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  violet-white
798640 | FR 31.05.2019 - 10:09 Uhr

Es ist doch völlig klar das die Brücke die Option Nr 1,2 und 3 ist. Aber WENN es in näherer Zukunft nicht mehr geht - bzw nur noch mit horrenden Investitionen - dann, und nur dann, MUSS man doch zumindest einen Plan B haben.

 

Ich finde es absolut richtig das jetzt zu untersuchen, wo sportlich Rückenwind herrscht und man dadurch die (vielleicht einmalige?) Chance hat die Politik auf seiner Seit zu haben. Ist jedenfalls deutlich vernünftiger sich darüber Gedanken zu machen als blind weitere Millionen in die Brücke zu pumpen.


  Augustus
798639 | FR 31.05.2019 - 10:00 Uhr

Ich bin bezüglich eines Neubaus unentschlossen, wenngleich man den Aspekt der Nachhaltigkeit nicht aus den Augen verlieren sollte. Wie zeichnet sich die emotionale Bindung an diesen Standort ab? Wodurch erhält die Bremer Brücke denn eigentlich ihren Charme? Vor einigen Wochen führte ein Link im Treffpunkt auf die Seite eines Fußballfans, der regelmäßig von seinen Erlebnissen berichtet. In einer der letzten Schilderungen griff er seine Begegnung mit der Brücke auf, schrieb einen Text dazu und komplettierte seinen Eindruck mit einigen Bildern. Wenn man diese Ausführung als Grundlage zur Beantwortung der beiden Fragen heranzieht, dann sind es vor allem das Alter und die Abnutzungserscheinung, die der Brücke ihren unverwechselbaren Charakter verleihen. Doch sollten die anderen drei Tribünenbereiche umgebaut werden, verlieren sie - wie die Nordtribüne - all ihre Eigentümlichkeiten und stellen in ihrer Gestaltung keine Individualität zu anderen Stadien dar. Die Nähe zum Spielfeldrand ließe sich auch bei einem Neubau realisieren. Verloren geht schließlich 'nur' die Besonderheit des Milieus, in dem die Brücke eingebettet ist. Doch genau dieses Ambiente entfacht sogleich das Feuer. Bereits der Weg zum Stadion versteht zu sensibilisieren durch seine verwinkelte Beschaffenheit entlang der vielen Wohngebäude. Aus allen Straßenecken stoßen Menschen gleicher Gesinnung dazu, die alle durch dasselbe Ziel verbunden sind. Die Bremer Brücke steht eben dort, wo das Herz schlägt.


  johannholtrop
798638 | FR 31.05.2019 - 09:58 Uhr

Wer das lilaweisse-Licht anmacht muss sich eben auch mit höheren Stromkosten zurecht finden.


  (gelöschterUser)
798637 | FR 31.05.2019 - 09:55 Uhr

Mich schaudert ob der ganzen Gedankenspiele hier: Wohnungen an der Bremer Brücke, neues Stadion irgendwo in Pye  oder an der Autobahn... Ich hätte wissen müssen, dass der Aufstieg doch wieder auch irgendwas Negatives mit sich bringen musste.


  WernerBiskup
798636 | FR 31.05.2019 - 09:49 Uhr

@Oberhammer:

VIP Stehplätze sind tatsächlich ein interessanter Ansatz. Ob sich das aber durchsetzt oder überhaupt angenommen wird?

 

Prinzipiell denke ich, wir sollten den Charakter des Stadions mit den 2 Stehplatzkurven nicht komplett kaputt machen. Davon lebt die Brücke ja.


  rallewalle
798635 | FR 31.05.2019 - 09:44 Uhr

Wenn ich den NOZ-Bericht richtig gelesen habe, bezahlt die Stadt OS den Neubau.

Damit ist bspw. der Vergleich mit Aachen nicht möglich, da dort der Verein den Stadionumbau finanziert hat.

Ausserdem soll ein Neubau nur unwesentlich mehr kosten wie ein Umbau, da dieser aufgrund der räumlichen Begebenheiten nur schwer möglich ist.

Ich kann mir inzwischen vorstellen, daß durch die Tatsache, daß die Stadt eine eigene Wohnungsgesellschaft plant, überlegt wird, an der Bremer Brücke neue Wohnungen zu bauen und der VFL an anderer Stelle, wo auch immer, evtl. gegenüber vom Hyde Park oder so, ein neues Stadion bekommt.

Übrigens... Auch der SC Paderborn muss sein Stadion umbauen, da es nicht mehr den Anforderungen der 1. BL entspricht, dort sind bspw. 8000 Sitzplätze erforderlich...


  OsnaForza
798634 | FR 31.05.2019 - 09:43 Uhr

@Oberhammer:

Was ist denn deine Definition von neutral? Ich gehe davon aus, dass man da die Grenzen der BB ermitteln wird und dann klar wird, ob langfristig Profifußball möglich wird oder eben nicht. Diese Entscheidung trifft aber bestimmt kein Schweizer BWL-Student, keine Sorge. Nicht neutral wäre jetzt die blinde Entscheidung für die BB, woraufhin dann Millionen von Euro an Steuergeldern in ein Stadion fließen würden, welches in 5 Jahren dann nicht mal mehr für die 3. Liga zugelassen wird. 

Habe den Eindruck, dass wieder blind ohne Empathie an meinem VfL rumgeschraubt wird. Bleiben um jeden Preis...wo ist denn da die intellektuelle Leistung?

Es geht in erster Linie ja nur um die Theorie, ggf. ist unsere Brücke ja auch 2. Liga-tauglich, man müsste dafür aber auch bei der DFL vorstellig werden. Sonst wird der Knoten jährlich enger geschnürt. Dennoch hat die Stadt nun den 1. Schritt in Richtung Profifußball in Osnabrück, wenn es ganz dumm läuft müssen wir den 2. machen. Seit Kindesbeinen träume ich davon, dass man unserem Verein die Aufmerksamkeit schenkt, die es verdient, nun sind wir letzte Saison ein Stück näher gekommen. Ich hoffe dass wir uns im Zweifel nicht selbst zum Einsturz bringen.


  Oberhammer
798633 | FR 31.05.2019 - 09:28 Uhr

Man, man, man. Habe den Eindruck, dass wieder betriebswirtschaftlich ohne Empathie und ausschließlich geldflussorientiert an meinem VfL rumschraubt wird. Wech und neu...wo ist denn da die intellektuelle Leistung? Wo sind denn die Ideen beides zu verbinden? Machbarkeitsstudie, denkt ihr die sind neutral? Das rechnet dir doch jeder Betriebswirtschaft- Schüler in St. Gallen schön.

Und ja, wir müssen nicht alles rausholen. Es kann auch Vereins DNA sein dass genau zu akzeptieren.

Es gibt übrigens genug Beispiele aus der Wirtschaft wo freiwillige Beschränkung betriebswirtschaftlich genau das richtige ist. Siehe Regionale Biermarken.

@   WernerBiskup , nein nicht komplett. Horizontal geteilt. Oben bleibt VIP Sitzplatz. Unten Stehplatz. Oder man denkt mal über VIP Steher nach. Das wäre mal was Neues und ggf. für alte Nordgänger die noch stehen können oder möchten, bei gleichzeitiger Gastronomischer Voll Versorgung, ganz interessant. Wie oben beschrieben, mal neu denken nicht nur wech und neu.


  OsnaForza
798632 | FR 31.05.2019 - 09:17 Uhr

@anderson:

Unterschrieben. Ich gehe auch seit ich denken kann zur Brücke und liebe sie auch seitdem. Dennoch halte ich es für einen Fehler, sich bei einem Do-or-Die für die Brücke zu entscheiden. Für mich wäre es schöner in einem sehr ähnlichen Stadion unweit des alten den gleichen Verein in Liga 2 zu unterstützen, als am gleichen Ort Feierabendfußballer in Liga 4 zu supporten. Für den VfL würde wohl fast jeder hier beider machen, wenn man jedoch die Wahl hat, dann sollte man das doch noch einmal rational abwägen.


  WernerBiskup
798631 | FR 31.05.2019 - 09:01 Uhr

@Oberhammer:

Du willst tatsächlich die Süd in Stehplätze wandeln und die West komplett mit Sitzplätzen ausstatten? Die Geraden im Stadion sind Premiumbereiche, da wird der Verein sicherlich nicht gut verkaufbare Sitzplätze in Stehplätze wandeln. Aus meiner Sicht auch kompletter Mumpitz.

Ich glaube zudem auch nicht, dass das Publikum der Süd auf West und umgekehrt wandern würde. Die Nord damals war ein eigener Subkulturkreis im Station, der den Sitzplätzen aus wirtschaftlicher Sicht weichen musste. Reste heute auf dem Affenfelsen.

Omas Ecke wurde doch bereits mehrfach in der aktuellen Form nicht für Gäste freigegeben und soll zudem auch nur sehr eingeschränkt ausbaufähig sein.

 

Für die allemeine Diskussion:

Für mich ist auch nur der Standort Bremer Brücke mit moderater Ausbauvariante denkbar. Wobei ich aber weiter denke, dass wir diese Diskussion in ein oder zwei Jahren wahrscheinlich belächeln werden, da das Station dann für die 3. Liga wieder vollkommen reichen wird. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren und würde mich natürlich sehr gerne in dem Punkt komplett irren.


  anderson
798630 | FR 31.05.2019 - 08:58 Uhr

ich gehe seit 40 Jahren zur Brücke und bin sehr stolz darauf das wir so ein geiles Stadion haben. Sollte allerdings durch den eingeschlagenen Weg 

den der VFL mit seiner neuen Crew gehen möchte sich daraus ergeben, das die Kapazitäten  der Brücke nicht reichen oder wirtschaftlich

gesehen ein Neubau sinnvoller erscheint, bin ich auf jeden Fall für einen Neubau. 


  (gelöschterUser)
798629 | FR 31.05.2019 - 08:58 Uhr

@violet-white: Dann schau dir nochmal den Vorschlag von „Pommes0904“ an...

Sehe es auch so wie „Staedter“: Die Bremer Brücke IST der VfL und muss unverhandelbar bleiben. Bei den Beispielen, die gestern genannt wurden, finde ich Aachen das passendste. Der alte Tivoli war, was Stimmung, Kult-Faktor und den sich daraus ergebendem Eindruck auch auf gegnerische Mannschaften angeht, sicher am ehesten mit unserer Brücke vergleichbar. Das neue Stadion führte dann neben dem bereits angesprochenen finanziellen Genickbruch dazu, dass das große Stadion nur noch halb leer war, folglich die Stimmung kaum noch zu vergleichen mit der am alten Tivoli war, die Heimstärke dadurch verloren ging und auch der sportliche Absturz war folgerichtig. Alles eine Folge des neuen Stadions. Ich möchte dieses Szenario bei uns nicht haben.


  Bremer_Bruecke
798628 | FR 31.05.2019 - 08:55 Uhr

Ich glaube das allen beim VFL bewusst ist, dass die Brücke eigentlich alternativlos ist, ABER wenn die Machbarkeitsstudie wirklich belegt, dass ein Ausbau der Brücke nicht möglich ist (vor allem die Süd wird ein Problem sein, aufgrund der Nähe der Wohnhäuser), muss sich der Verein und die Stadt mit einem Neubau beschäftigen. 

Für den Fall das die DFL die Auflagen verändert und die benötigte Kapazität erhöht, würde der VfL keine Lizenz mehr bekommen.

Ich weiß das ist bisher viel hätte und wenn, nichtsdestotrotz finde ich wichtig, sich darüber schon mal Gedanken zu machen.

Die Auslagerung der Trainingsplätze hingegen finde ich positiv und sogar wünschenswert. Es ist immer schon ein komischer Anblick wenn der VfL trainiert und außen ziehen Senioren ihre Bahnen.


  Oberhammer
798627 | FR 31.05.2019 - 08:36 Uhr

Spieler kommen und gehen, Präsidenten kommen und gehen, Manager kommen und gehen und der sportliche Erfolg kommt und geht bei uns. Was bleibt bzw. geblieben ist, sind das Stadion, die Farben. Der fundamentale Anteil meiner Zuneigung speist sich aus den Konstanten.

Deshalb kommt für mich nur ein Umbau in Frage! Süd oben rum weiter VIP. Unterrum das was man auf der Nord hätte machen sollen nämlich kompletter Heim Stehplatz Bereich. West erhöhen, komplett mit Sitzplätzen ausstatten und mit VIP Bereichen voll knallen bis unters Dach! Wüsste nicht was baulich dagegen sprechen sollte! Gäste Steher Omas Eck 


  violet-white
798625 | FR 31.05.2019 - 08:31 Uhr

Zwar sprach niemand von "grüner Wiese" oder "außerhalb der Stadt", aber deine Meinung sei dir unbenommen.


  Staedter
798624 | FR 31.05.2019 - 08:26 Uhr

Wie hieß es noch in dem pathetischen Saisontrailer: "...und die Brücke ist kein Stadion, sondern unsere Heimat..."

Genau so ist es! Das ist doch nicht mehr mein VfL, wenn wir nicht an der Brücke im Schinkel spielen, sondern auf der grünen Wiese außerhalb der Stadt. Niemals!!!


  LilaTeufel
798623 | FR 31.05.2019 - 08:12 Uhr

Ich bin dafür, dass wir die Bremer Brücke in die Satzung verankern, damit diese elendige Standortwechseldebatte aufhört:

§1 Name, Vereinsfarben, Sitz und Eintragung

...

4. Die erste Mannschaft des VfL Osnabrück trägt seine Heimspiele im Ligabetrieb an der Bremer Brücke (Scharnhorststraße 50, 49084 Osnabrück) aus. 

———

Der VfL ist nur DER VfL, wenn er an der Brücke spielt. Da könnte man genauso über unsere Vereinsfarben diskutieren, oder ob wir nicht lieber den Verein gleich in eine andere Stadt verlegen...


  violet-white
798622 | FR 31.05.2019 - 08:06 Uhr

Wenn man die letzten 40 Jahre als  Beispiel nimmt sollte man erwähnen das vor 30-40 Jahren insgesamt weniger Leute zum Fußball gegangen sind. In den 80ern und 90ern waren selbst bei Bayern, Schalke oder Dortmund deutlich weniger.

 

Die meisten Vereine, auch die anderen die ich gestern genannt habe, haben ihren Schnitt in den letzten Jahrzehnten drastisch erhöht. Wohl meist auch durch neue oder umgebaute Stadien die mehr Platz und mehr Komfort bieten.

 

Nimmt man nur mal die nächste Saison haben wir enormes Potenzial. Gegen 96, HSV, VFB und Pauli könnten wir locker 25.000 Zuschauer haben. Auch gegen Bielefeld, Nürnberg und Bochum dürften 20.000 nicht utopisch sein. Selbst wenn in den anderen Spielen dann nur noch 13.000 kommen (wie zuletzt oft in de 2ten Liga) würden wir auf 17.000 im Schnitt kommen. Bei sportlichem Erfolg ggfls nochmal mehr da auch gegen die kleinen mehr Besucher kommen.

 

Natürlich sieht das in Liga 3 anders aus. Aber wir können nunmal auch nicht nix tun bis wir wieder abgestiegen sind.


  Pommes0904
798621 | FR 31.05.2019 - 07:21 Uhr

Wenn der VfL sich in der 2. Liga etablieren sollte und das Stadion einen Schnitt von 14-15.000(auch abhängig von den Gästefans) haben sollte, dann müsste man sich schon mit einer höheren Kapazität befassen.

Man könnte die Bremer Brücke sicherlich weiter ausbauen, auch in Richtung 18-20.000, allerdings ist die Infrastruktur am jetzigen Standort, sagen wir mal, nicht optimal.

Standort eines Neubaus? Keine Ahnung, spontan würde mir jetzt die Ecke Voxtrup/Holsten-Mündrup/Natbergen am Südkreuz oder Ausfahrt Natbergen einfallen, da ist doch so viel Freifläche und evtl. würde sich der Landkreis dann beteiligen. Weit in die Innenstadt oder zum Hbf wäre es auch nicht. Aber wie schon geschrieben keine Ahnung, müssten dann zum Glück ja auch andere Menschen entscheiden. :)

Wichtig wäre es nur, den Flair der Bremer Brücke erhalten zu lassen, nur eben alles ein bisschen größer. 


  Octeon
798620 | FR 31.05.2019 - 06:46 Uhr

Ich halte ein Stadion mit 25000 Plätzen in Osnabrück für überdimensioniert. Aber wir werden ja in den kommenden Monaten sehen, wie der zuschauerschnitt in der 2. Liga sein wird. Für mich war das Zuschauerinteresse in der vergangenen Saison auch nicht immer ganz nachvollziehbar.

Die Nord war so gesehen durchaus eine fehlinvestition, weil man nicht mehr Geld in die Hand nehmen konnte, um dort einen zweiten VIP Bereich einzurichten. Dort fehlt Kapazität. Aber die Tribüne war damals unbedingt notwendig.

Warten wir mal ab, was die Planer so erarbeiten.


  (gelöschterUser)
798619 | FR 31.05.2019 - 05:49 Uhr

Spielt man in der 2. Liga erfolgreich, steigt das Interesse am vfl nochmals. Das Umland und Potential haben wir. Erfolgreich in Liga 2 spielen heißt langfriazig um Platz 5 bis 9 mitspielen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Dann ist ein Schnitt zwischen 20000 und 22000 durchaus drin. Das Potential muss man einfach mitnehmen. 

Zunächst ist aber der Klassenerhalt Ziel. Da geht kein Weg dran vorbei. 


  Osna123
798618 | FR 31.05.2019 - 05:38 Uhr

@sesselfan

Stimmt so nicht, die Zuschauerzahl ist stark abhängig von der Liga.Während wir In der 3. Liga immer so einen Schnitt von 9000 im Durchschnitt haben, sind es in der 2.  mindestens 13.500.

Quelle: Transfermarkt.de


  sesselfan
798617 | FR 31.05.2019 - 02:45 Uhr

Um wirklich ehrlich zu sein hatte ich in meiner Zeit als VFL-Fan, das sind die letzten 40 Jahre, eigentlich nicht den Eindruck das wir jemals konstant einen Zuschauerschnitt von über 15 Tsd hatten. Abgesehen von Boomzeiten in Aufstiegsjahren und deren Folgesaisons waren 10 Tsd Zuschauer wohl immer eine gute Kulisse an der Bremer Brücke.  Boomzeiten sind mE auch gossteils unabhängig von der Spielklasse.  Daher glaube ich  nicht daran das der VFL in der 2. Liga ein wesentlich erhöhtes Zuschauerpotenzial gegenüber Liga 3 hat. Das wäre nur in der 1. Liga der Fall.

 

Ich kenne diese Spekulationen vom Stadion auf der grünen Wiese schon länger. Mir fehlt aber der Glaube daran das wir dort zb. Fanmassen aus dem Raum Münster oder Emsland anlocken. Ich glaube das würde nicht funktionieren. und daher nehme ich eher an das die Zuschauerzahlen da bestenfalls auf dem jetzigen Niveau blieben.

 

Der Bau der Nordtribüne war sicher absolut notwendig um auch die Einnahmemöglichkeiten zu verbessern und die Infrastruktur für Profifussball in Osnabrück zu haben. Ich würde mir wünschen das Stadt und Bundesland den Verein bei der Weiterentwicklung dieses Stadions unterstützen, denn einer Stadt wie Osnabrück tut der VFL in vielerlei Hinsicht gut und nicht zuletzt ist das auch ein Teil der Lebensqualität für zahlreiche Fussballfans in Stadt und Umland. Daher sehe ich da sogar eine Verpflichtung der Politik.

 

Aber ein Neubau ausserhalb des Stadtgebietes, der vermutlich wirklich eher im Bereich um 50 Millionen Euro angesiedelt ist, würde dem Verein entweder das Genick brechen oder die Kommunen in einem Rahmen belasten, in dem man schon fragen müsste ob sich das auch für die Stadt dann rechnet.  Wenn die DFL dies auf Dauer so fordern sollte, dann ist dies mE wirklich nur noch in Städten mit mindestens doppelt so grossem Einzugsgebiet wie Osnabrück oder mit Investorengeld zu machen und ein Stadion mit zb. 25 Tsd Plätzen erhöht nicht unsere Zuschauerzahl sondern auch im Unterhalt dann nur unsere Kosten.


  Mythos Bruecke
798616 | DO 31.05.2019 - 00:05 Uhr

Für den in der NOZ genannten Betrag von 28 Millionen, bekommen wir meiner Meinung nach vermutlich so ein Teil wie in Paderborn oder Wiesbaden.

In Freiburg wird ja gerade ein neues Stadion mit einer Kapazität von knapp unter 35.000 Zuschauern gebaut. Kosten 76 Millionen. Wenn ich das jetzt mal platt auf 20.000 runter rechne bin ich bei ca. 43 Millionen. Dazu zahlt die Stadt Freiburg für die Infrastruktur noch einmal ca. 35 Millionen.

Quelle: einige, nur mal -Freiburg neues Stadion- im Netz suchen

Wollte damit nur sagen, so einfach das Gesicht der Brücke woanders hin zu verpflanzen wird nicht so ganz preiswert. Ich möchte es auch nicht.

Aber wir sollten die Studie abwarten.


  (gelöschterUser)
798615 | DO 30.05.2019 - 23:50 Uhr

Begrabt die Brücke am Ufer der Hase!
Bin echt perplex heute. Gute Nacht!


  Antonkraftsport
798614 | DO 30.05.2019 - 23:49 Uhr

Ich hänge auch an meiner Brücke, trotzdem muß man mal in die Zukunft schauen! 30000 oder 80000 ist nen kleiner Unterschied! Hast du gesoffen?


  (gelöschterUser)
798613 | DO 30.05.2019 - 23:44 Uhr

@holzwurm_os

So ein bisschen Hoffnung habe ich dass man das Stadion stehen lassen würde. Eine Nachnutzung der gs durch die uni oder fh oder auch stadtwerke. Oder gar durch eine Gastronomie mit Eventcharakter. Vieles ist möglich. Das Stadion dem Erdboden gleich machen verbietet sich schon aus dem Grunde da die Nord relativ neu ist. Außerdem die Tradition. Und neben Fussball (jugend und Traditionsmannschaft) könnte man versuchen hier andere interessante Events hinlocken. Nur idee. Klar könnte es irgendwann mal Bauland werden, sollte sich dies als unattraktiv herausstellen.

Adhoc würde ich dem allersings noch ne Chance geben. 

@BB

Eine neue Arena würde gleichfalls auch bedeuten dass diese bestenfalls multifunktional nutzbar ist. Man muss es dem Steuerzahler auch verkaufen. Zudem soll es einen doppelten Mehrwert für die Stadt, Region und Landkreis haben. Bei der Finanzierung müssen ggf. das Land Niedersachsen, der Landessportbund, der Landkreis Osnabrück, die Stadt Osnabrück mitspielen. 

So ein Ding wie in Paderborn zb. hätte da nicht den Wert. Wenn dann vernünftig und nachhaltig. 


  BremerBruecke1899
798612 | DO 30.05.2019 - 23:44 Uhr

30.000? Wieso nicht gleich 80.000? Spielen doch eh bald Championsleague!


  Antonkraftsport
798611 | DO 30.05.2019 - 23:40 Uhr

Solange das neue Staion Britisch like sein würde, eng am Spielfeld und Ost und West Stehplätze sein würden (30000 Zuschauer), hätte ich damit kein Problem. Müßte das Herz unser Brücke haben, nur halt nen bißchen größer!


  (gelöschterUser)
798610 | DO 30.05.2019 - 23:35 Uhr

798608
Habe das Video dazu gegeben.


  (gelöschterUser)
798609 | DO 30.05.2019 - 23:33 Uhr

Meinem beitrag 798604 ergänzend...

Hat man dann umgebaut, sind die Vorgaben in den nächsten Jahren auf Niveau. Man hat 20 mille ausgegeben (was ein sehr nieDrig gehaltener Betrag ist) kann vielleicht dann 20.000 Zuschauern platz bieten. Dies ist dann noch nicht wirklich viel. Die Zuschauermehreinnahmen also überschaubar.

Es wird in den nächsten Jahren vielleicht noch reichen. Irgendwann wird auch das Niveau steigen. Was dann? 

Weiter muss man auch bedenken, dass nicht nur das Fassungsvermögen steigen muss, sondern auch die Angebote für Sponsoren und Investoren besser werden müssen. VIP- und Businessplätze kann der VFL bieten. Nur nicht in ausreichender Form und Qualität. Das kostet Platz. Wo will man die Bereiche, die weitaus mehr Platz in Anspruch nehmen noch hinpacken?? Wo sollen die parken? Die Parkplätze der VIP's sind meist mit Üwagen belegt. Auch da muss mehr her denn es reicht schon jetzt nicht. Die ganzen Dinge sind auch mit Begleitumständen belegt, die oft erst viel später berücksichtigt werden. Nicht alleine das StadIon ist das Problem. Standort BB würde bedeuten dass man erstmal Immobilien rund ums Stadion kaufen müsste und diese platt machen. Wer zahlt das? Da kommt noch weitaus mehr was wir lange nicht berücksichtigen. 


  Schluckspecht
798608 | DO 30.05.2019 - 23:28 Uhr

DasStadion am Hermann-Löns-Weg in Solingen ist mittlerweile kein Lost-Place mehr, sondern Schutt und Asche. 


  Brueckensteher
798607 | DO 30.05.2019 - 23:25 Uhr

Wenn es ein Neubau wird, dann bitte kein Stadion für 15000 Zuschauer. Die gibt es mittlerweile genug und ähneln sich alle zu sehr (Ingolstadt, Halle, Chemnitz, Regensburg, Paderborn). 


  Holzwurm_os
798606 | DO 30.05.2019 - 23:14 Uhr

@simson 

Du glaubst doch nicht das die Brücke dann stehenbleiben würde, das wäre teures Bauland, das könnte sich die Stadt nicht leisten


  Octeon
798605 | DO 30.05.2019 - 22:59 Uhr

@ Doppelpass

Whelend spricht im VfL tv Interview von einer Vorplanung. Das ist deutlich umfangreicher als eine Studie und dient dem variantenvergleich. Die Preise ergeben sich aus dem Umfang der Maßnahme nach der HOAI. Heutzutage sind für solche Projekte durchaus 20% planungskosten zu veranschlagen. Ich kenne mich allerdings nur im Bereich Verkehr aus. Hochbau ist nicht so meins...


  (gelöschterUser)
798604 | DO 30.05.2019 - 22:56 Uhr

Mal ehrlich tacitus

Wie willst du die West denn erweitern? Klar Omas Ecke zu. Vielleicht auf Höhe Nord. Und dann? Wegen der relativ dicht am Stadion stehenden Häuser und der direkt am Stadion angrenzenden Straße lassen sich die West und Süd zwar trotzdem erweitern. Jedoch beide wohl nur eingeschränkt. Und wenn ein Mieter (langfristig) oder ein Eigentümer Ärger macht kostet dies oftmals nicht wenig Geld und Zeit. Selbst wenn alle zustimmen kann man mmn nur sehr eingeschränkt bauen. 

Zeit und Geld haben wir mmn nicht. Wer realistisch ist und die Emotion mal beiseite schiebt, wird zu der Erkenntnis kommen und sagen, dass die Bremer Brücke den Ansprüchen für den heutigen Profifussball nicht mehr stand hält bzw diese verliert. Es ist zu wenig Platz vorhanden. Es wird wenn überhaupt an der Bremer Brücke noch für 5 bis 6 Jahre 3. Liga reichen. Klar kann man umbauen. Dann aber stellt man wohlmöglich 2026 oder 2028 fest, dass man zwar für 20!? Mille umgebaut hat es aber dann nicht mehr reicht. 

In 5 bis 6 Jahren werden die Ansprüche auch in Liga 3 so angestiegen sein, dass es dann nur noch für die 4. Liga reicht an diesem Standort. Und dann? Ist man weg vom Fenster.

Es ist der zeitpunkt gekommen, wo man umdenken muss. So schwer es auch ist. Dies musste man anderswo auch (Bökelberg). Die Bremer Brücke muss ja nicht gleich dem Erdboden gleich gemacht werden. Jugendspiele und "besondere Traditionsspiele" sowie andere Veranstaltungen kann man dort durchaus stattfinden lassen. 

Landkreis, verein, stadt und alle anderen Beteigten müssen eine Lösung finden, die viele Mehrwerte bieten. Ein zentraler Punkt für viele Veranstaltungen, Sport, jugend und Bildung. Viele Menschen und die ganze Region müssen davon profitieren. Und die Region profitiert vom Aufstieg des VFL. Wäre dies nicht so, würden nicht so viele Unternehmen aus dem Südkreis, dem Nordkreis, dem Tecklenburger Land, Kreis Vechta usw. Beim VFL als Sponsor auftreten. Trotzdem geht da noch einiges mehr. 


  galileo
798603 | DO 30.05.2019 - 22:54 Uhr

Blicken wir jetzt nur zurück? Wenn es danach geht, können wir uns auch die nächste Saison sparen und brauchen nicht modernisieren. Wir hatten in der Vergangenheit kaum Erfolg also werden wir in der Zukunft auch keinen haben.. 


  Lower Saxony
798602 | DO 30.05.2019 - 22:52 Uhr

Ich bin inzwischen einem neuen Stadion gegenüber aufgeschlossen. Es geht um zwei Dinge, die man richtig oder falsch machen kann, wobei "richtig" für mich ist, den Charme und das Gesicht der Brücke am richtigen Standort zu bewahren und "falsch", irgendwo ein gesichtsloses Stadion zu bauen, von denen es inzwischen so viele gibt.

 

1. Standort

- richtig: Gartlage gegenüber: Platz ist da, die Zeit der Jahrmärkte geht zu Ende und vor allem ist es fast an der gleichen Stelle, nahe der Innenstadt, auch in einem Arbeiterviertel

- falsch: außerhalb und an Ausfallstraßen, z. B. Fürstenauer Weg / Ecke Bramscher Straße (was im Luftbild geradezu nach "Stadion" schreit)

 

2. Stadion / Architektur

- richtig: die Brücke in größer wieder aubauen und hier bitte erst auflisten, was die Brücke ausmacht und dann den Bauingenieur fragen, was geht und was nicht - und nicht mit dem Hochglanzplan anfangen

- falsch: siehe Duisburg, Augsburg, Mainz etc. Vor allem diese schrecklichen Gästekurven, die vom Spielfeld aus aussehen wie die Parlamentsstärke einer Splitterpartei oder das Kuchenstück, das sich die Kollegen rausschneiden, wenn jemand am 2. Januar einen zum Geburtstag ausgibt.

 

Wenn man diese zwei Dinge konsequent beherzigt, dann wird das was.


  (gelöschterUser)
798601 | DO 30.05.2019 - 22:48 Uhr

Fast möchte ich sagen:
"Warum 1. Liga spielen?"
... wenn man den Schinkel verlassen muß.
;-)

@ Doppelpass: komlett unterschrieben!


  violet-white
798600 | DO 30.05.2019 - 22:46 Uhr

Das man die Brücke noch ausbauen KÖNNTE, steht doch außer Frage. Die Frage ist eher ob das sinnvoll und nachhaltig ist. Das wird die Studie wohl zeigen.


  (gelöschterUser)
798599 | DO 30.05.2019 - 22:44 Uhr

Wir haben in der ewigen 2. Liga Tabelle minus 126 Tore und ca. 50 spiele mehr verloren als gewonnen. Wir waren die letzten 30 Jahre spielerisch, mit wenigen Ausnahmen, kein Leuchtturm des Fußballs. Und hier wird bereits zur ersten Liga geschielt... Vereine mit enormer Wirtschaftsförderung sind in Liga 3 .Großstädte in denen Infrastrukturell und finanziell, wie Hamburg, Hannover und Stuttgart, richtig was dahinter sitzt. Spielen bald in unserer Liga. Wir sollten mal kleine Brötchen backen und mit aller macht den VfL zum Klassenerhalt pushen. Das wäre schon eine riesen Sensation. 

Worauf will ich hinaus, der VfL ist durch seine sportlichen Leistungen weniger bekannt. Aber die Bremer Brücke kennt doch jeder Fußballinterssierte. Jeder Trainer und Spieler anderer Mannschaften schwärmen von dem engen und stimmungsvollen Stadion. Ohne das Stadion wäre ich sicher nicht dem Lila-Weissen Fieber erlegen. Ohne den Brückenroar wäre so manche Pokalschlacht nicht möglich gewesen. 

Aber der Verein ist transparent wie eh und jeh und wird sicherlich eine Informationsveranstalltung einberufen und den Sachstand klären... 

Falls sich jemand mit Machbarkeitsstudien auskennt- sind solche Preise dafür üblich? 


  Holzwurm_os
798598 | DO 30.05.2019 - 22:44 Uhr

Wenn ich die Bremer Straße lang fahre schaue ich immer zum Stadion und wenn's dann weg ist?

Ich krieg Panikattaken. 


  Violett1899
798597 | DO 30.05.2019 - 22:34 Uhr

@Netzberg

Wie soll Osnabrück die 2. Liga nutzen, wenn sie die Lizenz nicht mehr bekommen? Dann bist du eben einer der wenigen, die sich kein Spiel mehr anschauen. 

Ich sehe einfach das Problem darin, dass im Endeffekt der "Geldgeber" entscheidet wie der Hase läuft. Findet der Verein nicht plötzlich einen Investor, der sich an einer Komplettsanierung der BB einsetzt, wird ein Neubau unausweichlich sein. 



  stefan2503
798595 | DO 30.05.2019 - 22:25 Uhr

https://www.facebook.com/140532159333089/posts/2412484002137882/


  Tacitus
798594 | DO 30.05.2019 - 22:20 Uhr

Erwartet?  Na ja, ich sehe schon, daß an der Brücke noch genug Potential vorhanden ist. West und Ost lassen sich noch ausbauen (neubauen) Logen lassen sich auch noch einbauen ( Nord, West, Ost) 

Sicher alles etwas aufwendiger, komplizierter als ein kompletter Neubau auf der grünen Wiese am Reisbrett geplant, aber machbar.


  violet-white
798593 | DO 30.05.2019 - 22:18 Uhr

Wenn sich 500 Leute abwenden und 5.000 neue dazu kommen (so oder ähnlich war es sicher bei einigen von mir genannten Beispielen) wäre auch das zu verkraften. Und 450 von den 500 kommen sicher früher oder später doch wieder wenn's sportlich entsprechend läuft.

 

Aber egal, zu viele Emotionen in dieser Diskussion. Kann ich zwar verstehen, hänge ja selbst an der Brücke, aber wenn man Tradition und Emotion mal für einen Moment weglässt bleibt leider nicht mehr viel was für die Brücke spricht. 


  (gelöschterUser)
798592 | DO 30.05.2019 - 22:18 Uhr

Ferne schöne Welt: wo alles einen Anfang nahm bzw. durchstartete, ja.

Ach, ein Kondom drauf!


  galileo
798591 | DO 30.05.2019 - 22:18 Uhr

Ein Stadion an sich ist nicht das Problem. Entscheidend ist die Finanzierung! Die muss auch bei sportlichem Misserfolg möglich sein und ein Überleben in der 3.Liga garantieren.

Gleiches gilt auch bei einem Verbleib an der Brücke. Durch die teure Sanierung wird die Pacht wahrscheinlich angehoben werden müssen. 


  Per Coy
798590 | DO 30.05.2019 - 22:16 Uhr

@ Netzberg

Union Solingen. Kleine Nostalgie-Stunde: Das letzte Zweitligaspiel der Blau-Gelben gegen den 1. FC Saarbrücken. Auf dessen Bank Schlappi, unter den Torschützen ein gewisser Tony Yeboah und ein noch recht junger Rolf Töpperwien am Mikro. Ach, und für die Gäste ging es um den Aufstieg in die Bundesliga. Den aber am Ende der FC Homburg (!) erreichte. Welch ferne Welt...


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