Dittsche
Jürgen Wehlendt hat es irgendwann richtig gesagt. Das Stichwort heißt Wachstum. Dies ist mMn nicht genügend wenn man deine Zahlen annimmt. Ein Fassungsvermögen von mindestens 20000 bis 23000 mit Erweiterungspotential auf 25000 wäre mMn die richtige Kapazitätsgröße.
Guter Beitrag von dir, violet-white. Finde mich darin auch zu großen Teilen wieder. Einen quasi Voll-Umbau der BB, einhergehend mit einer Kapazitätsverringerung wie sie zuletzt anklang, hielte ich für problematisch, wenn nicht gar falsch. Hinsichtlich des Zuschauervermögens gilt es, einen für Osnabrücker Verhältnisse optimalen Wert zu erzielen. Den sähe ich ebenfalls zwischen 18 und 20 Tsd., ggf. mit Option, bei Etablierung in Liga 2, später auf z.B. 22.500 + X zu erweitern. 25.000 Plätze zum gegenwärtigen Zeitpunkt halte ich für sehr gewagt. Ich sehe hier aktuell (noch) nicht den entsprechenden Bedarf. Finde es fraglich, ob der VfL das Stadion dann noch voll bekäme. Es gibt kaum etwas Schlimmeres als ein schlecht ausgelastetes, fast halbleeres Stadion im Ligabetrieb. Es wäre zwar schade, die BB am jetzigen Standort aufzugeben, jedoch sollte man einen Neubau mMn auch nicht voreilig, aus emotionalen Gründen, pauschal ablehnen. Sehe ich ähnlich wie Herr Schmedes. Ein Neubau könnte auch neue Chancen eröffnen und eine Zukunftsvision aufzeigen. Als Fan wünscht man sich momentan vielleicht, dass demnächst evtl. bereits konkretere Planungen / architektonische Zeichnungen vorliegen könnten - sowohl für einen (Voll)Umbau der BB als auch für einen potenziellen Neubau (in der Gartlage?).
Ich behaupte, dass eine richtige Entscheidung eine richtig gute Zukunft des VFL bedeuten könnte. Die falsche Entscheidung kann uns aber auch relativ schnell auf die Ebene mit Oldenburg, Drochterssen-Assel und Rehden bringen. Ist die Frage was wir wollen.
Lizenzligen seit 1963 mit gesamt 132 Vereinen. Ranking: 24. VfL Osnabrück 1899 1.236 Spiele | 33 Jahre
https://helmut-kalthoff-stiftung.de/sites/default/files/lizenzligen_seit_1963_19_20.pdf
Violet-white
Könnte auch aus meiner Feder stammen.
Natürlich wäre es klasse wenn man die BB so erhält und einfach nur erweitert. Dies funktioniert an diesem Standort nicht. Um den Umbau zu vollziehen müssen 3 Tribünen und die Geschäftsstelle abgerissen werden denn man wird nicht drum herum kommen auch die Südtribüne stark zu verändern um die aktuellen Anforderungen wirtschaftlich und lizenzbedingt zu erfüllen. Dann aber kommt noch das Problem mit der Scharnhorststraße. Aufgrund des vom Dfb geforderten Abstands Spielfeld/ Tribüne bin ich mir garnicht so sicher, ob die Ecke West/ Süd überhaupt zumindestens in ähnlicher Form vom Fassungsvermögen erhaltbar ist. Das geht ggf. zu Lasten des Fassungsvermögens. Dann kommt das Problem mit dem Brandschutz und der aktuellen Situation an der Nord/ Westecke. Dort müsste Gelände und vielleicht sogar die dazu gehörende Immobilie mit erworben werden. Eine Immobilie in dieser Lage ist sicher auch nicht für nen eurofuffzig zu haben, kostet also nicht unerheblich Geld und Zeit. Beides haben wir nicht. Darüber hinaus die Situation anderer infrastruktureller Probleme. Ob es aufgrund der mangelnden Räumlichkeit am aktuellen Standort möglich ist, die erforderliche Anzahl Vip und Businessräumlichkeiten in Form von Logen zu schaffen, ist mmn sehr fraglich. Das ist ein großer Faktor dafür dass sich der Verein pardon die Firma wirtschaftlich weiterentwickelt. Zu den Verbindungen zwischen Fassungsvermögen, Merchandising und Vermarktung zu den möglichen Zuschauerzahlen in meinem Text von gestern Abend stehe ich.
Ebenso stehe ich zu meiner these dass es mit einem größeren Stadion gerade in erfolgreichen Zeiten möglich ist neue Fans dazuzugewinnen die dann ggf auch in schhlechteren Zeiten dem VFL die Treue halten. Mit einem permanent ausverkauften Stadion kannst du keine neuen Stammzuschauer gewinnen da diese es irgendwann unterlassen sich um Karten zu kümmern da man ja eh keine bekommt. So wie zuletzt. Diese bleiben dann in schlechten Zeiten auch weg während sich andere in schlechten Zeiten auch abwenden. Vll. Sogar aus unterschiedlichen Gründen abwenden müssen.
Ich bin zwar absoluter Brücken- Fan, teile aber zu 100% den Standpunkt von Benjamin Schmedes aus dem Podcast. Kann sich ja mal jeder selbst die Fragen beantworten, die er in den Raum stellt.
Überall in Überzahl, falls du mich mit "dem anderen User" meinst will ich das gerne bestätigen ;-)
Das Thema Bremer Brücke ist für mich nämlich eines der interessantesten, geht es doch um die langfristige Zukunft des Vereins und wie man diese infrastrukturell begehen möchte. Das es nicht jede Woche Neuigkeiten dazu gibt ist für mich auch kein Argument dafür, hier nicht darüber diskutieren zu dürfen, auch wenn sich einiges wiederholt.
Wie ich schon mehrfach schrieb hängt die zukünftig benötigte Kapazität einzig und alleine am sportlichen Erfolg, den man aber leider nicht voraussagen kann. Zwischen Ausflügen in obere Regionen der zweiten Liga inkl. einem überraschenden (und realistisch betrachtet dann wohl kurzem) Ausflug in die erste Liga bis Abstieg und erneuter Abstiegskampf in Liga 3, der auch mal schiefgehen könnte (=Liga 4) ist alles drin, entsprechend liegt die theoretisch benötigte Kapazität wohl irgendwo zwischen 5.000 und 30.000. Entsprechend unmöglich ist die genaue Planung nach zukünftigen Notwendigkeiten. Meine Meinung dazu ist;
1) Man sollte sich daran orientieren wo man hin möchte (etablierter Zweitligist) und nicht daran wo man herkommt (Abstiegskampf in Liga 3)
2) Man sollte sich Optionen für zukünftig mögliche Erfolgswellen erhalten. Das ist im übrigen genau der Punkt der mich skeptisch werden lässt bezgl. Umbau.
3) Sehr viele andere Beispiele zeigen das ein neues, größeres Stadion mit mehr Komfort auch mehr Zuschauer anlockt. Egal ob vergleichbare Vereine wie z.B. Regensburg, ehemals vergleichbare Vereine wie Mainz oder Augsburg oder auch Clubs aus ganz anderen Sphären wie Bayern, Gladbach oder Schalke. Alle haben mit den neuen Stadien einen großen Sprung beim Zuschueraufkommen hinter sich. Das die sportliche Entwicklung mit dazu beiträgt ist mir klar. Aber ich drehe es mal um und behaupte das einige der o.g. Vereine ohne ihre neuen Stadien heute nicht (mehr) da wären wo sie sind. So gesehen KANN ein neues Stadion sogar dazu beitragen sportlichen Erfolg zu schaffen. Eine Garantie gibt es natürlich nicht wie man an Aachen oder Offenbach sieht.
4) Glaube ich das auch in Osnabrück mehr möglich ist als 14.000 in Liga 2 und die bisherige Saison bestätigt das eindrucksvoll. Unser aktueller Zuschauerschnitt (ca. 14.800) liegt bereits über der Kapazität der Heimbereiche (ca. 14.000), die außer gegen Heidenheim in den Ferien quasi immer ausverkauft waren, von einigen hundert Restkarten West und einzelnen Sitzplätzen gegen Fürth, KSC und Darmstadt mal abgesehen.
5) Umbau für 30-40 Mios bei gleichbleibender Kapazität und OHNE weitere Entwicklungsmöglichkeiten halte ich für falsch.
6) Umbau auf ca 18.000 mit weiteren Möglichkeiten für zumindest 22.000 (falls mal dauerhaft benötigt) fände ich ideal, scheint aber leider kaum realistisch.
7) Ich finde Herr Schmedes stellt die richtige Frage; Was macht denn den Mythos Bremer Brücke aus? Das gilt es zu definieren. Die löbliche Initiative heißt ja "Mythos Bremer Brücke erhalten" obwohl selbst bei einem Umbau nicht von Erhalt die Rede sein kann. Drei Viertel müssten abgerissen und neugebaut werden. Wirklich erhalten blieben "nur" Standort und Nord.
35 Mio in die BB zu investieren ist Flickschusterei, eine Kapazität von unter 16.500Zuschauern ist nicht zu akzeptieren, der Bedarf ist deutlich höher. Das in einigen Jahren der Zuschauerzuspruch sinken könnte ist durch nichts zu belegen.
Ich halte es von daher mit dem Altfan. Warten wir es ab, aber ich denke die Vorentscheidung ist schon gefallen.
@ Streifenpullover: Mit "VfL" statt "VFL" hast du sicher recht, aber sogar unser Vereinslogo sagt "VFL". Deswegen würde ich beides durchgehen lassen. Besser jedenfalls als "Vfl" ? Nur so nebenbei...
Ich halte es für fahlässig sich nicht mit Sebastian Kerk zu befassen solange man nicht weiß was mit Ajdini und Agu passiert.
Aktuell brauchen wir ihn sicher nicht, aber als vorgriff für die nächste Saison ist das nicht der schlechteste Transfer
@altfan
Beim Thema Brücke spielst du hier aber auch zusammen mit einem anderen User den Alleinunterhalter, seit Wochen schon.
Bei diesem schnelllebigen Geschäft halte ich wenig davon, die eigene Vereinsseele aufzugeben für mehr Kapazität, die wir mit einer ?-prozentigen Wahrscheinlichkeit in 10, 20, oder 30 Jahren nicht mehr brauchen werden.
Vielleicht habe ich da als Exiler aber auch schlichtweg einen anderen Blickwinkel drauf als Einheimische.
Streifenpullover
Ich behaupte nicht dass ich extrem viel Ahnung habe was da möglich ist bautechnisch. Realiatisch gesehen geht da aber nicht mehr viel.das ist meine persönliche Einschätzung die ich mit vielen teile.
Vorallem dann wenn die Tribünen den vom DFB geforderten Abstand zum Spielfeld haben müssen (siehe Nord) bezweifel ich dass da noch viel geht. Es ist dort einfach zu wenig Platz.
Ein 18000er Stadion mit 35 Mille umgebaut, an dem vermutlich immer wieder geflickt werden muss bringt uns und niemanden weiter. Zudem kostet es immer wieder Geld und verschafft dem Vfl kaum zukunftsperspektivische Möglichkeiten.
Streifenpullover
Es sollte eigentlich strukturierter geschrieben sein. Ich bekam Besuch und musste unterbrechen. Manches mal habe ich mich in der wortwahl versehen "vielfaches".
Eigentlich sollte hier meine strukturierte Erklärung hin wieso weshalb warum! Gelungen ist was anderes. Ist mir aber erst aufgefallen nachdem der Text abgeschickt war. Edit entfernung wollte ich nicht. In vielen argumenten gebe ich dir auch ein Stückchen Recht.
Das aber ein größeres Stadion mit mehr Fassungsvermögen einen hohen Mehrwert haben kann dabei bleibe ich. Ebenso unterstreiche ich meine These dass der Vfl auch mit mehr Zuschauer mehr Merchandisingwinnahmen generieren kann. Gewinnst du nicht mal neue Zuschauer wird die Fanbasis zwangsweise automatisch schrumpfen. Ich unterstreiche auch dass in Osnabrück die mögliche Zuschauerkapazität noch lanfe nicht erreicht ist. Ich traue dem Vfl durchaus zu in Zukunft regelmäßig 23000 Zuschauer im Stadion zu begrüßen. Dann steigt mmn automatisch auch das Einnahmepotential im Merchandising. Gleichbedeutend auch der Wert in der Sponsorengewinnung.
Aktuell hat man ohne dk oder Mitgliedsausweis fast keine Chance an Karten zu kommen. Neue Fans gewinnt man vorwiegend im Erfolgsfall. Also aktuell. Aber wie wenn immer ausverkauft ist? Ok Gegen Sandhausen wird es vll. einfacher.
Sebastian Kerk brauchen wir nicht oder?
Wird in Nürnberg nicht mehr gebraucht
Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll, weil es so wirr und ungeordnet geschrieben wurde. Keine wirkliche Struktur dahinter. Die zugrundeliegende Problematik lässt sich so einfach nicht wirklich fixieren.
Dazu dann noch sehr merkwürdige Einwürfe, deren Ursprung ich nicht wirklich deuten kann. Zum Beispiel alles, was in Richtung Bundesliga geht, kann man getrost überlesen. Diese Ambitionen hat der Verein nicht und wird sie wohl auch mit vernünftiger und guter Arbeit auf absehbare Zeit nicht entwickeln. Nicht, dass es nicht doch mal so ein Paderborn-Wunder in Osnabrück geben könnte, aber Strukturen dafür zu legen kann nicht unser primäres Ziel sein.
Mehr Zuschauer im Stadion bedeutet außerdem nicht automatisch mehr Verkauf im Merchandising. Die Analogie ist in meinen Augen nicht haltbar, weil nicht der Stadionzuschauer, sondern die breite Masse an Fans für die Absätze verantwortlich ist. Man muss die Fanbasis und nicht die Zuschauerzahlen vergrößern, um da mehr Kohle zu generieren.
Ein bis drei Jahre im Oberhaus können einen Verein weit bringen, können einen Verein aber auch ruinieren. Paderborn wäre beinahe in die Viertklassigkeit durchgereicht worden, vom Größenwahn Essens oder Aachens ganz zu schweigen.
Aktuell gibt es nur wenige Spiele, in denen man deutlich mehr Karten für die Heimbereiche verkaufen könnte. Gegen Hamburg kann ich mir schon vorstellen, dass da, mit Hamburg-Sympathisanten und Auswärtsfans, 30.000 Leute ins Stadion geströmt wären. Gegen Stuttgart und sogar Pauli lief der Vorverkauf ja insgesamt eher schleppend, da halte ich ein größeres Stadion für nicht notwendig. Und nur für ein Spiel gegen den HSV, der vermutlich bald wieder erstklassig spielen könnte, muss ein 25.000er-Stadion jetzt nicht zwangsweise sein. Zudem glaube ich nicht, dass man damit Fans vergrault. Die meisten, die gegen den HSV keine Karte bekommen haben, würden zu einem Spiel gegen Sandhausen auch zur besten Anstoßzeit dankend auf einen Stadionbesuch verzichten.
Ganz seltsam dieser Satz: "Verkauft man anstatt 17000 die Anzahl von 25000 (max. Fassungsvermögen) steigert sich der durchschnittliche Zuschauerinteresse schonmal um ein vielfaches." Das Zuschauerinteresse steigt dann doch nicht mehr, es ist doch bereits gestiegen (FALLS 8000 Karten mehr verkauft worden sind). Außerdem sind 8000 weitere Karten bei 17.000 kein Vielfaches, sondern eine Steigerung um nicht mal 50%. Wenn der VfL sein Zuschauerinteresse um ein "Vielfaches" steigern würde, würde das bedeuten, dass (mindestens!) doppelt so viele Menschen Interesse an einem Stadionbesuch haben, das ist höchstens bei einem Aufstieg in die Bundesliga machbar.
Dem VfL fehlt bei den Business-Seats und Logen kein Einnahmepotenzial, weil man Potenzial entweder hat oder nicht hat. Der VfL kann das aktuelle Potenzial höchstens nicht voll ausschöpfen, weil es nicht genügend Logen und Business-Seats gibt. Das ist ein großer Unterschied!
Ein Umbau hat nicht zwangsweise Auswirkungen auf den sportlichen Erfolg. Der VfL hat mit der seinerzeit abgerissenen Nordtribüne auch ordentlich performt und der Umbau wurde eben nicht teurer als geplant, die Tribüne hat den Kostenrahmen nicht gesprengt. Zugegeben, das ist ein seltenes Phänomen, macht aber die Formulierung "immer" unhaltbar.
Der Rest, den du gesagt hast, ist das von mir angesprochene Halbwissen. Du hast doch gar keine Ahnung, was am aktuellen Standort alles bautechnisch möglich ist, du spekulierst nur wild. Es muss nicht zwangsweise zulasten der Kapazität gehen, wenn dort gebaut wird. Die bisher veröffentlichen Pläne sprechen von einer ungefähren Beibehaltung der Kapazität.
Du behauptest, dass man am aktuellen Standort nie ein Stadion hinstellen könnte, das den Ansprüchen gerecht würde. Die bisher veröffentlichten Pläne sagen etwas anderes und da steckt immerhin Expertise drin.
Vieles von dem, was du gesagt hast, wurde hier zudem bereits zigfach durchgekaut. Deshalb verstehe ich nicht so wirklich, weshalb du dieses Thema plötzlich und in solcher Form erneut ausgräbst, weil es einfach nichts Neues zu diskutieren und zu berichten gibt. Du wirfst hier einen seltsamen Beitrag, bei dem Schildkröte vor Neid erblassen würde, einfach so in den Raum.
Und eine letzte Anmerkung noch, selbst auf die Gefahr hin, dass man mir hier wieder Arroganz oder Oberlehrerhaftigkeit dafür unterstellt, aber mir rollen sich regelmäßig die Fußnägel hoch, wenn man "VFL" schreibt. Es heißt "VfL". In dieser Angelegenheit nichts für Ungut, ist nur als Hinweis zu verstehen.
Streifenpullovar
Ich habe ja gewarnt. Aus meiner Sicht geschrieben. Ja vielleicht auch zu kompliziert. Ich habe nur einmal meine Theorie niedergeschrieben. Vieles kann sicher anders sein. Das weiß ich. Man darf mich da gerne kritisieren. Was betitelst du da denn mit Halbwissen? Ich behaupte nicht dass ich der allwissende bin.
Kritikpunkt 1 ist sicher zu kompliziert. Da ich nicht durchgehend Zeit hatte ist dieser in mehreren Etappen verfasst und chronologisch nicht in eine gute Reihenfolge verfasst.
Was für ein seltsamer und mit gefährlichem Halbwissen gespickter Beitrag.
Mit dieser Theorie gehe ich vielleicht schon zu tief in das Thema! Wer Lust hat kann lesen wer nicht gerne weiter scrollen!
Morgan
Wir drehen uns hier im Kreis.
Zu allererst gilt es klar zu stellen, wie die Zukunft unseres VFL und des Profifußballstandortes Osnabrück aussehen soll. Die Tendenz sollte sich langfristig zur 2. Bundesliga mit Blick in Richtung Bundesliga ausrichten. Eine andere Marschroute wäre mmn nicht zukunftsweisend und ein falsches Signal. Klar kann man auch mal (siehe Paderborn vor Jahren) wieder in der 3. Liga landen und hat vielleicht mal 2 bis 3 magere Jahre. Aber auch in der 3. Liga wachsen die Ansprüche auch an der Infrastruktur. Der VFL kann garnicht anders als eine Neuausrichtung auch infrastrukturell jetzt voranzutreiben.
Die genannte Marschroute bedeutet Wachstum. Wachstum nicht nur im Bereich des durchschnittlichen Zuschauerzuspruchs sondern auch in allen anderen Bereichen. Sowohl im Merchandising als auch im Bereich Vermarktung. Dies sind nur wenige Kriterien, die den VFL wirtschaftlich konkurrenzfähig machen müssen. Um den Verein finanziell auf gute Füße zu stellen sollte man jetzt mit Mut richtige Entscheidungen treffen.
Warum? Eigentlich wäre der Schritt antizyklisch in der Phase der Krise richtig gewesen um jetzt richtig aufgestellt zu sein. Dies ist nicht geschehen da man diesen Erfolg nicht planen und auch nicht vorhersehen konnte.
Um dem Wachstum auch eine Chance zu geben ist ein Stadion mit erheblich größeren Zuschauerkapazitäten und mehr Logen sowie Businessplätzen dringend erforderlich. Ein Stadion mit einem nicht unerheblich größeren Fassungsvermögen bringt uns da nicht weiter. Dies ist irgendwie ja auch damit gekoppelt, dass die Merchandisingeinnahmen erheblich gesteigert werden können.
Sicherlich ist es Träumerei zu behaupten der VFL wird sich über Jahre wie Mainz, Augsburg und Freiburg in der Bundesliga etablieren. Aber mal ein bis drei Jahre im Fußballoberhaus kann den Verein schon so weit bringen, dass dieser sich finanziell gut aufstellen kann für die Zukunft.
Etablieren sollte sich der VFL dennoch in der 2. Bundesliga. Aktuell stellen wir fest, dass beinahe jedes Heimspiel annähernd ausverkauft ist. Man muss potentiell neuen Fans auch die Möglichkeit geben, Gefallen am VFL zu finden. Diese Möglichkeit ist geringer wenn viele Kartenwünsche mit Nein beantwortet werden müssen sprich man nicht mehr verkaufen kann da das Stadion restlos ausverkauft (Gästebereich mal ausgenommen) ist.
Soll auch heißen dass es gar nicht mal so schlecht ist, wenn man mal einige freie Plätze hat. Wenn man bei einem Verein schon von vornherein weiß eh keine Karten zu bekommen dann bemüht man sich auch erst gar nicht. Man muss auch mal berücksichtigen dass sich Fans aus welchen Gründen auch immer mal vom Fußball allgemein oder auch vom VFL bzw. der Stadt Osnabrück abwenden bzw. umziehen und daher die Spiele nicht mehr besuchen können. Potentiellen Fans die in der 3. Liga kommen würden können vorher nur schwer begeistert werden. (Theorie + Praxis?) Soll auch heißen man muß den Abstiegsfall auch vorher mit in die Planungen einbeziehen um dann weiterhin einen guten Stamm von 8000 bis 9000 Zuschauern zu haben. Das es vielleicht angenehmer und besser ist im alten "Tempel" zu spielen ist mir schon klar. In der 3. Liga sind 100 zusätzliche Dauerkarten doch irgendwie ein wichtiger Aspekt um finanziell zu planen.
Kommen wir aber mal darauf zurück, was in der Bundesliga und 2. Bundeliga ist. Wir denken ja nicht im Stillstand sondern im Wachstum. In der 2. Bundesliga wird man weiterhin einen guten Schnitt von 13 - 14000 Zuschauern haben. Dies ist ein eher vorsichtig kalkulierter Schnitt. Es wird einige Spiele geben, die besser besucht sind und einige wo das Zuschauerinteresse geringer sein wird (Sandhausen/ Heidenheim/ Fürth). Ich behaupte einfach mal, dass man bei Spielen wie gegen den HSV, VFB Stuttgart und Hannover 96 locker 30000 Karten verkaufen könnte. So weit möchte ich aber garnicht gehen. Verkauft man anstatt 17000 die Anzahl von 25000 (max. Fassungsvermögen) steigert sich der durchschnittliche Zuschauerinteresse schonmal um ein vielfaches. Zudem hat man die Möglichkeit für solche Spiele höhere Ticketpreise zu erzielen.
Die schwächer besuchten Spiele werden somit kompensiert. Darüber hinaus steigert sich auch die Anzahl der Gästefans. Der daraus resultierende Effekt auch für die Hotel- und Gastrobranche in Osnabrück wird dadurch auch noch einmal erhöht. (Tellerrand)
VIP- und Businessbereiche
Hier ist der VFL nicht annähernd konkurrenzfähig aufgestellt. Dem VFL fehlt im Gegensatz zu den Mitbewerbern deutliches Einnahmepotential. Finanziell und wirtschaftlich ein deutlicher Nachteil.
Diese ganzen Dinge neben den vielen vom DFB geforderten Anforderungen, die im Zuge der Lizenzerteilung erforderlich sind und lediglich mit Ausnahmegenehmigungen den Spielbetrieb aufrecht erhalten sind Faktoren, die förderlich für die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit sind.
Man bedenke auch, dass ein Umbau teuer ist. Nicht nur die reinen Baukosten stehen zu Buche. Hinzu kommt auch noch, dass man über einen nicht unerheblichen Zeitraum auf erhebliche Zuschauereinnahmen verzichten muss. Oft hat ein Umbau Auswirkungen auf den sportlichen Erfolg. Darüber hinaus wird ein Umbau immer teurer als es im Vorfeld kalkuliert wird, da man nie weiß was kommt.
Das Stadion auch an diesem Standort wird sich wie berichtet stark verändern. Vom alten Charme wird vermutlich nicht mehr ganz so viel übrig bleiben. Die Tribünen werden weiter vom Spielfeld weg sein. Nur frage ich mich wie dies dann vom Platz her machbar ist. Dies kann nur bedeuten, dass dies zu Lasten der Kapazität geht.
Darüber hinaus sei noch zu bedenken, dass eine Bauordnung bzw. ein Bebauungsplan nicht einfach mal so geändert wird bzw geändert werden kann. Wenn man die ganzen Faktoren addiert und genau abwiegt wird man zur Erkenntnis kommen, dass man um einen Stadionneubau vielleicht unweit der BB garnicht herum kommt. Die ersten Signale mit einem Trainingsgelände unweit der BB sind ja gesetzt. Dies an diesen zentralen Punkt zentralisiert wäre doch eine für viele akzeptable Lösung.
Auch ich schätze die BB sehr und würde mir wünschen der VFL trägt die Heimspiel weiter dort aus. Allerdings wäre dies für die Zukunft des VFL und Fußballstandortes Osnabrück kontraproduktiv es sei denn irgendein sehr gewiefter Landschafts- und Bauplaner hat besonders ausgefallene Ideen von denen wir nicht mal im Ansatz träumen. Ich behaupte an diesem Standort wird man nie ein Stadion setzen können dass die Ansprüche die erforderlich sind erfüllen wird. Meine persönliche Meinung ist, dass man ein Stadion mit einem Fassungsvermögen von mindestens 23000 haben sollte. Besser 25000.
Und wenn man schon so aufwendig baut, sollte man Optionen mit berücksichtigen die eine Mehrfachnutzung zumindestens für die Zukunft möglich machen kann. Ein solcher Bau wird der Stadt, dem Landkreis, dem Land Niedersachsen und dem VFL vermutlich 50 Millionen € kosten. Ein Umbau der BB würde vll. so bei 30 bis 35 Mill. liegen. Allerdings wird man dann vermutlich immer wieder Flickschusterei betreiben müssen was dann immer wieder Geld kosten dürfte.
2.Ligen seit 1974 mit gesamt 126 Vereinen. Ranking: 5. VfL Osnabrück 1899 894 Spiele | 24 Jahre sorry :-) |
2.Ligen seit 1974 mit gesamt 126 Vereinen. Ranking: 5. VfL Osnabrück 1899 804 Spiele | 24 Jahre
https://helmut-kalthoff-stiftung.de/sites/default/files/2_liga_seit_1974_19_20.pdf
@Osnabruecker Teufel,
o.k. dann ist Herr Albers, oder Herr Ahlert zuständig
Antonius denk dran heute ist Weihnachten.Das Christkind wird ärgerlich bei deinen Sinnen.
@anderson:
Frau Kunst ist doch schon länger nicht mehr beim SKF
@anderson:
Frau Kunst ist doch schon länger nicht mehr beim SKF
Wendehals und Kurzphrasenschwein des Jahres
*Spitze 70*
Allen frohe Weihnachten
@ Streifenpullover
es gibt eine enge Verbindung zwischen dem SKF und dem Kinderhospital, war nur so eine Idee von mir, aber vielleicht auch über den Vfl direkt an
Alex Dercho herantreten.
@anderson: Was hat das denn mit der Aktion von Alex Dercho zu tun?
@ Altfan
in der Angelegenheit kannst Du dich am Besten beim Sozialdienst Katholischer Frauen melden, ich denke Frau Kunst wird Dir dort weiterhelfen.
https://www.youtube.com/watch?v=OE8lCT2VmIo
Na endlich" Frohe Weihnachten"
Nun zu den Gewinnern und Verlierern des Jahres.
Nr.1 Jürgen Wehlend weil er die Nr.2 Benjamin Schmedes zur Brücke bewegt hat.
Seine Auszeichnung ist mit der Nr. 3 verbunden Daniel Thoune,indem sie den VFL vor dem sportlichen Absturz gerettet haben.
Die Verlierer des Jahres sind,
die Pyrochaoten,auch Jugend schützt nicht vor Dummheit.
Forza VFL
Die Süd kann im Fassunsvermögen nicht erhöht werden. Da würde lediglich das Dach hochgezogen. Wehlend hat doch kaum ne andere Möglichkeit, als sich pro Bremer Brücke zu positionieren. Ist in gewissen Fankreisen ohnehin schon nicht sehr beliebt ;-)
Für mich klingt das realistisch betrachtet eher nach einem kompletten Neubau. Auch wenn ich es selbst nicht will.
Allein schon das Flutlicht...wir diskutieren jetzt über 1200 Lux. In der Bundesliga sind schon heute 2400 Pflicht - da wird sich in Zukunft wohl auch Liga 2 hin orientieren.
Dazu kommt ja, dass am aktuellen Standort keine Weiterentwicklung möglich ist.
Am meisten erschaudern ließ mich aber dann doch ganz klar der Satz, dass man auch Standorte außerhalb von Osnabrück im Blick hat... grausige Vorstellung.
Ja, ein Oberrang auf der Süd wäre toll.
Nein, ein Oberrang auf der Süd geht unter den aktuellen Bedingungen eben nicht; Laut Google-maps beträgt der Abstand zwischen Süd-West-Ecke und Wohnbebauung nichtmal 10 Meter, dazwischen ist noch eine öffentliche Straße die nicht dem VfL gehört.
Aber jetzt mal spaß bei Seite!
Die Sache von Alex Dercho mal wieder top! Danke Alex super Aktion! Ich würde für die Aktion auch ein pasr Taler fallen lassen wollen. Wue kann man da am besten aktiv werden?
@anderson Das sollte politisch eine diskussionsgrundlage ergeben. Sowas soll sogar Grundlage für eine Anzeige zur Beleidigung sein munkelt Man.
Frohe Weihnachten allen tplern.
Auf zu unserem Weihnachtssong
Aleeee aleeee aleee osnabrück aleee wir sind die Osnabrücker ...
ist so etwas dem Jugendamt gegenüber eigentlich meldepflichtig?
Die tun mir sowas von leid. Die armen bekommen eine Bestrafung zu Weihnachten.
Egal wie sehr ihr heute von eurem Geschenk enttäuscht seid, denkt daran, irgendwo auf der Welt, wird heute ein kleiner Junge ein Preussen-Trikot auspacken!
In diesem Sinne, allen ein frohes Weihnachtsfest!
das unterschreibe ich sofort, Altfan
allen Usern hier wünsche ich eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit
Ein Bebauungsplan ist nicht das Evangelium. 30 Millionen ausgeben für einen Umbau eines Stadions dessen Fassungsvermögen sich nur ganz wenig erhöht, den Bebauungsplan ändern, dazu dann noch Anwohnerkonflikte lösen, noch weitere infrastrukturelle Probleme lösen, Und wer weiß was da noch alles so schlummert woran wir nie und nimmer denken. Lohnt sich das dafür?
Vielleicht ist es besser einen anderen Weg eiNzuschlagen. Man setzt sich zu sehr auf die variante Umbau fest. Es sollte nicht nur um das hier und jetzt sondern vorallem um die zukunft des vfl und des Profifussballstandortes Osnabrück gehen. Das Paderborn mit einem 15000er Stadion Bundesliga spielt ist gut und schön sollte aber nicht Beispiel unseres VFL sein.
Ein Oberrang auf der süd wäre wirklich toll. Dann hätte man auch ne Lösung gefunden, die Kapazität von dieser Tribüne zu erweitern. Da könnten dann entweder Lounges hin oder vielleicht auch mehr Sitzplätze.
@ Ditsche: so ein Bebauungsplan ist ja nun auch nicht das Evangelium- so etwas soll auch schon mal geändert worden sein. Ich bin sehr gespannt was da machbar ist.
Ein Oberrang auf der Süd wùrde automatisch die maximal erlaubte Bebauungshöhe überschreiten. Was bringt ein Oberrang mehr, als eine vergrößerte Tribüne? Klar, man müsste die Businesslogen nach oben ziehen und die Geschäftsstelle nicht unwesentlich verändern, was ordentlich Geld kosten wird. Aber ich glaube darum wird man wieso nicht herumkommen.
Meine Meinung steht. Um langfristig wettbewerbsfähig zu sein und die Lizenzbedingungen infrastrukturell ohne nervige und aufwendige Auflagen zu erhalten, wird man um einen Neubau nicht herumkommen. Die BB muss nicht abgerissen werden. Eine anderweitige auch vereinsbedingte Nutzung ist durchaus möglich.
Was mich wundert ist ja das um die Kapazität der BB zu steigern noch nichts von einem Oberrang auf der Süd zu höheren ist. Das müsste doch darzustellen sei ähnlich wie in COB
@ West
So wie ich es verstanden habe, ist die derzeitige Höhe der Nord lt. Bebauungsplan das absolute Maximum am jetzigen Standort - sprich: Keine der anderen Tribünen (Ost, West und Süd) darf diese Höhe überschreiten. Es ist lediglich eine Angleichung an die Nord möglich, wenngleich ich die Nord nun auch nicht gerade für besonders steil betrachte. Hinter der Ost besteht zudem ein massiver Platzmangel. Wo willst du die ganzen Zuschauerströme noch hinlenken? Der Weg zwischen Ost- und Nordkurve platzt bereits heute regelmäßig aus allen Nähten, besonders nach Spielende. Die räumliche Enge ist und bleibt das Kernproblem an der Brücke.
Da würde ich glatt auch einen Besen fressen wenn Thioune diese Saison uns verlässt. Das wird er nicht tun, die Mannschaft und den Verein hängenlassen. Das er irgendwann zu einem großen oder größeren Verein wechselt ist unumstritten, aber nicht jetzt.
Hoffentlich finden wir den passenden Stürmer und dann nochmal volle Attacke richtig Aufstiegsjampf. Der Trainer weiß wie das geht, auch mit bescheidenen Mitteln.
@biskup
ich hätte auch nix dagegen wenn die Ost noch einiges höher als die Nord gezogen würde, gerne auch zum Teil mit Sitzplätzen obenauf.
Soso, Walter vom VfB Stuttgart gekündigt... Den haben die vor einem Jahr für viel Geld in Kiel freigekauft.
Nicht das die jetzt bei Thioune anbaggern...
Wenn Christian Beck mit Pele auskommt" Freß ich einen Besen"
@Pelle 97X
kam das von Seiten des Vereins das uns ein Stürmer fehlt, ist das offiziell das noch jemand gesucht wird?
Emmen ist eher wie Paderborn mit diesen merkwürdig hoch beginnenden Tribünen