Statt Eure singulären persönlichen Erfahrungen aus Gesprächen mit Pflegern gegeneinander auszuspielen wäre es sinnvoller, sich im Netz über die derzeitige Auslastung der Intensivbetten zu informieren. Ist nicht sooo schwer.
Lorko ist da übrigens deutlich näher an einer realistischen Einschätzung.
Jetzt wirfst du aber einiges durcheinander.
Ich erwarte und hoffe, dass sich jeder Gedanken über eine Patientenverfügung gemacht hat BEVOR Corona überhaupt ein Thema war.
Im Übrigen kann in dieser ja auch verfasst werden, dass man IN JEDEM FALL weiter beatmet werden möchte.
@Lorko:
Das habe ich auch nicht verlangt, dass Du Angst/ Sorge haben musst. Jeder kann die Lage selbst für sich einordnen und sortieren.
Von denjenigen die der Meinung sind, dass die Kontaktsperren überflüssig sind und der ganze Aufwand übertrieben ist erwarte ich im Gegenzug so viel Eier in der Hose zu haben, dass sie eine wasserdichte Patientenverfügung verfassen in der ganz klar steht, dass sie keine Beatmungskapazitäten im Fall der Fälle möchten.
Es gibt immer und überall Tote, Erkrankte, Versehrte usw...die nicht zur Risikogruppe gehören! So auch bei diesem Virus! In meiner Samtgemeinde (ca 10.000 Einwohner) sind in den letzten Jahren immer mal wieder junge Leute gestorben, wo man fassungslos war, wieso, weshalb,warum...20-jährige sollten nicht an verschleppter Grippe sterben, 25-jährige nicht an Krebs und 30-jährige nicht an plötzlichem Herzversagen! Kommt aber vor, leider! Ich bin auch froh, wenn die Corona-Krise vorbei ist und hoffe, dass es weder mich, noch Leute aus meinem Umfeld erwischt. Aber deswegen darf ich mir den Tag nicht von der Angst diktieren lassen.
https://www.hasepost.de/geschaefte-sollen-in-zwei-schritten-wieder-oeffnen-duerfen-185302/
mal sehen ob es Kaffeesatzleserei ist, oder ob es tatsächlich eine echte Quelle hierfür gibt.
@Tunnel
Du kannst gerne Angst haben. Ich muss deswegen aber noch lange keine Angst haben, oder?
@Lorko
dann ist entweder Deine Quelle oder meine Quelle nicht zuverlässig. Ich hingegen habe diverse detaillierte Fallbeschreibungen gelesen und auch davon gehört. Dass eine Sauerstofftherapie keine Beatmung ist, ist mir klar. Wie gesagt ich habe lange genug an der Front gearbeitet.
Das es Ausnahmefälle sind, ist mir auch klar aber genau das ist das, was mir Angst/ Sorge macht. In Enger ( gar nicht weit weg ) liegt ein Paar ca 50 Jahre alt an der ECMO ( künstliche Lunge ) die werden es nicht schaffen. Und keine Sau weiß, warum die Angehörigen im selben Haushalt sich nicht infiziert haben.
Die Mediziner wissen aktuell noch nicht genug über das Virus. Von den 91 dokumentierten Re- Infektionen in Südkorea ganz zu schweigen
@robo
Ich hab grad nicht die Muße, auf diese Berechnungen des Herrn Homburg einzugehen, es mag vielleicht stimmen. Ich wunderte mich beim ersten Überfliegen aber, weshalb dort offenkundige Falschinformationen gestreut werden. Auch in Schweden sind zB Nachtklubs mW mitnichten „voll“ und es gehen auch nicht alle Kinder zur Schule, sondern nur bis zur 9. Klasse. Die Restriktionen sehen Versammlungen bis maximal 50 Menschen vor. Im Übrigen hat man in Schweden das rechtliche „Problem“, dass ein weiterführender Ausnahmezustand außerhalb von Kriegszeiten bisher ohne rechtliche Grundlage ist. Das Bild von einer völligen Normalität, das da angezeichnet wird, ist jedenfalls schlicht falsch. Ne ganze gute Übersicht über die Lage gibt‘s hier
@tunnel
Komisch, dass das SO in den Medien eben überhaupt nicht dargestellt wird.
Im übrigen habe auch ich Bekannte, die im Krankenhaus arbeiten. Eine Freundin arbeitet sogar in der Intensivmedizin. Die zeichnet ein ganz anderes Bild und war in der vorletzten Woche sogar noch urlaubsbedingt zu Hause.
Ja, es gibt wenige, einzelne Fälle die so verlaufen wie du es schilderst. Der Anteil der jungen Personen, die ohne Vorerkrankung eine schweren Krankheitsverlauf haben und künstliche beatmet werden müssen, ist verschwindend gering.
Einige wenige mehr, bekommen eine Sauerstoffunterstützung (wie z.B. B. Johnson), was natürlich NICHT mit künstlicher Beatmung gleichzusetzen ist.
@Tunnel
Glücklicherweise sind die deutschen Intensivbetten aber bis heute nicht annähernd ausgelastet. Die Befürchtungen, die auch dem von Dir verlinkten Statement (8 Tage alt) zugrunde liegen, haben sich nicht bewahrheitet und der Trend geht eindeutig weiter nach unten.
Schwerkranke Jüngere ohne Vorerkrankungen sind offenkundig wenige Einzelfälle und werden es hoffentlich und wahrscheinlich auch bleiben.
@allwetterfan:
warum das in den Medien nur beiläufig berichtet wird kann ich Dir nicht sagen. Fakt ist aber, dass es genug „gesunde“ relativ junge Patienten gibt, die es erwischt hat.
In diesem Link rät ein renommierter Oberarzt die Füße still zu halten
@allwetter
Dass sich Leute der Wirtschaft zu medizinischen Fragen äußern ist doch eigentlich recht unbedenklich. Habe erst vor 3 Tagen den Microsoft Gründer in den Tagesthemen zu selbigem Thema sprechen hören.
@Tunnel
Allenthalben heißt es aber, unsere Intensivmedizin sei allenfalls lokal am Limit und fast alle Sterbefälle alte, vorerkrankte Menschen. Natürlich darfst Du hier nicht konkreter werden, aber so etwas müsste doch öffentlich zugänglich dokumentiert sein.
Ich habe die letzten Beiträge hier mit großen Interesse verfolgt. Alles was hier besprochen wird ist logisch und auch für mich vollkommen nachvollziehbar. Was mir bei der ganzen Diskussion allerdings fehlt ist die Sicht auf die persönlichen Schicksale der infizierten Patienten und die wirkliche Lage in den Kliniken. Da ich selber aus dem Gesundheitsbereich komme, habe ich sehr viel Kontakt zu Kollegen/innen die an der Front tätig sind. Aus rechtlichen Gründen kann ich natürlich keine Details berichten aber es liegen Patienten die 40 Jahre alt sind an der künstlichen Lunge, die keine Vorerkrankungen haben. Es fehlt Material an allen Ecken und Enden. Beatmungsschläuche werden nur noch notdürftig aufbereitet anstatt entsorgt. Schutzmasken werden gewaschen anstatt in den Müll geschmissen. Die Ärzte rätseln immer noch, wie man die schwere Verläufe behandelt. Mütter von kleinen Kindern haben so eine Luftnot, dass die nicht in der Lage sind ihre Kinder zu versorgen. Und das sind nur ein paar Beispiele.
Mir ist vollkommen klar, dass die Wirtschaft unter den Auflagen leidet. Mir fehlen auch die sozialen Kontakte und die Arbeit und der normale Alltag mit KiTa, Schule usw.
Mir fehlt die Brücke, die Leute die man im Stadion trifft aber solange wir dieses Virus nicht in den Griff kriegen müssen wir da durch. Leider......
@robodog
Den Artikel unterschreibe ich zu 100%. In etwa das wollte ich mit meinem gestrigen Post auch darstellen :)
@robo
Krasse, aber bedenkenswerte Thesen! Da sich hier ein Finanzfachmann zu Medizinthemen äußert, wird er sicher geteert und gefedert. Sollte er allerdings Recht behalten, wird es überaus pikant...
@Per: Da sind wir im selben Boot.
Hier noch ein sehr guter Kommentar. Nein, der Autor ist kein Verschwörungstheoretiker.
@Hr.Vorragend
Danke für Deine sachl. Antwort, obwohl ich etwas gestichelt hatte, sorry.
Ich 'muss' Dich jedoch bzgl. der Fallzahlen korrigieren:
- Schweden hat mit ca. 10 Mio. Einwohnern bisher 919 Tote zu vermelden
- Finnland mit ca. 5,5 Mio. Einwohnern 59 Tote ( Quelle bei beiden: jumpradio.de v. 14.4. ) und
- Deutschland mit knapp 83 Mion. Einwohnern 2082 Tote ( 14.4. / Quelle: Wikipedia )
Wobei letztere Staaten weitaus restriktiver gehandelt haben.
Zudem gehst Du davon aus - so fasse ich es auf, wenn Du davon schreibst, dass die Corona-Intensivplätze nicht überstiegen werden sollen - dass die Intensivbelegung mit einer 'kontrollierten Durchseuchung' steigen dürfte. Das sehe ich auch so. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Intensiv-/Beamtmungsplätze eine Sterbequote von im Durchschnitt 50 - 60% ( Quelle: stern.de vom 13.4. ) auf weisen. Damit ergibt sich für mich, dass wir mit dem Modell der 'kontrolierten Durchseuchung' mehr Tote haben dürften.
Zur Öffnung der Gastromie: Wo sollen Grenzen gezogen werden? Soll die Öffnung personenbezogen von statten gehen? Darf eine beengte Kneipe wie das Schmale Handtuch gleichzeitig mit einer Pizzeria Venezia auf machen? Und was ist mit dem Rampendahl? Dort wird gegessen und unten steht man dicht an dicht um die Theke herum. Für mich alles nur schwer zu handeln.
@robo
Und hier die Kritik der SZ, die ich - auch gerade als Vater zweier Kinder - zuvorderst unterschreiben würde.
„...Es sind gerade die Frauen - viele von ihnen mit Kindern -, die derzeit das Land als Kassiererinnen, Pflegekräfte, Krankenschwestern am Laufen halten. Wer glaubt, dass Frauen und natürlich auch Männer das alles schon irgendwie hinbekommen mit flexiblen Arbeitszeiten, Home-Office und ein bisschen gutem Willen, der hat keinen Schimmer, wie zeitraubend und kräftezehrend es ist, Fünfjährige in Drei-Zimmer-Wohnungen bei Laune zu halten. Gleichzeitig zu arbeiten, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit...“
@ celler
nun, wir haben ja auch so einige im Umfeld unseres Vereins, denen ich so eine Aktion durchaus zutraue, nur um der VF mal wieder irgendwie ans Bein zu pissen.
Da wäre dann unser VfL das Haupziel und Wob, 96 nur Kolateralschäden damit es plausibel und konsequent erscheint. Anzeige lief ja anscheinend auch in Osnabrück auf.
@Lorko1983
der Deutschlandfunk ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und gehört zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit Staatsauftrag.
Der DFL hat mit dem 'rechten Flügel' nichts zutun. Die Qualität des Senders sehe ich genauso hoch wie von @allwetterfan schon geschrieben. Wohltuend kommt noch hinzu, dass der DLF werbefrei gesendet wird.
@ Heino : >> Dir ist doch hoffentlich bewusst, dass Du mit Deiner Strategie der 'kontrollierten Durchseuchung' höhere Todeszahlen billigend in kauf nimmst oder? Reist Du dann als Seelsorger für die vielen Hinterbliebenden/Angehörigen durch die Republik und übernimmst die Betreuung? <<
Nein, denn nach dem "schwedischen Modell", was weitgehend auf Restriktionen in Schule, Einzelhandel und Gastronomie verzichtet hat, gab es per Saldo keine signifikant höhere Letalitätsrate als bei uns. Wenn wir uns darüber einig sind, dass wir nicht auf die Entwicklung und Herstellung des Impfstoffs warten können, sondern uns schrittweise auf die Durchseuchung von 60-70 % der Bevölkerung und der daraus angeblich resultierenden Herdenimmunisierung zubewegen müssen ( immer mit dem Focus auf die Kapazitätsgrenzen der Intensivmedizin ), dann dürften die vorgeschlagenen Lockerungen in den angegebenen Zeitspannen nicht zu einer höheren Letalität führen. Es würde lediglich der Zeitraum verkürzt, in dem diese auftreten, nicht aber der Saldo verändert.
>> Wie willst Du bei der Öffnung der Gastronomie vorgehen? Alle Betriebe gleichzeitig auf machen? Ich gebe zu bedenken, dass die Event-Gastronomie und die Discotheken teilweise über Kapazitäten zur Aufnahme von mehreren tausend Gästen verfügen. Und das alles indoor, wohlgemerkt. Da könnte man mMn gleich die Fußballstadion auch wieder für Zuschauer öffnen. Und Du möchtest ernsthaft in Restaurants eine Mundschutzpflicht haben? Wie soll das gehen? Für jeden Schluck Wein oder einem Happen Essen die Schutzmaske kurz zur Seite schieben? <<
Die Eventgastronomie, Discotheken und Fussballstadien sind für mich tatsächlich das letzte Glied in der Kette der Wiedereröffnungen, nachdem die zuvor erfolgten Lockerungsmassnahmen nicht zu einer Überforderung des Systems geführt haben, und ausreichend lange gemonitored wurden. Die Maske könnte für den Vorgang des Essens komplett beiseite gelegt werden, die Tische sollten in ausreichendem Abstand voneinander entfernt stehen. Unerlässlich fände ich beispielsweise eine Maskenpflicht bei dem Bestellvorgang in der Systemgastronomie.
>> Des weiteren bin ich erstaunt, mit welcher Präzision Du in die Zukunft schauen kannst und wie Du Dir entsprechend über mögliche Auswirkungen dieser Krise so exakte Vorhersagen zutraust. <<
Kann ich natürlich nicht. Wie bereits gesagt, versuche ich mit gesundem Menschenverstand Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu bewerten, und zu einem Gesamtbild zusammenzuführen, um daraus meine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen. Wenn Du zu denen gehörst, die das als Bereicherung des Forums verstehen, freut mich das; ansonsten hat hier jeder die Möglichkeit zur Kritik oder des Ignorierens.
NFDV
@ johannholtrop : Danke für den Link, der mir allerdings keinen nennenswerten Erkenntnisgewinn verschafft hat, da der Herr Professor als Historiker(-Fossil) in seiner Argumentation Äpfel mit Birnen vergleicht, und damit die historische Einzigartigkeit dieser konkreten Krise nicht erkennen will. Interessant ist ebenfalls seine Kernthese ( sinngemäss : die Anpackenden sind die Gewinner, die Träumer die Verlierer ), die sich bei genauer Einordnung gegen ihn selbst richtet : Die Anpacker sind nämlich diejenigen, die den Umbau des Sozialstaates alter Prägung jetzt planen und umsetzen wollen ( was, wie schon vorher gesagt, in 5 - 10 Jahren ohnehin notwendig wäre ), und die Träumer diejenigen, die glauben, es ginge nach der Krise alles so weiter wie bisher. Klassisches Eigentor sozusagen.
>> bei Ausgangssperren bis august hat sich die hälfte der Bevölkerung schon Suizid begangen, da brauchst du dir über coronis dann auch keine sorgen mehr zu machen.<<
Ziemlich martialisch ausgedrückt, aber im Grundsatz nicht falsch, weshalb ich in meinem Vorpost ausdrücklich für eine schrittweise Lockerung plädiert habe, da der Rückhalt in der Bevölkerung ein zentrales Element zur Umsetzung aller Massnahmen ist.
>> aber träum ruhig von deiner besseren Welt.<<
Mache ich, wenn ich mich gleich schlafen lege ;-))
Zuvor aber noch zum kleinen Wutanfall des @ allwetterfan :
>> Hättest Du Dir die letzten Absätze gespart, hätten wir über einiges fundiert diskutieren können. Aber so? <<
Mit wem Du fundiert diskutieren kannst, entscheidest Du natürlich selbst. Ich habe für mich aber die Erfahrung gemacht, dass es für eine fundierte Diskussion von Vorteil ist, wenn der Diskussionspartner sich rudimentär mit der diskutablen Materie auseinandergesetzt hat. Das kann ich in Deiner Einlassung nicht zwingend erkennen.
>> Glaubst Du denn ernsthaft, nach einer dermaßenen Wirtschaftskrise hätten die Staaten überhaupt noch einen Cent Geld für ein Grundeinkommen?! Woher soll das bitte kommen - aus der Druckerpresse? <<
Ein unbekannter Philosoph meint dazu : Geld ist nicht weg, es ist nur woanders.
>> Vergiss bitte die Transaktionssteuer - bis dahin wären die Finanzmärkte komplett zusammengebrochen, wir hätten eine Hyperinflation mit den entsprechenden Folgen für die Gesellschaft. <<
Warum ? Gibt es dazu ernst zu nehmende Experten, die ein solches Szenario artikuliert haben ? Falls ja, wäre ich für eine Quellenangabe sehr dankbar; falls nein, möchte ich Dich fragen, welche ökonomische Qualifikation Dich zu dieser Aussage befähigt ?
>> Das Bundesinnenministerium spricht in diesem Szenario von "Anarchie", ich hatte hier im Falle entsprechendem Verlaufes das ebenso unschöne Wort "Bürgerkrieg" benutzt, was letztlich so ziemlich auf das Gleiche herauskäme. <<
Ob Anarchie oder Bürgerkrieg, dieses Szenario wird eintreten, wenn in 10 Jahren die algorithmisierbaren Jobs weitgehend verschwunden sein werden, und das derzeitige Sozialsystem massenhaft gesellschaftliche "Looser" produziert haben wird, die sich dann in Jobcentern erklären müssen, warum sie im Januar für 80 Euro geheizt haben oder das Kind unbedingt mit zum Schulausflug fahren muss. Gleichzeitig wird dem Lohndumping Vorschub geleistet, da ja das Angebot an ( einfachen ) Arbeitskräften unerschöpflich ist. Das alles vor dem Hintergrund eines bereits finanziell ausgezehrten Staates, unter anderem durch die bereits jetzt immensen finanziellen Folgen dieser Krise; dabei sind die existenziell wichtigen Hilfen für EU-Staaten oder Aufwendungen für die sich sukzessive erhöhende Arbeitslosigkeit ( bedingt durch eben die Digitalisierung, oder auch durch das Wegbrechen wichtiger deutscher Export-Abnahmeländer, die durch die Krise noch schwerer getroffen wurden ) noch gar nicht berücksichtigt.
>> Es ist aus meiner Sicht völlig unstrittig, dass unsere Gesellschaft sozialer werden muss. Das BGE halte ich für nicht zielführend, plädiere aber für eine Anhebung von Hartz IV unter gewissen Bedingungen. <<
Das wäre nichts anderes als ein "weiter so" unter ungünstigeren fiskalischen Bedingungen und damit ein Turbo für den Crash des Systems. Warum Du das BGE für nicht zielführend hälst, wird leider nicht näher erläutert; ein gerechteres System ist kaum vorstellbar.
>> Zu glauben, ein Kollaps der Weltwirtschaft würde dazu führen, dass man endlich die Heuschrecken und sonstigen Börsenspekulanten melken könnte (nachdem deren Geld entwertet wäre), ist aber nichts weiter als linke Spinnerei ohne jede sachliche Grundlage. <<
Hm. Für die Schweiz wurde exemplarisch errechnet, dass bereits eine Finanztransaktionssteuer von 0,05 % ausreichen würde für ein BGE von 2.500,00 Euro für jeden Schweizer. Nun ist dieses Beispiel natürlich nicht 1:1 auf Deutschland übertragbar; es gibt aber einen gewissen Konsens darüber, dass für ein BGE in D von ca. 1.500,00 bis 1.700,00 Euro der Steuersatz auf Finanztransaktionen bei ca. 0,5 % bis 0,7 % liegen muss. Glaubst Du ernsthaft, dass dadurch irgendjemandem irgendein messbarer Schaden entstehen würde ? Ohne sachliche Grundlage geht anders.
>> Sorry, mit solch einer Schlussbemerkung disqualifizierst Du Dich endgültig. Und dabei ist mir egal, ob ich irgendeinen Emoij in Gedanken hätte mitlesen sollen. Kannst Du ja mal auf die Särge der Opfer als Sticker kleben. <<
Jedes Corona-Opfer ist eines zuviel. Unabhängig davon führen uns die Folgen der Krise die Schwächen unseres Sozialstaates gnadenlos vor Augen. Kann man im Kontext eigentlich nicht missverstehen.
NFDV und sorry für o.T.
@Hr.Vorragend
Ich schließe mich der kritischen Bewertung von @allwetterfan an. Habe zudem aber noch folgende Anmerkungen und Fragen:
- Dir ist doch hoffentlich bewusst, dass Du mit Deiner Strategie der 'kontrollierten Durchseuchung' höhere Todeszahlen billigend in kauf nimmst oder? Reist Du dann als Seelsorger für die vielen Hinterbliebenden/Angehörigen durch die Republik und übernimmst die Betreuung?
- Wie willst Du bei der Öffnung der Gastronomie vorgehen? Alle Betriebe gleichzeitig auf machen? Ich gebe zu bedenken, dass die Event-Gastronomie und die Discotheken teilweise über Kapazitäten zur Aufnahme von mehreren tausend Gästen verfügen. Und das alles indoor, wohlgemerkt. Da könnte man mMn gleich die Fußballstadion auch wieder für Zuschauer öffnen. Und Du möchtest ernsthaft in Restaurants eine Mundschutzpflicht haben? Wie soll das gehen? Für jeden Schluck Wein oder einem Happen Essen die Schutzmaske kurz zur Seite schieben?
Des weiteren bin ich erstaunt, mit welcher Präzision Du in die Zukunft schauen kannst und wie Du Dir entsprechend über mögliche Auswirkungen dieser Krise so exakte Vorhersagen zutraust.
Und noch ein paar kritische Gedanken zur Leopoldina-Stellungnahme aus der TAZ. (ersichtlich mit anderem Fokus als in der FAZ)
@Hr.Vorragend
Hättest Du Dir die letzten Absätze gespart, hätten wir über einiges fundiert diskutieren können. Aber so?
"Der wirtschaftliche Schaden wäre so immens, dass tiefgreifende Änderungen unseres Systems, vor allem im Sozialbereich, unabwendbar wären. [...] Hier könnte sich die Krise als Glücksfall erweisen, um etwa das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen. Begünstigt durch den Umstand, dass global jede Volkswirtschaft stark in Mitleidenschaft gezogen werden wird, werden auch notorische Querulanten wie Trump sich etwa einer globalen Besteuerung von Finanztransaktionen kaum entziehen können [...]"
Glaubst Du denn ernsthaft, nach einer dermaßenen Wirtschaftskrise hätten die Staaten überhaupt noch einen Cent Geld für ein Grundeinkommen?! Woher soll das bitte kommen - aus der Druckerpresse? Vergiss bitte die Transaktionssteuer - bis dahin wären die Finanzmärkte komplett zusammengebrochen, wir hätten eine Hyperinflation mit den entsprechenden Folgen für die Gesellschaft. Das Bundesinnenministerium spricht in diesem Szenario von "Anarchie", ich hatte hier im Falle entsprechendem Verlaufes das ebenso unschöne Wort "Bürgerkrieg" benutzt, was letztlich so ziemlich auf das Gleiche herauskäme.
Es ist aus meiner Sicht völlig unstrittig, dass unsere Gesellschaft sozialer werden muss. Das BGE halte ich für nicht zielführend, plädiere aber für eine Anhebung von Hartz IV unter gewissen Bedingungen. Zu glauben, ein Kollaps der Weltwirtschaft würde dazu führen, dass man endlich die Heuschrecken und sonstigen Börsenspekulanten melken könnte (nachdem deren Geld entwertet wäre), ist aber nichts weiter als linke Spinnerei ohne jede sachliche Grundlage.
"Danke Corona !"
Sorry, mit solch einer Schlussbemerkung disqualifizierst Du Dich endgültig. Und dabei ist mir egal, ob ich irgendeinen Emoij in Gedanken hätte mitlesen sollen. Kannst Du ja mal auf die Särge der Opfer als Sticker kleben.
@Alter_Rentner
Und hoffentlich nicht erst in vielen Jahren werden wir erfahren, dass derartige Verschwörungstheorien nicht mehr und nicht weniger als gefährlicher Dummfug sind!
@all: Sorry, das war mir jetzt selbst eigentlich zu politisch für ein Fußballforum, aber ich konnte das nicht unwidersprochen stehen lassen!
@strunztal
noch fragen?
@ herrvoragend
https://www.deutschlandfunkkultur.de/bazon-brock-ueber-die-coronakrise-optimisten-sind.1264.de.html?dram:article_id=474500
bei Ausgangssperren bis august hat sich die hälfte der Bevölkerung schon Suizid begangen, da brauchst du dir über coronis dann auch keine sorgen mehr zu machen. aber träum ruhig von deiner besseren Welt.
@ Gockelsportler : >> Anderer Punkt: Am Ende geht es ja um die geschickte Verquickung von Journalismus und PR. Ein Feld, dass Dietmar Hopp meisterhaft beherrscht. Zumindest musste ich stark an Hopp denken. Wobei der Gönner von 1499 Hoffenheim sich ja sehr geschickt den Dilettantismus des Sportjournalismus' zu Nutze macht. <<
Ich danke Dir dafür, dass Du ( nicht nur in diesem Beitrag ) das Thema Hopp nicht aus den Augen verlierst, und immer wieder richtig bewertest. Top !!
Zum Thema Corona : Mit einer Basis aus vielfältigen Informationen aus unterschiedlichsten Quellen halte ich folgendes Vorgehen für richtig : Man muss einen Mittelweg finden zwischen dem "Schweden-Modell" ( welches, vereinfacht ausgedrückt, auf eine möglichst schnelle Durchseuchung = Immunisierung der Bevölkerung setzt, um danach zur Normalität zurückkehren zu können ) und dem "Südkorea-Modell" ( Eindämmung der Pandemie mittels Einzelverfolgung jedes Infizierten und dessen Kontaktpersonen ). Das bedeutet konkret, dass wir eine Art "kontrollierte Durchseuchung" benötigen, die unsere Kapazitäten der Intensivmedizin von 25-28 Tsd. Einheiten möglichst nicht übersteigen.
Die grössten Gefahren dieser Situation sind einerseits eine Überforderung der Intensivstationen mit der Folge, dass in Fragen der Behandlung selektiert werden muss, andererseits eine lange Ausdehnung des jetzigen Status quo, in dessen Verlauf die Bevölkerung die Regierungsentscheidungen immer weniger mitträgt und letztlich unterminiert, da viele sich in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sehen.
Bei der Lockerung sollte in den Schulen und Kindergärten begonnen werden, und zwar schon nächste Woche und flächendeckend. Unsere derzeitigen freien Kapazitäten und der Verlauf der Neuansteckungen vs. Immunisierten geben das her. Als nächstes müsste eine Öffnung des Einzelhandels ( ca. 10.Mai ) und der Gastronomie ( Ende Mai ) erfolgen, und zwar mit der Auflage des Tragens von Atemschutzmasken ( wie natürlich auch in Öffis u.a. ). Immer unter genauer Beobachtung der Entwicklung der Neuinfizierungen, um über weitere Lockerungen dann sukzessive entscheiden zu können. Es spricht aber vieles dafür, dass die o.g. kritische Marke der Intensivplätze auch dann nicht überschritten wird. Und die Bevölkerung würde diesen Weg weiterhin recht geschlossen mitmachen, auch wenn Fussball, Konzerte u.ä. erst mit Beginn der nächsten Saison erst wieder stattfinden würden. Wirtschaftliche Folgen wären gravierend, aber noch beherrschbar.
Die konservative und für das bestehende wirtschaftliche System sicherlich die Variante "blaues Auge" wäre also contra Söder, pro Laschet.
Der progressive ( und meiner Meinung nach durchaus interessante ) Ansatz ergäbe sich aus der zeitlichen Ausdehnung der derzeitigen strikten Regulierungen bis weit in die zweite Jahreshälfte, oder in Teilbereichen darüber hinaus : Der wirtschaftliche Schaden wäre so immens, dass tiefgreifende Änderungen unseres Systems, vor allem im Sozialbereich, unabwendbar wären. Aber : Diese wären im Laufe dieses Jahrzehnts sowieso notwendig geworden, vor allem durch Digitalisierung und Automatisierung. Hier könnte sich die Krise als Glücksfall erweisen, um etwa das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen. Begünstigt durch den Umstand, dass global jede Volkswirtschaft stark in Mitleidenschaft gezogen werden wird, werden auch notorische Querulanten wie Trump sich etwa einer globalen Besteuerung von Finanztransaktionen kaum entziehen können ( so er denn überhaupt wiedergewählt wird, wofür derzeit wenig spricht ), und damit der wesentliche Baustein für das BGE und damit eines nachhaltigen und gerechten Sozialsystems erst verfügbar.
Danke Corona !
NFDV
Einer weg, schon der nächste da
Ist das ein "internationaler" Staatsstreich ?
Hoffentlich erfährt der Trump nicht davon, denn dann bekommen wir einen Elfmeter gegen uns. Wer ist der/die Torhüter(in) ?
Ob unsere Staatsführung vielleicht von einem Unfall in einem Labor in Wuhan / China vorab informiert wurde ? Diese Frage habe ich mir schon lange gestellt.
Das werden wir möglicherweise erst in vielen Jahren erfahren.
Wer dreht denn am Rad?
https://fragdenstaat.de/blog/2020/04/01/strategiepapier-des-innenministeriums-corona-szenarien/
Wenn man sich mal das Strategiepapier des Innenministeriums reinzieht und dann davon liest, dass eine "Schockwirkung" in der Bevölkerung erzielt werden soll, muss man sich nicht wundern, dass die Menschen am Rad drehen.
Da stimme ich robo & Allwetter zu, die Aussage geht gar nicht. Am besten selber um Löschung bitten.
Das mit der Forderung nach Klinikschliessungen geisterte gestern schon durch Twitter. Is sozusagen das gleiche in Grün wie die Nummer der Bertelsmann Stiftung letztes Jahr. Man kann nur hoffen, dass solche Planspielchen auf lange Zeit vom Tisch sind.
Man kann darüber diskutieren, ob die „Junge Welt“ zitierfähig ist - aber der zutiefst persönliche Angriff auf den User Anderson in Artikel 820715 ist nicht nur unter der Gürtellinie, sondern unter aller Sau. Ich bitte um Löschung.
@Lorko
Nein, der DLF ist gewiss nicht rechtslastig, sondern qualitativ aus meiner Sicht das beste Programm deutschlandweit und Du meintest dies hier:
"... und in Italien sind von 2.003 Todesfällen nur drei Patienten ohne schwere Vorerkrankungen gewesen."
Interessant finde ich auch dieses Interview mit Kekulé (um die nachfolgenden Zitate richtig einzuordnen, am Besten in Gänze lesen/anhören):
"Meine persönliche Meinung ist, wir müssen tatsächlich früher oder später uns die sehr, sehr schwere und natürlich unangenehme Frage stellen, ob wir bei COVID-19 eine Sterblichkeit wie bei der Influenza in Kauf nehmen, und wir haben wegen der Influenza ja auch keine Shutdowns gemacht."
"Ältere isolieren, wobei Isolieren ja nicht heißt einsperren, sondern zum Beispiel mit speziellem Mundschutz ausstatten und besonderen Möglichkeiten, zum Beispiel Essen zu bestellen und solche Dinge."
"Wenn man die Wunschliste der Leopoldina gerade in dem aktuellen Bericht hier jetzt abarbeiten würde, dann bräuchten wir noch ein Jahr ungefähr, bis wir der Politik konkrete Empfehlungen machen könnten, wie sie den Lockdown beenden."
@Bergwertung
So sehr es mich freut, wenn Du Hetze und Fakenews von Rechts entgegentrittst - wenn ich dann in Deinem Link zur "Jungen Welt" lese:
"Wir haben folglich die Wahl zwischen einer wirtschaftlichen Depression, einer humanitären Katastrophe und einem Quasifaschismus. Will irgendwer die These vertreten, dass der erste Weg nicht das kleinste Übel sei?"
... dann ist uns mit solchen Totschlagargumenten auch wenig geholfen. Allein schon deshalb nicht, weil ein wirtschaftlicher Kollaps in eine humanitäre Katastrophe führen und beides zusammen quasifaschistische Politclowns auf den Plan rufen würde (820715).
Und was der Kollege 'andersson' hier abgelassen hat, war sicher alles andere als in Ordnung - aber jetzt zu unterstellen, dass er seine familäre Tragödie instrumentalisiert habe, ist auch nicht viel besser!
Danke aber für die Quelle aus medscape, das wirft in der Tat ein zweifelhaftes Licht auf die 'ehrwürdige' Leopoldina!
Hier mal heise.de von heute
(Wer Facebook nicht scheut, dem empfehle ich die Timelime von Christian Y. Schmidt, Bielefeld/Frankfurt/Peking, der alle Medien zur Coronaseuche aktuell sammelt in seiner Timeline.)
"Noch einmal: Aktuelle Fallzahlen sind wichtig, damit man nicht im Dunkeln tappt, was die Ausbreitung der Pandemie angeht. Das RKI und die Bundesregierung sind bei dem katastrophalen Stand des deutschen Meldewesens leider blind. Wie die Lage in Deutschland im Moment tatsächlich ist, weiß wahrscheinlich keiner. Und auf dieser Grundlage sollen hier Entscheidungen getroffen werden.
"Die mittleren Gesamtverzugszeiten sind zudem nicht konstant, sie stiegen laut Studie im Verlauf des März von etwa sechs auf neun Tage und verkürzten sich dann Anfang April auf 8 Tage.
Zahlreiche Werte werden von den Gesundheitsämtern nachgemeldet, im RKI-Dashboard oder im RKI-Tagesbericht sieht man seit einiger Zeit, wie sich die veröffentlichte Fallzahl in Nachmeldungen aufteilt, Nachmeldungen die zum Teil sogar mehr als 3 Wochen zurückreichen. Für die tatsächlichen Zahlen am aktuellen Veröffentlichungstag bleibt dann gerade Mal ein Bruchteil über. Für halbwegs realistische Werte für einen gegebenen Tag muss man also wenigstens drei oder vier weitere Tage abwarten. Und wegen der deutlich erkennbaren Einbrüche am Wochenende ergibt es deutlich mehr Sinn, Zahlen über An- oder Abstieg über einen ganzen Zeitraum von einer Woche zu mitteln. Und jetzt zu Ostern mit drei Feiertagen sind Bewertungen auf Basis der gemeldeten Fallzahlen noch fraglicher als sonst.""
Ich habe mir bei Youtube und Magenta mal eine Reihe VFL Videos angeschaut. Bewusst am Wochenende (genauer gesagt am Sonntag). Teert und federt mich. Aber bewusst habe ich mir einen Tag vorher einige Videos von Meppen angeschaut. Ein extremer Unterschied. Natürlich haben deren Gäste an der Brücke auch ordentlich Bambule gemacht. Aber dass was zb in Meppen abgeht ist gegenüber dem (auch in Liga 3) von uns ein Fliegenschiss. Dies habe ich bei Besuchen als Vipgast eines Lieferanten dort auch mehrfach feststellen müssen. Nix los da. Alles so auseinandergezogen, während bei uns alles schön komprimiert ist. Unsere Brücke iatschon Bombe! Währen da die Auflagen der DFL und die Wettbewerbsnachteil nicht.
Zu den Riffreportern:
Für mich liest sich das so, dass Laschet den Söder als Anpacker machen will und der Streeck soll die wissenschaftliche Legitimation liefern. Und Streeck hat geliefert - nämlich das, was er liefern sollte. Das wird meiner Meinung nach im Artikel schlüssig, wenn auch an manchen Stellen etwas spitzfindig , belegt. Wem die Ergebnisse von Streeck genehm sind, mag das ja vielleicht nicht gefallen.
Anderer Punkt: Am Ende geht es ja um die geschickte Verquickung von Journalismus und PR. Ein Feld, dass Dietmar Hopp meisterhaft beherrscht. Zumindest musste ich stark an Hopp denken. Wobei der Gönner von 1499 Hoffenheim sich ja sehr geschickt den Dilettantismus des Sportjournalismus' zu Nutze macht.
@Goyatley
Ne. War der falsche Artikel aus dem deutschlandfunk.de
Der Artikel den ich meinte befasste sich mehr mit dem Thema Vorerkrankung und Corona-Tod.
Leider finde ich den nicht mehr. Tenor war:
"von 2000 Toten in Italien waren 3 nicht vorerkrankt".
Ist deutschlandfunk.de dem rechten Flügel zuzuordnen? Ernst gemeinte Frage meinerseits.
Mir ist unklar, wie das aktuelle Geschehen zu bewerten ist.
auf der einen Seite passiert das, was Forscher vorhergesagt haben: eine Virus-Pandemie, hochansteckend und gefährlich (zumindest für Risikogruppen). Viele ( ich auch) haben zu Beginn der Pandemie gedacht dass das ein rein asiatisches Problem sei und bleiben würde. Dann explodieren die Infektionszahlen, in manchen Ländern brechen die Gesundheitssysteme zusammen. Fürchterliche Bilder erst aus Italien, Spanien und schließlich aus NY.
andererseits Schweden und auch Deutschland - eher leere Krankenhäuser und viele unbesetzte intensivplätze. Berichte über den schlechten Gesundheitszustand vieler Verstorbener und eine RKI-Empfehlung, nicht zu obduzieren. An deren sinnhaftigkeit darf man zweifeln, auch wenn die Kritik eher auf obskuren Websites geäußert wird.
Mein Hausarzt hat direkt meinen ACE Hemmer aus vorsichtsgründen gegen ein anderes Medikament ausgetauscht, da das alte Medikament wohl einen rezeptor für das Coronavirus stimuliert. Gleichzeitig berichtet er, dass ein befreundeter renommierter Pathologe sich ob der o.g. Empfehlung des RKI an den Kopf fasst... denn wie soll man die Gefährlichkeit eines Virus bewerten, wenn man die Mortalität nicht genau erfasst / belegt?
zu Anfang dachte ich wir machen mit den Beschränkungen alles richtig... aber nun, wo Laschet und Söder das wohl unvermeidbare rattenrennen um die frischste und geilste Schlagzeile wieder eröffnet haben, hoffe ich dass das schlimmste überstanden ist und der worst case nicht eintreten wird. Und das Politiker der Versuchung widerstehen, das Ganze zum eigenen Vorteil auszunutzen... bin da leider etwas
skeptisch.
Ich nicht. Auch nicht Herrn Dahlmann oder Buschmann und Fußball ohne Zuschauer vermisse ich schon mal gar nicht.
Wenn Jessy wellmer Hubertus Heil interviewt.... ich vermisse Ulrich potofski und hansi küppers
Alzenauer wie sieht es denn bei euch so aus?
Ich war im "Lockerung" flow. ? Guuutes Lockerung flieeeling ??
Locker durch die Hose atmen ersetzt ja auch die Maske.
@altfan
hattest du denn vom feeling her ein gutes Gefühl?
Locker ungeplant.
In so einem Text 6 mal "Lockerung" gebracht. Das muss mir erstmal jemand nachmachen. ?