20k fast ausschließlich nur die Klubs liegen, die entweder in (deutlich) größeren Städten beheimatet sind oder langjährige, wenn nicht jahrzehntelange Bundesligazugehörigkeit (bzw. DDR-Oberliga) oder einen irgendwie auch überregional ziehendem "Markenkern" aufweisen können (Mischformen aus allem natürlich inklusive). Osnabrück hingegen liegt überspitzt gesagt dagegen irgendwo im Nirgendwo, ohne dem begeisterungswilligen Landkreis jetzt böses zu wollen ;-), und träumte das letzte Mal ernsthaft vor 30 Jahren mal ganz kurz von der Bundesliga.

Ganz persönlich fände ich eine Kapazität von nur knapp über 15.000 auch etwas dünne, um nicht zu sagen schade. Aber für eine Sinnhaftigkeit von Zahlen deutlich darüber hinaus, im Sinne von 20.000 plus irgendwas, kann ich absolut null Anhaltspunkte erkennen.


  Kohnax
816181 | MI 12.02.2020 - 17:25 Uhr

Die Beiträge von allwetter, Per Coy und auch Dittsche habe ich heute gerne gelesen.
Und die Nord empfinde ich zwar nicht als Barriere, aber schon als sehr steil, was ja wohl gemeint war.
Höhepunkt war natürlich die Wendung, daß die Tinte den Stift noch nicht verlassen hat.


  violet-white
816180 | MI 12.02.2020 - 16:58 Uhr

P.P.S.; Selbst die Bayern haben ihre Spiele erst ausverkauft seit die im neuen Stadion spielen. Die waren vorher das Maß der Dinge im deutschen Fußball und sind es weiterhin. Da darf man den starken Anstieg der Zuschauerzahlen also mehr oder weniger alleine dem neuen Stadion zuschreiben.

 

Jemand hatte gefragt was denn mehr Komfort bedeutet;

 

Erstens mal generell mehr Sitzplätze. Zweitens für alle ein Dach über dem Kopf, wer bei Regen schon mal in den vorderen Reihen stand/saß wird wissen wovon ich rede. Desweiteren auch mehr VIP-Plätze für diejenigen die mit dem großem Geldbeutel wedeln. Klar, alles angeblich am aktuellen Standort machbar, allerdings äußerst limitiert und ohne spätere Möglichkeit für Erweiterung. Zumal der 3-seitige Umbau ja auch mit den diversen ungeliebten Folgeb verbunden wäre (weiter weg vom Spielfeld, höheres Dach etc...) 


  anderson
816179 | MI 12.02.2020 - 16:48 Uhr

@ Lorko

ich gehe davon aus, das die Gutachten schon vorliegen. man wird wohl kaum Rücksicht darauf nehmen, das es einige Leute gibt die sauer sind und warum auch. Fanmitbestimmung? Keine Ahnung ob es soweit kommt, eine Gruppierung wird diesbezüglich aussen vor bleiben und das ist gut so. 


  violet-white
816178 | MI 12.02.2020 - 16:46 Uhr

Also ich sehe das langfristig eher wie Lorko;

 

Lieber mal ein paar leere Plätze als langfristig ohne Wachstumspotenzial. Mir ist bewusst das sich das in einigen Jahren als falsch herausstellen könnte, aber das ist andersrum ja das gleiche. 

 

P.S.; Mit Paderborn, Sandhausen, Heidenheim und Ingolstadt möchte ich den ruhmreichen VfL nun wahrlich nicht vergleichen. Eine Frechheit, eine bodenlose  ;-)


  Heino
816177 | MI 12.02.2020 - 16:31 Uhr

@allwetterfan

Mainz hat mit dem Neubau den Zuschauerschnitt von ca. 20.000 gleich auf 33.000 erhöht ( ohne Aufstieg ).


  ueberall_in_ueberzahl
816176 | MI 12.02.2020 - 16:05 Uhr

Aber inwiefern wäre denn der Komfort in einem neuen Stadion so wahnsinnig viel besser als jetzt? Und im Vergleich zu einem kompletten Neubau von 3 Tribünen schonmal gar nicht.
Ich hatte in Darmstadt einen Sitzplatz auf der neuen Tribüne. So doll war das nun wirklich nicht, da würde ich einen Platz auf unserer Nord jederzeit vorziehen.

Dass bei einem Stadionneubau der Zuschauerzuspruch häufig steigt liegt doch vor allem daran, dass diese Vereine ja meistens nicht ohne Grund ausziehen, sondern meist wegen unüberdachten alten Stehplatztribünen 20m vom Spielfeld entfernt. 


  Lorko1983
816175 | MI 12.02.2020 - 15:59 Uhr

Ja. Mich interessieren auch nur die Ergebnisse der Gutachten, die ja seit Ende Januar schon vorliegen (sollten)...warum da wohl nichts durchsickert...liegen die vielleicht schon vor, aber diese werden einfach noch zurück gehalten um den gemeinen Fan nicht wütend zu machen?

Orakel, orakel,...


  allwetterfan
816174 | MI 12.02.2020 - 15:53 Uhr

@violet-white
Wohl kaum jemand hier hätte wohl etwas dagegen, wenn wir ca. 18.-20.000 Plätze anbieten könnten, vor allem mehr Sitzplätze. Wenn aber selbst in so Spielen wie gegen den großen FCN die West die ausverkauft ist, dann spricht umgekehrt auch nicht so viel gegen eine umgebaute Bremer Brücke mit in etwa gleichbleibender Gesamtkapazität, aber höherem Sitzplatzanteil. Selbst in einer Saison, in der es für uns (bislang) erstaunlich positiv lief und viele große Namen an der Bremer Brücke aufschlugen/noch aufschlagen, ist nur etwa jedes dritte Heimspiel auch tatsächlich ausverkauft.

Und zu Deinen Vergleichen: Gladbach spielt wie Du selbst schreibst in ganz anderen Spähren. Klar, wenn es ums internationale Geschäft geht, brauchst Du Kapazität und vor allem Komfort. So schön es auch wäre - für uns vollkommen illusorisch, da je mitzumischen. Und Regensburg: Die hatten einen besseren Sportplatz, der nicht ansatzweise die DFL-Auflagen zu erfüllen vermochte. Als das neue Stadion fertig wurde, ging es aber erstmal wieder runter in die Regionalliga Bayern. Die hatten genug Geld und Glück um da gleich wieder rauszukommen, in die 2. Liga durchzumarschieren und sich dort festzusetzen - in wieweit das neue Stadion an dem schnellen Doppelaufstieg entscheidend beteiligt war, sei mal dahingestellt. Und Augsburg? Da wurde über viele Jahre richtig dick, aber wenigstens zielgerichtet investiert. Da war ein neues Stadion nur logischer Teil des Gesamtprozesses. Und Mainz @heino hat sich zunächst in der 1. (!) Liga festgesetzt, um dann neu zu bauen - und bekommt sein neues Stadion nun regelmäßig nicht mehr voll...

Auf der anderen Seite sehe ich nicht nur Aachen, Offenbach, ... - sondern vor allem auch die, die sich auf 15.000 Zuschauer beschränkt haben, damit aber gut klarkommen (Paderborn, Sandhausen, Heidenheim, Ingolstadt, ...). Gut, die haben alle weniger Zuschauerzuspruch als wir, aber es geht eben auch mit dieser Größe. 

@Lorko
"Und nochmal: Wer sagt denn, dass die Ergebnisse der Emissionsgutachten überhaupt einen Umbau möglich machen? Ich bin da eher anderer Meinung."

Mich interessiert da eigentlich nur die Meinung des Gutachters und nicht, ob Du oder wer auch sonst jetzt orakelt, was im Gutachten stehen könnte. Oder wie soll man Deinen Satz verstehen?


  Lorko1983
816173 | MI 12.02.2020 - 15:49 Uhr

Natürlich spricht da violet-white einige richtige Dine an.

Leute, bei aller Romantik:

Machen wir uns doch mal nichts vor.
Kein logisch denkender Mensch kann doch ernsthaft glauben, dass man über 30 Mio. in die Hand nimmt um einen Standort zu erhalten, der letzten Endes sogar eine kleinere Kapazität aufweisen wird und der dann für alle Ewigkeit keinerlei Erweiterungsmöglichkeiten mehr haben wird.

Und nochmal: Wer sagt denn, dass die Ergebnisse der Emissionsgutachten überhaupt einen Umbau möglich machen? Ich bin da eher anderer Meinung.

Wir sollten uns mit dem Gedanken anfreunden, dass ein Neubau kommt und hoffen, dass wir Fans vielleicht hier und da mal ein Mitspracherecht bei der Gestaltung kleinerer Details haben werden.


  Heino
816172 | MI 12.02.2020 - 15:19 Uhr

@violet-white

Bin da voll bei Dir. Weitere gute Beispiele sind aus meiner Sicht auch Mainz und Augsburg.


  Dittsche
816171 | MI 12.02.2020 - 15:01 Uhr

Bei allen Diskussionen um einen Um- bzw. Neubau des Stadions ist für mich persönlich ein Aspekt nicht verhandelbar: Die Flutlichtmasten. Sie müssen mMn definitiv erhalten bleiben! Für mich stellen sie eines der wesentlichen Merkmale der Bremer Brücke dar und machen einen großen Teil des Mythos aus. Es hat schon etwas Magisches, wenn man als Fan das Flutlicht vor den Heimspielen bereits von Weitem (bspw. vom Klueshügel) aus strahlen sieht... Ich hoffe sehr, dass sie etwaigen Planungen nicht zum Opfer fallen werden. :(


  violet-white
816170 | MI 12.02.2020 - 14:36 Uhr

Auf Grund der Tatsache das wenige 100 Plätze in der grundsätzlich am geringsten nachgefragten Ecke (West) gegen Nürnberg freigeblieben sind würde ich nicht schließen das die Nachfrage nicht doch durchaus größer gewesen wäre als eben jene 15.3xx

 

Natürlich kann ich es nicht beweisen, aber ich gehe davon aus das bei entsprechender Kapazität und Komfort eben doch einige mehr kommen würden,  nicht nur gegen Nürnberg.

 

Wie schon mehrfach erwähnt;

 

- Sitzplätze ziehen inzwischen viel mehr

- Bei Gegnern mit großem Anhang würden alleine viel mehr gegnerische Fans kommen (gilt in dieser Saison z.B. für HSV/VFB/Club/96/Arminia/Pauli - also immerhin für ein Drittel der Liga.

- Bei größerer Kapazität hätte man mehr Spielraum für günstige Angebote wie größerem Familienbereich etc was wiederum mehr Leute anlocken würde und im besten Fall neue Fans langfristig bindet 

- Die allermeisten Beispiele zeigen das Clubs mit neuen oder komplett umgebauten Stadien deutlich mehr Zuschsuer haben als zuvor (Von Bayern, Schalke und Gladbach bis Mainz, Augsburg und Regensburg)

 

Ja, die Zuschauerentwicklung mag nicht überall ausschließlich Folge des neuen Stadions sein, sondern hat auch sportliche Gründe, aber wäre das sportliche Hoch solcher Vereine in den alten Stadien überhaupt möglich gewesen? Siehe Gladbach, die würden wohl eher keine Champions League mehr am Bökelberg spielen können/dürfen. Oder Regensburg, um auf unserer Augenhöhe zu bleiben; In deren altem Stadion wäre ein sportlicher Höhenflug (dauerhaft 2te Liga) auch kaum darstellbar, alleine schon wegen der Auflagen, aber auch aufgrund der deutlich geringeren Einnahmen (kaum Sitz, weniger VIP, nichtmal viel Dach überm Kopp)

 

Ja, es gibt auch negative Beispiele (Aachen, Offenbach...) aber das ändert nichts daran das ein neues bzw. voll umgebautes Stadion in Osnabrück durchaus mehr Zuschauerpotenzial entwickeln könnte.

 

Und nochmal; in den ersten beiden Ligen gibt es neben Osna kaum einen Verein bei dem die Kapazität in den vergangenen 20-30 Jahren kleiner geworden ist und wenn dann ist die geringere Kapazität zumindest einhergehend mit einem deutlichen Plus an Komfort (z.B. Hannover)

Bei einigen wenigen ist die Kapazität konstant (z.B. Bochum) und bei den allermeisten höher bis deutlich höher. Soll nicht heißen das wir alles so machen sollen wie die anderen, aber es wird ja seine Gründe haben warum der Großteil der Clubs in mehr Kapazität und Komfort investiert. Das sollte man zumindest hinterfragen bevor man voreilige Schlüsse zieht.


  Lorko1983
816169 | MI 12.02.2020 - 13:59 Uhr

Das ist schon klar.
Ist doch aber hoffentlich nur "nice to know".


  allwetterfan
816168 | MI 12.02.2020 - 13:26 Uhr

Mit solchem"Quatsch" kann man unter Wahrung der Anonymität immerhin ein wenig analysieren, welchen Gruppen von Fans welche Dinge besonders wichtig oder unwichtig sind. Find ich schon ganz interessant :-)


  Lorko1983
816167 | MI 12.02.2020 - 13:13 Uhr

Abgesehen davon erschließt es sich mir nicht, warum dann am Ende danach gefragt wird, wo man sitzt und ob man Mitglied/Dauerkarteninhaber etc. ist.

Werden die Stimmen dann anders gewichtet, oder was soll der Quatsch?


  Per Coy
816166 | MI 12.02.2020 - 13:13 Uhr

@LilaweissinNordhorn

Sag ich ja seit Wochen. Irgendwelches Gerede von Stadiengrößen deutlich über 20k entbehrt auch und gerade angesichts der Erfahrungen in dieser Saison jeglicher empirischen Grundlage.

Diese 20 is für viele, so glaube ich, eher so ne psychologische Kiste - man wirkt halt ein bisserl größer als man eigentlich ist. Für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg dürfte es ebenso weitgehend unerheblich sein, ob das Stadion des VfL in 10 Jahren mal 18537 oder 21250 Zuschauer fasst. Für die großen Euphorie-Spiele a la HSV dieses Jahr wird es so oder so nicht reichen, für 98% des "Alltagsgeschäfts" hingegen völlig. Auch dann, wenn es einen vielleicht irgendwie wirklich mal ein Jährchen in die Bundesliga spülen sollte...

Einzig das Argument, dass mehr komfortable Sitzplätze noch dauerhaft etwas mehr Leute anlocken würden, kann man vielleicht gelten lassen und darüber streiten, wie groß dieser Effekt maximal sein könnte...


  Lorko1983
816165 | MI 12.02.2020 - 13:11 Uhr

Ok, dann habe ich die Frage aus meiner Sicht falsch beantwortet. Ich gehe mal davon aus, dass ich da nicht der einzige war.
Dennoch stellt sich mir die Frage warum man dann gerade 20.000 als Basis nimmt, wo man doch genau weiß, dass an der BB max. 15.269 Platz finden würden.
Man hätte dann eben 16.000 als Basis nehmen müssen.
"Ist es dir wichtig, dass das Stadion weniger als 16.000 Zuschauer fast?"


  Strunztal
816164 | MI 12.02.2020 - 13:04 Uhr

Ja, ich gehe davon aus, daß die Auftraggeber der Umfrage die Frage (und Antwort) ganz bewußt und ganz bewußt so verschwurbelt reingenommen haben.


  LilaweissinNordhorn
816163 | MI 12.02.2020 - 12:58 Uhr

@Lorko

Doch danach wird gefragt und mir ist das wichtig! Wenn wir in einer der erfolgreichsten Zeiten unseres Vereins überhaupt das Stadion gegen einen Gegner, wie Nürnberg nicht voll bekommen, dann möchte ich kein Fassungsvermögen von 20.000+. Dann lieber 18.000, das Stadion wirkt immer voll, die Stimmung ist gut!


  Dittsche
816162 | MI 12.02.2020 - 10:07 Uhr

Sollten auch eigentlich zwei Argumente sein. Habe ich aber zugegebenermaßen undeutlich formuliert. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass ich immer wieder einige ältere Zuschauer auf der Ost beobachte, die so ihre Probleme / Mühe mit der Treppenhöhe auf der Tribüne haben - gerade beim Verlassen des Stadions. Hinsichtlich Barrierefreiheit: Weiß gar nicht wie es da momentan mit ausschaut? Eigentlich ist bisher nur die Nordtribüne für die Rollifanten barrierefrei ausgelegt, oder?


  allwetterfan
816161 | MI 12.02.2020 - 09:55 Uhr

@Dittsche
"Die Umsetzung steiler Tribünen wiederum dürfte auch problembehaftet sein (Stichwort Barrierefreiheit), zumal mir die Treppenstufen bereits jetzt schon - gerade für ältere Stadiongänger - recht hoch erscheinen."

BarriereFREIheit heißt: gar keine Stufen. Also ebenerdige Plätze für Rollstuhlfahrer und Mobilitätsbeeinträchtigte in der 1. Reihe, oder ggf. eben eine Rampe/Aufzug, sowie selbstredend behindertengerechte Toiletten, hinreichend breite Eingänge etc.

Die Steilheit der Tribünen und Barrierefreiheit zusammenbringen zu wollen, ist überhaupt nicht möglich und Dein Argument damit hinfällig.


  Per Coy
816160 | MI 12.02.2020 - 09:36 Uhr

@ Lorko1983

Ich bin ein ziemlich Ahnungsloser, was solche Thematiken angeht, aber angesichts der Tatsache, dass wir mittlerweile Mitte Februar haben und logischerweise die Tinte für einen Kaufvertrag über das Gelände noch nicht mal den Stift verlasssen hat, bin ich da auch gespannt ob dieses Zeitplans.


  Dittsche
816159 | MI 12.02.2020 - 09:25 Uhr

In der Tat, zumal die Fans in vielen Bereichen, die von der DFL nun einmal zwingend vorgeschrieben sind (Vollüberdachung, Anzahl Sitzplätze, Abstand Tribünen zum Spielfeld usw.) sowieso keinen Einfluss nehmen können. Gerade beim letzten Punkt (Abstand der Tribünen zum Spielfeld) sollte jedem Fan klar sein, dass der sowohl bei einem Neu- als auch bei einem Umbau der BB (welcher de facto einem Neubau gleichkäme) deutlich größer ausfallen wird als momentan. Das kann man dann eigentlich nur noch mit einer veränderten Stadionarchitektur versuchen halbwegs aufzufangen (Stichwort steilere Tribünen). Die Umsetzung steiler Tribünen wiederum dürfte auch problembehaftet sein (Stichwort Barrierefreiheit), zumal mir die Treppenstufen bereits jetzt schon - gerade für ältere Stadiongänger - recht hoch erscheinen.


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