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  reiche
807804 | SO 06.10.2019 - 15:37 Uhr

@Pulli: hab auch eher ungute Erinnerungen an die Spiele gegen Arminia, auch Zuhause. Auch in den Siebzigern hat es gegen die meistens  immer irgendwie nicht gereicht, kann mich da auch noch an ein Spiel in dieser Zeit erinnern als im Aufstiegskampf zur Bundesliga der Schocker vor ausverkauftem Haus die Führung markierte und die am Ende dann doch wieder irgendwie den Ausgleich machten. Die waren uns meistens immer einen Schritt voraus, der einzige Heimsieg den ich gegen die erlebt habe war das 1:0 unter Gelsdorf. An das 0:4 Zuhause unter Walpurgis darf ich gar nicht denken, was für ein Klassenunterschied, was für eine Demütigung, glaube schon nach 20 Minuten war der Drops aber sowas von gelutscht. Ähnlich auch dieses unsägliche Küntzel-1:5, der hat glaub ich  vorher und hinterher fast nix mehr getroffen. Bitte morgen nicht wieder, gerne auch mit kompakter defensiver Grundausrichtung und aggressiver Spielweise, wenn's dann am Ende wenigstens 1 Punkt wird wärs schon gut, 3 wären sensationell...;)


  Purplewhite
807803 | SO 06.10.2019 - 15:10 Uhr

Da stand Wollitz meine ich auch schon als Trainer fest. Er war im Stadion und in der Halbzeit sogar schon TV-Mikrophon


  Streifenpullover
807802 | SO 06.10.2019 - 14:13 Uhr

Und bei dem 1:1 in Bielefeld waren die beiden Trainer, Uwe Fuchs und Stefan Krämer (glaube ich) noch gemeinsam beim Tipp-Kick-Spielen im Stadion abgelichtet worden. Beim Spiel selber saß der Fuchs aber nicht mehr auf der Bank. Kampl nach dem Tor dann mit einem "Danke Uwe Fuchs"-Shirt unter dem Trikot.
Und ich erinnere mich, dass das Gegentor eines der am schlechtesten verteidgsten Gegentore aller Zeiten war.


  Brettermeier
807801 | SO 06.10.2019 - 13:58 Uhr

@Dr.Filmriss

"2. Liga: 16.05.2004: VfL-Arminia 0:0 (zwar nicht verloren, aber die Arminia konnte nach dem Punktgewinn an der Bremer Brücke den Aufstieg in die Bundesliga feiern. Der VfL stieg nach der Saison ab.)"

Stimmt, das war auch recht grausam. Weite Teile der alten Nord waren für die Arminen reserviert und für uns stand nur so ein ganz kleiner Bereich zur Verfügung, weil wir eben schon längst abgestiegen waren. Und zu allem Überfluss machten wir sogar ein für unsere Verhältnisse sehr passables Spiel mit einem guten 0:0, konnten dann aber trotzdem den Bielefeldern beim Feiern zusehen.

"3. Liga: 10.12.2011: Arminia-VfL 1:1 (Torschützen auf der Alm waren Kampl für den VfL und Klos für die Arminia. An dieses Spiel habe ich irgendwie keine großen Erinnerungen mehr)"

 

Das war kurz vor der Wollitz-Rückkehr, die da auch schon mehr oder weniger feststand und die für regelrechte Euphorie sorgte. Kann mich erinnern, dass es kurz nach dem Spiel "Pele Wollitz"-Sprechchöre gab. Das Spiel selbst war unspecktakulär vor einer für ein Derby recht spärlichen Kulisse.


  Lilaemsland
807800 | SO 06.10.2019 - 13:58 Uhr

Hallo ich bin Neuling hier aber verfolge den tp schon seit Jahren. Ich komme aus dem Emsland (Haselünne) und bin schon immer VFL Fan. Richtig gepackt hat mich das lila Herz beim Auswärtsspiel des Vfl vor 2 Jahren unweit meiner Heimat in Meppen. Ich freue mich sehr auf einen guten und angenehmen Austausch mit euch. 


  Streifenpullover
807799 | SO 06.10.2019 - 13:46 Uhr

Bochum führt 2:0 in Heidenheim. Der Keller punktet fleißig.


  Eversburger
807798 | SO 06.10.2019 - 13:43 Uhr

Merkwürdiger Artikel der NOZ über die Historie gegen Bielefeld. Die Auswahl erscheint recht willkürlich, da wäre manch anderes Spiel durchaus interessanter gewesen. Das Hinspiel 2010/11 ging natürlich nicht 1:1, sondern 1:2 aus (das wäre z.B. ein paar Zeilen wert gewesen, s. DrFilmriss). Und bzgl. des Spiels von 1976 wird nicht einmal das Ergebnis genannt.



  West
807796 | SO 06.10.2019 - 12:53 Uhr

Kacke war es eigentlich immer nur in Bielefeld, wo immer das auch liegt. Diesmal in OS läuft es für uns, da hab ich ein gutes Gefühl. Den alten VfL bei dem es gegen BI nicht richtig läuft haben wir endgültig  abgeschüttelt. 

Gegen die Spitzenmannschaft aus Ostwestfalen zu verlieren wäre zwar so unwahrscheinlich auch nicht, aber auch wir haben ne gute Truppe der man nen Sieg zutrauen darf. 

Gutes Gefühl


  DrFilmriss
807795 | SO 06.10.2019 - 12:13 Uhr

Irgendwie kann ich mich noch nicht so recht auf morgen freuen. Ich ahne Böses. Gegen die Arminia haben wir eigentlich immer schlecht ausgesehen, da war so etwas wie ein Fluch. Und irgendwie immer recht erniedrigend für uns... Einzige Ausnahme war das 2:1 auf der Alm mit dem Doppeltorschützen Iljutcenko unter Trainer Walpurgis.

Fangen wir mal an mit dem Jahr 2003:

2. Liga: 12.12.2003: Arminia-VfL 5:0 (unter Pagelsdorf, eins der schlimmsten Spiele überhaupt. Jeder VfLer, der im Stadion war, möchte diesen Tag einfach nur vergessen)
2. Liga: 16.05.2004: VfL-Arminia 0:0 (zwar nicht verloren, aber die Arminia konnte nach dem Punktgewinn an der Bremer Brücke den Aufstieg in die Bundesliga feiern. Der VfL stieg nach der Saison ab.)

2. Liga: 13.11.2010: Arminia-VfL 2:1 (das Spiel auf der Alm hätten wir gewinnen müssen, aber Dank der beiden Eigentore von Nickenig und Hansen haben wir uns mal wieder selbst geschlagen)
2. Liga: 08.04.2011: VfL-Arminia 0:0 (ein wichtiges Spiel im Abstiegskampf. Die Arminia war in der Saison aufgrund starker finanzieller Probleme desolat und stieg als Tabellenletzter ab. Die Bielefelder holten in der Saison nur 17 Punkte, 4 davon gegen uns. Unser Abstieg in der Saison unter Baumann hätte verhindert werden können. Aber wenn man gegen solche Mannschaften nicht gewinnt...)

3. Liga: 02.08.2011: VfL-Arminia 1:1 (wir standen unter Uwe Fuchs kurz vor dem ersten Sieg gegen die Arminia seit Ewigkeiten. In der 82. Minute gelang dem VfL per Freistoß das 1:0 durch Stephan Salger. Direkt danach gab es eine rote Karte für Bielefeld, es war bereits der 2. Platzverweis. Mit 9 gegen 11 gelang der Arminia in der 85. Minute noch das 1:1. Das war schon wieder so erniedrigend...)
3. Liga: 10.12.2011: Arminia-VfL 1:1 (Torschützen auf der Alm waren Kampl für den VfL und Klos für die Arminia. An dieses Spiel habe ich irgendwie keine großen Erinnerungen mehr)

3. Liga: 17.11.2012: VfL-Arminia 0:0 (in einer starken Saison unter Pele Wollitz hatten wir im Aufstiegskampf die Arminia am Rande der Niederlage. In der 90. Minute hatte der VfL die Chance per Elfmeter. Doch Timo Staffeldt vergab. Und wieder mal fühlte es sich erniedrigend an, gegen die Arminia klappt es einfach nicht)
3. Liga: 11.05.2013: Arminia-VfL 1:0 (Aufstiegsendspiel. Bielefeld gewinnt, die Arminia steigt auf und der VfL scheitert. Das tat wieder verdammt weh. Es folgte eine Wutrede von Pele Wollitz mit anschließender Entlassung)

3. Liga: 09.08.2014: Arminia-VfL 1:2 (Was war das denn? Osnabrück startet unter Maik Walpurgis schlecht in die Saison. Und auf einmal holte man 3 Punkte auf der Alm??? Doppeltorschütze Iljutcenko, unglaublich!!!)
3. Liga: 18.02.2015: VfL-Arminia 0:4 (Und wieder alles beim Alten. Der VfL schielte noch auf die Aufstiegsplätze und dann diese Erniedrigung. Das tat weh und war der Beginn einer ganz verkorksten Rückrunde. Die Arminia stieg am Ende der Saison auf)

Man mag also gar nicht zurückblicken. Gerade für die, die zwischen Osnabrück und Bielefeld aufgewachsen sind und dementsprechend viele Freunde und Bekannte haben, die Arminia-Fans sind, ist das Derby gegen den DSC immer etwas ganz Besonderes. Eigentlich viel interessanter als das Derby gegen die Preußen. Wenn man dann aber eigentlich immer nur auf die Fresse bekommt und im Grunde nie austeilen kann, tut das verdammt weh.

Hoffen wir, dass morgen alles besser wird und der VfL sich aus der kleinen Krise befreien kann. Für den VfL spricht, dass es ein Heimspiel unter Flutlicht ist und an einem Montagabend stattfindet. Mal ehrlich, Montagabend-Spiele lagen uns in der jungen Vergangenheit sehr gut. Für den VfL spricht auch, dass Klos gelbgesperrt ist. Für die Arminia spricht, dass der VfL aktuell sowohl spielerisch als auch ergebnistechnisch in einer kleinen Krise steckt und es bei der Arminia aktuell bestens läuft!

Es wird mal wieder Zeit, dass wir mal wieder gegen die Arminia gewinnen! Ich erwarte morgen bedingungslosen Kampf von jedem einzelnen Lila-Weißen, denn nur so kann man etwas reißen. Der absolute Wille muss da sein, denn sonst kann es morgen sogar eine derbe Klatsche geben. 95% reichen nicht!


  paulomat17
807794 | SO 06.10.2019 - 11:58 Uhr

Moin,
habe noch zwei ermäßigte Tickets für morgen für die Nord abzugeben, Block I Reihe 13. 
Tickets sind ermäßigt, kosten 32€ Pro Karte ( Originalpreis) und sind print@home Tickets. Karten können am Stadion auch noch aufgewertet werden.
Bezahlung per Paypal möglich dann schicke ich die Karten per Email. 
Bei Interesse gerne eine Email an  


  pittjepuck
807793 | SO 06.10.2019 - 11:01 Uhr

@spitze70: Also ist es morgen höchste Eisenbahn, den positiven Auswärtspunktemitnehmern einen entgegen zu setzen. Also Alva, zeig's denen!


  pittjepuck
807792 | SO 06.10.2019 - 10:58 Uhr

@Streifenpullover: Gut das du es sagst. War urlaubsbedingt im Sonntagsmodus:-)


  spitze70
807791 | SO 06.10.2019 - 09:22 Uhr

pittjepuck,in den Bundesligen ist im Moment wenig Erfolg ,mit Spiel machen.Es wird auswärts sehr viel mitgenommen,durch die großen Räume,die enstehen bei zuviel offense.Siehe Stuttgart und Bayern.Wichtig vor allen Dingen das die IV nicht zu hoch steht.


  Kaasi
807790 | SA 06.10.2019 - 01:59 Uhr

Bayern verliert und der Rest ist zu blöd um zu gewinnen. OK, Dortmund hat ein Mentalitätsproblem mit dem Trainer (der nicht Meister werden will), aber der Rest... . UNFASSBAR. 

Wir gewinnen Montag übrigens.

1:0 oder 2:1


  Streifenpullover
807789 | SA 05.10.2019 - 22:05 Uhr

Der VfL spielt aber erst übermorgen!


  pittjepuck
807788 | SA 05.10.2019 - 20:08 Uhr

Klos muss zumindest nicht in Deckung genommen werden. Hoffe doch, dass seine Sperre den Unsrigen entgegen kommt. Wichtig von Beginn an, das Spiel zu machen. Es ist ein Heimspiel. Und das sollte BI zu spüren kriegen. Die Mannschaft wird sicherlich mitbekommen haben, dass wir noch eine sportliche Rechnung mit denen offen haben. Mit Graus denke ich an das Spiel dort, wo wir drei Tore schossen und mit 1:2 nach Hause fuhren. Oder an Küntzel... Je mehr ich über den Wert des morgigen Spiels in der jetzigen Phase nachdenke, umso weniger kann ich den Stimmungsboykott nachvollziehen. Gegen englische Woche hat doch auch keiner etwas .


  reiche
807787 | SA 05.10.2019 - 19:57 Uhr

@Juvenal: dein Wort in Gottes Gehörgang;)) Bielefeld ist schon ein ganz dickes Brett, könnte mir vorstellen das Gugannig wieder sofort dabei ist und wir wieder mit Dreierkette spielen und das die Grundausrichtung eher defensiv sein wird. Da kommt schon gewaltige Qualität auf uns zu. 


  stefan2503
807786 | SA 05.10.2019 - 19:15 Uhr

Hochmut kommt von oben


  iuvenal
807785 | SA 05.10.2019 - 18:45 Uhr

erkenntnis des spieltags: slomka bleibt und dem vfl die große chance in hannover drei punkte zu holen --> montag fünfter und ende oktober dritter; ein herrlicher herbst für den vfl


  spitze70
807784 | SA 05.10.2019 - 18:34 Uhr

Erkenntnisse aus Wehen ,Stuttgart und München.

Hohe Ballbesitzzeiten ziehen Niederlagen nach sich!


  Affenjunge-im-Wagenrad
807783 | SA 05.10.2019 - 15:43 Uhr

Und der Torschütze ist nicht mit seinen Fans zufrieden, wenn ich die Gesten richtig interpretiere..


  Pelle-97X
807782 | SA 05.10.2019 - 15:42 Uhr

2:2 Münster 


  Affenjunge-im-Wagenrad
807781 | SA 05.10.2019 - 15:33 Uhr

Am 18.11 kann man dann auch endlich durchfahren.


  Klingone
807780 | SA 05.10.2019 - 15:31 Uhr

Paderborn können wir aus der Betrachtung noch rauslassen...


  Klingone
807779 | SA 05.10.2019 - 15:26 Uhr

Ziemlich viel Hochmut hier. 

Wen interessiert West-Telgte?

Montag gilt es zu zeigen wer Chef an der A33 ist.


  Augustus
807778 | SA 05.10.2019 - 14:57 Uhr

mit einem sieg gegen bielefeld könnten wir auf rang fünf springen :)


  Platzwart
807777 | SA 05.10.2019 - 14:41 Uhr

Tuuuut tuuuuuut... da zieht er von dannen der Preuxxen Express :) 


  Nord
807776 | SA 05.10.2019 - 14:22 Uhr

Tuuut tuuuut der Preussenzug zieht davon...

In Richtung Lotte, Haltern und Rödinghausen... 

Rödinghausen und Münster können nächstes Jahr vielleicht ja den Spielort tauschen. Dann haben beide ein entsprechend taugliches Stadion. :-)))

In münster muss ganz dringend in ein neues Stadion nach deren Anspruch investiert werden. Gaaanz dringend 70 Millionen investieren! 


  Solid
807775 | SA 05.10.2019 - 13:49 Uhr

Punkt 1 Ultra Bashing

Lasst es. So lange die Pyros weglassen ist doch alles top. 

Punkt 2 Stimmungsboykott

Einerseits verständlich aber in der aktuellen Situation ist es die falsche Herangehensweise auf das Problem aufmerksam zu machen. Unsere Mannschaft benötigt gerade in dieser sportlich angespannten Situation die volle Unterstützung von den Rängen. Wir wissen alle was der Brückenroarr bewirken kann. auch die Ultras spielen eine wichtige Rolle auf die Stimmung an der BB.

Punkt 3 Mannschaftsleistung

Ich vertraue Daniel Thioune und der Mannschaft voll und ganz, bin voll davon überzeugt, dass unser Trainerteam die Mannschaft wieder in die Spur bekommt.

Ziel:

Gegen Bielefeld sollte unbedingt was zählbares her. Ein Dreier wäre klasse. Wenn gegen Hannover dann vielleicht ebenso ein Sieg geschafft würde vor 7000 mitgereisten Fans wäre das klasse. Insgesamt sehe ich unseren Vfl zur Winterpause auf einem gesicherten Mittelfeldplatz mit 25 Punkten. 

Vermeiden sollte man es, direkt nach der Winterpause unbedingt punkten zu müssen. Das wäre psychologisch undankbar. Den Druck muss man herauslassen. Dieser Aspekt Kann ganz wichtig sein. Daher sage ich auch dass voll und ganz supportet werden muss. Nur gemeinsam gehts. Gemeinsam schaffen wir es auf jeden Fall.


  galileo
807774 | SA 05.10.2019 - 13:33 Uhr

Whataboutism nennt man das heutzutage.


  PennyParker
807773 | SA 05.10.2019 - 13:23 Uhr

@Dittsche

Stimmt! Nur gut, dass die auf der Illoshöhe spielen. Sonst wäre ich noch in Gronau gelandet.


  Dittsche
807772 | SA 05.10.2019 - 13:08 Uhr

@ AliBoelzen

Den Standpunkt, dass Ultras bzw. deren Aktivitäten „pauschal als „Kindergarten“ und „lächerlich“ herabgewürdigt werden“, vertrittst du mit einigen wenigen Zeitgenossen wohl exklusiv.

Davon abgesehen, kann ich dir einen Besuch in der Eppendorfer Grillstation nur wärmstens empfehlen ;)

 

@ PennyParker

Jau, und am 24.10. in Rödinghausen.

btw.: Das Kaff heißt immer noch Rehden und nicht Rheden.


  PennyParker
807771 | SA 05.10.2019 - 13:05 Uhr

Am Dienstag um 12 Uhr wird gegen den BSV Rheden auf der Illoshöhe getestet.


  Ali Boelzen
807770 | SA 05.10.2019 - 13:02 Uhr

@Dittsche:

Aha, dann wird das zivilgesellschaftlich Engagement der Ultras also anerkannt, wenn sie pauschal als "Kindergarten" und "lächerlich" herabgewürdigt werden. Für diese dialektische Einsicht muss man wohl in einem Eppendorfer Imbiss speisen. ;-)

@Streifenpullover:

"Man kann aber auch, und das ist jetzt nur meine eigene Meinung, jemandem in bestimmten Punkten (Stimmungsboykott) Kindergarten-Verhalten unterstellen, in anderen Punkten (gelebte Menschlichkeit) gleichzeitig aber auch wahre Größe bescheinigen. Das schließt sich beides nicht aus."

So ein differenzierter Kommentar wurde aber mehrheitlich nicht geschrieben - was eben auch eine Aussage dafür ist, wie die VerfasserInnen zu den Ultras stehen, die sie als "Kindergarten" bezeichnen. ;-)


  Streifenpullover
807769 | SA 05.10.2019 - 12:59 Uhr

@Ali: Der Begriff "lächerlich" wird mir von Fußballfans sowieso viel zu inflationär gebraucht. Achte mal drauf: In den sozialen Medien ist alles, was kritikwürdig ist, bei vielen Fans automatisch "lächerlich".
Ob man die Ultras jetzt wegen des Stimmungsverzichts als "Kindergarten" oder "lächerlich" bezeichnen muss, sei mal dahingestellt. Man kann aber auch, und das ist jetzt nur meine eigene Meinung, jemandem in bestimmten Punkten (Stimmungsboykott) Kindergarten-Verhalten unterstellen, in anderen Punkten (gelebte Menschlichkeit) gleichzeitig aber auch wahre Größe bescheinigen. Das schließt sich beides nicht aus.

Aber ich wiederhole mich sowieso, wenn ich behaupte: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Kritik am Stimmungsboykott sollte isoliert betrachtet und nicht in einen Topf mit menschlichem Engagement geworfen werden.
Darüber hinaus gab es auch viele sehr differenzierte Kommentare, die sich mit dem Stimmungsboykott auseinandergesetzt haben und ihn trotzdem nicht gut fanden. Nicht jede Kritik an der Sache wurde mit dem Messer zwischen den Zähnen verfasst.


  Dittsche
807768 | SA 05.10.2019 - 12:56 Uhr

Es wird in der Tat aneinander vorbei diskutiert.

Kritik am Stimmungsboykott und Würdigung zivilgesellschaftlicher Verdienste sind - Streifenpullover merkte es bereits an - 2 vollkommen unterschiedliche Paar Schuhe.

Einige Schreiber versuchen sie (aus welcher Intention auch immer), dennoch miteinander in Verbindung zu bringen.


  Ali Boelzen
807767 | SA 05.10.2019 - 12:45 Uhr

@Streifenpullover:

Wer die Ultras in der Debatte um den Stimmungsverzicht als "lächerlich" oder als "Kindergarten" bezeichnet, sieht nicht mit, was sie zivilgesellschaftlich geleistet haben. In dem Beitrag des Autors geht es eben darum, über diesen blinden Fleck aufzuklären - zumal in den einschlägig bekannten Kommentarspalten das Engagement der Ultras gegen rechte Umtriebe nicht so gewürdigt wurde, wie es eigentlich angemessen gewesen wäre. Eine Fankurve, in der menschenfeindliche Bestrebungen auf Null-Toleranz stoßen, ist keine Selbstverständlichkeit. Daher sollten diejenigen nicht verunglimpft werden, die sich für eine bunte und weltoffene Kurve einsetzen - auch wenn man in der Frage des Stimmungsverzichts anderer Meinung ist. Und ich bin mir sicher, dass man seine Kritik an dem Montagsschweigen auch angemessener ausdrücken kann, als mit verallgemeinernden Beleidigungen wie "Kindergarten" und "lächerlich" um sich zu werfen. 


  Dittsche
807766 | SA 05.10.2019 - 12:30 Uhr

Ich verstehe gar nicht warum das Thema Stimmungsboykott immer noch ganz oben auf der Agenda steht, obwohl es doch die letzten Jahre bereits weitgehend ausdiskutiert wurde.

Mein Standpunkt dazu: Jedem steht es frei, seinen Unmut über Montagsspiele in einem friedlichen Protest Gehör / Aufmerksamkeit zu verschaffen. Selbstverständlich auch den ca. 250 Ultras der Violet Crew, die es ja in erster Linie auch betrifft, da sie mehrheitlich bei jedem Auswärtsspiel des VfL dabei sein möchten. Der Termin am Montag ist für Auswärtsfahrer gewiss meist mit vielen Schwierigkeiten verbunden und alles andere als optimal. Insofern ist ihre Aktion mMn legitim, wenngleich die Problematik nur einen Bruchteil der Fans betrifft. Auf der anderen Seite muss man die Aktion an sich aber auch kritisieren dürfen, ohne gleich als „Ultra-Basher“ diskreditiert zu werden. In ihrer Reaktion auf das vielfach vorgebrachte Unverständnis anderer Stadiongänger ob der Ausgestaltung des Boykotts, welches sich mehrheitlich lediglich auf die Zeitdauer von 45 Minuten bezieht (Sichtweise: 15 Minuten täten es auch), zeigt sich m.E. nämlich tatsächlich eine Art des „sich zu wichtig nehmen“ seitens der Ultras. Jedweder Hauch von Kritik (Pyrodiskussion lässt grüßen) wird von ihnen als „unverschämt“ angesehen, ja beinahe schon als Majestätsbeleidigung aufgefasst, die am besten sofort im Keim erstickt werden soll. Mehr Respekt untereinander und gegenseitiges Verständnis täten der gesamten VfL-Fanszene an dieser Stelle sicherlich gut anstatt sich ständig von Neuem verbal anzugreifen und die jeweils andere Partei „mundtot machen“ zu wollen. Auch muss man wie Hr. Knobeler Andersdenkende nicht als „Klatschpappenanhänger“, „Einfallspinsel“ und dergleichen verunglimpfen. Ebenso gehört es sich nicht, Kritikern unisono zu unterstellen, uninformierte Dümmlinge zu sein, nicht in der Lage, die vorgebrachten Argumente zu begreifen. Ich gehe vielmehr davon aus, dass mittlerweile fast jedem Stadiongänger durch die Aktionen und Berichterstattungen der letzten Jahre genau bekannt ist worum es den Ultras im Kern geht. Vor dem Hintergrund dieses Wissens bleibe ich dabei, dass ich den Stimmungsboykott der Ultras, die sich für ihre Minderheiten-Interessen einsetzen, zwar respektiere, dennoch in der Ausgestaltung, v.a. was den zeitlichen Rahmen betrifft, für übertrieben halte. Ich bin eben der Ansicht, dass unsere Mannschaft von jedem Stadiongänger über eine möglichst lange Zeitdauer so gut es geht unterstützt werden sollte, gerade in so schwierigen Spielen wie gegen die Arminia - ja, das erwarte ich auch von den Ultras der Violet Crew, die nunmal schon allein aufgrund ihrer Anzahl und der Gruppenstruktur die Stimmungshoheit in der Ost auf sich vereinen. Klar, Stimmung wird wie gegen Darmstadt erneut auch ohne Ultras auf einzelnen Tribünenbereichen aufkommen, jedoch natürlich bei Weitem nicht so laut wie sonst gewohnt. Verständlich, da es sich um vereinzelte Anfeuerungsrufe kleinerer, unkoordinierter Gruppen handelt. Nunja, wie es auch kommt: Ich hoffe, dass die Brücke zumindest in der 2. Halbzeit bebt und unser Team gegen die Stadt, die nicht existiert, zum Sieg verleitet.


  Alzenauer
807764 | SA 05.10.2019 - 11:51 Uhr

Stefan Effenberg wird Manager in Uerdingen.


  Streifenpullover
807763 | SA 05.10.2019 - 11:47 Uhr

@KSUO: Da du den Beitrag aber unkommentiert geteilt hast, gehe ich einfach mal davon aus, dass du sämtliche aufgeführten Punkte davon uneingeschränkt teilst.

Das Argument, man würde der Mannschaft mit dem Stimmungsverzicht schaden, ist in meinen Augen ein legitimes. Wir sind uns doch alle einig, dass der zwölfte Mann für jede Mannschaft wichtig ist, sonst bräuchten wir im Stadion gar nicht erst anfeuern. Deshalb ist die Maßnahme ja auch so umstritten, der Kritik muss man sich dann auch stellen. Lediglich, dass die Ultras sich damit als Selbstdarsteller outen, würde ich so nicht unterschreiben. Auch, dass man sie im Stich lassen würde, halte ich für Unsinn, denn man ist ja immer noch da, man ist nur leise und das auch "nur" für 45 Minuten.

Hingegen ist das Argument, dass Kritiker der Maßnahme sich nicht mit den Gründen der Ultras dafür auseinandergesetzt haben, das von mir so häufig angeprangerte argumentum ad hominem: Greife dein Gegenüber direkt an, um seine Argumente in den Augen anderer als unfundiert erscheinen zu lassen. Es wird suggeriert, dass man, wenn man sich mit den Gründen der Ultras auseinandergesetzt hat, automatisch hinter der Maßnahme steht; wer die Maßnahme kritisiert, habe sich nicht wirklich damit auseinandergesetzt. Das ist Polemik auf ziemlich hinterhältigem Niveau.

@AliBoelzen: Und trotzdem hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Außerdem sollte doch niemand bestreiten, dass polarisierende Themen mehr Reaktionen hervorrufen als andere. Ob das jetzt gerechtfertigt ist, steht auf einem anderen Blatt, aber das ist halt generell so und jetzt nichts, was ausschließlich in der Beziehung "Stimmungsboykott vs. Julius-Hirsch-Preis" so wäre. Sich daran aufzuhängen, das ist in meinen Augen völliger Unsinn und geht an der Kritik der Kritik zum Stimmungsboykott vollkommen vorbei.


  Ali Boelzen
807762 | SA 05.10.2019 - 11:34 Uhr

@Streifenpullover:

Die Resonanz in den Kommentarspalten der Noz ist der Vergleichspunkt, der beide Themen zusammenbringt. Während die Ankündigung des Stimmungsverzichts viele negative Reaktionen auslöste, verloren sich unter dem Thread zur Verleihung des Julius-Hirsch-Preises nur ein paar positive Kommentare. Diese sehr ungleiche Verteilung der Aufmerksamkeit ist es, was den Autor sehr aufregt - und das meiner Meinung nach zu Recht! 


  Kuh.Schwein.UndOsnabruecker
807761 | SA 05.10.2019 - 11:09 Uhr

@Streifenpullover

Als erstes möchte ich dich darauf hinweisen(auch wenn es ganz oben in meinem Beitrag steht, abgegrenzt von restlichen Text), dass ich nicht der Autor bin. Ich habe lediglich diesen Text hier hinein kopiert.

Und was das Mundtot machen angeht, sind die meisten Boykott-Gegner ja auch gerne ganz weit vorne mit dem Argument, man würde ja nur der Mannschaft schaden oder sie im Stich lassen.


  Streifenpullover
807760 | SA 05.10.2019 - 10:46 Uhr

Ich verstehe nicht, was die Verleihung des Julius-Hirsch-Preises und das Engagement der Ultras in der Kurve mit der Kritik am Stimmungsboykott zu tun haben. Zwei völlig verschiedene Schuhe, die aber von Kuh.Schwein.UNDOsnabruecker zur gegenseitigen Legitimation herangezogen werden, er wirft Dinge in einen Topf, die in keinen gemeinsamen Topf gehören.

Außerdem behauptest du, KSUO, dass alle, die den Stimmungsboykott kritisieren, sich nicht mit den Gründen dafür auseinandergesetzt hätten ("Die Kritiker haben sich ganz offensichtlich [...] nicht einmal die Mühe gemacht, die Argumente der Ultras zu hören- geschweige denn zu verstehen."). Das kann natürlich sein, aber vielleicht, ganz vielleicht, finden die Leute den Stimmungsboykott kacke, OBWOHL sie die Gründe genauestens kennen? So lassen sich Kritiker immer schön leicht mundtot machen: Man behauptet einfach, sie hätten keine Ahnung, denn alle, die Ahnung hätten, wären keine Kritiker.

Mit dem letzten Punkt disqualifiziert sich der Autor leider selber für eine anständige Diskussion.

@LilaTeufel: Ich widerspreche mir nicht zwangsweise selbst. Das vorrangige Ziel ist nun mal der Klassenerhalt, der steht über allem. Deswegen rufe ich hier aber nicht direkt den knallharten Abstiegskampf aus. Noch mal: Ein langweiliger Platz im Mittelfeld würde auch den (frühzeitigen) Klassenerhalt bedeuten, ohne, dass man bis zum Ende auf den letzten Plätzen herumgurkt. Dass beides passieren kann, dessen bin ich mir bewusst, ihn jetzt aber künstlich herbeizurden, das muss in meinen Augen nicht sein, zumal die Truppe je bereits mehrfach gezeigt hat, dass sie mehr als mithalten kann.

"So wie hier einige schreiben ergibt sich deutlich, dass einigen ein dreckiger rumpelnder Abstiegskampf offenbar nicht dem VfL angemessen erscheint." Liefere doch jetzt mal konkrete Beispiele für diese Behauptung. Also mit Usernamen oder Angabe, um welche Beiträge es sich genau handelt. Ich nehme es nämlich nicht so wahr. Was ich bislang lesen kann, ist, dass die Leute Angst vorm Abstiegskampf haben und die ist nur allzu nachvollziehbar.


  Dittsche
807759 | SA 05.10.2019 - 10:40 Uhr

Einige übertreiben hier mal wieder maßlos.

Wer ernsthaft geglaubt hat, der VfL könne es Mannschaften wie Darmstadt und Paderborn gleichtun und den direkten Durchmarsch in die 1. Liga schaffen, sollte sich ernsthafte Gedanken um seinen potenziell abhanden gekommenen Realitätssinn machen...

Umgekehrt kotzt mich die angesprochene, immer wiederkehrende Tiefstapelei vieler Fans und Verantwortlicher in Osnabrück genauso an wie Streifenpullover. Dieses permanente „Wir wissen woher wir kommen“ hat mich schon unter Enochs enorm gestört. Thioune scheint diese Formulierung nun auch zu übernehmen. Das regt mich auf. Ich kann das echt nicht mehr hören, zumal es letztlich nur ein Alibi darstellt für etwaige schlechte Leistungen.

Wie wäre es, einfach mal die Philosophie der letzten Saison zu verfolgen, die das Team neben einem hervorragenden Teamspirit so stark gemacht hat (Stichworte „weniger labern, mehr liefern“, „von Spiel zu Spiel denken“, „immer maximal sein“)?

Wir wissen alle, dass unsere Mannschaft definitiv mehr zu leisten imstande ist als in den letzten Partien (Aue, St.Pauli, Wehen) dargeboten. Das hat sie in den letzten 1 1/2 Jahren mehrfach unter Beweis gestellt (u.a. mit den historischen Siegen gegen Braunschweig, Kaiserslautern und 1860 München in der vergangenen sowie den sensationellen Siegen gegen Darmstadt und Karlsruhe in dieser Saison). Die Ansprüche sollten dahingehend insofern schon andere sein, wenngleich es vollkommen klar ist, dass Lila-Weiß nicht Woche für Woche perfekte Begegnungen liefern, ja regelrechte Feuerwerke abbrennen kann, wie oben genannt.

Ich halte es zudem mit anderson, dem die Vergangenheit weniger interessiert als der momentane Augenblick. Letzterer ist es, der wirklich zählt. Wichtig ist, sich nicht auf einer erfolgreich gestalteten jüngeren Vergangenheit auszuruhen, sondern nun aus tiefster Überzeugung und mit absoluter Leidenschaft Gegenwart und Zukunft positiv zu gestalten. Der Anspruch aller Akteure beim VfL muss ganz klar lauten, sich individuell stets verbessern und weiterentwickeln zu wollen, denn „Zufriedenheit bedeutet Stillstand“ (weitere Maxime aus der abgelaufenen Spielzeit).

Ich bin überzeugt davon, dass der VfL eine gute Zweitligasaison absolvieren und am Ende auf einem gesicherten Mittelfeldplatz in der Tabelle stehen kann, sofern unsere Jungs die momentane Schwächephase (anders als vielfach angeklungen würde ich noch nicht von einer Krise sprechen) schnell überwinden und auf den Erfolgsweg zurückkehren.

Vielleicht haben Thiounes Mannen ein wenig die Leichtigkeit am Ball, die Freude am Spiel verloren. Die gilt es wiederzuerlangen und sich gleichzeitig mit einem Sieg, am besten Montagabend im Derby, das abhanden gekommene Selbstvertrauen zurückzuholen.

Wir Fans sollten unsere Jungs dabei mit aller Macht unterstützen! Auf 3 Punkte gegen Bielefeld in der Schlacht am Teutoburger Wald! Forza VfL!


  Nord
807758 | SA 05.10.2019 - 10:38 Uhr

Ich persönlich kann die Ultras und insbesondere die "Allesfahrer" gut verstehen. Montags zu Auswärtsspielen reisen ist ein zusätzlicher Aufwand. Oft ist damit für diejenigen, die pflichtbewusst Arbeit nachgehen nicht nur ein sondern auch ein 2. Urlaubstag verbunden. Selbst auswärts in Bielefeld ist man wohl kaum vor 1.00 uhr wieder zuhause es sei denn man wohnt in Dissen, Bad Rothenfelde oder so.

Für viele ist der Besuch eines Heimspiels schon ein größerer Aufwand. Montags abebds um 20.30 uhr zum Heimspiel bedeutet für viele erst um 0.00 uhr zuhause. Selbst die nicht direkt am Stadion wohnenden Staedter dürften nicht viel eher als 23.15 uhr zuhause sein. Der Cateringabsatz dürfte ebenso deutlich geringer sein als auf einem Freitag Abend oder Samstag. Das nur nebenbei. Grundsätzlich geht es ja auch darum, dass man Auswärtsfahrten nicht wirklich planen kann. Wer sowas schonmal gemacht hat weiß wovon ich spreche. Wer regelmäßig mit dem Zug unterwegs ist, weiß dass viele Regionalverbindungen nach 23 uhr nicht mehr fahren. Man ist auf die teureren Intercityverbindungen angewiesen wenn diese denn überhaupt zum Zielpunkt führen. Einfacher ist es auch nicht geworden ein Busunternehmen zu finden, dass die Gruppen zu den Zeiten fährt. 


  gwisdek
807757 | SA 05.10.2019 - 10:35 Uhr

Wieso befürchten eigentlich alle, dass das Spiel am Montag jetzt schon im Vorhinein entschieden ist, weil knapp 200 Leute für eine dreiviertel Stunde die Klappe halten? Gegen Darmstadt war das doch auch so und am Ende wurde uns allen vom Team ein furioser Abend geschenkt gegen einen Gegner, der unter Grammozis zu dem Zeitpunkt Saisonübergreifend seit seiner Einstellung im Februar Punktbeste Mannschaft im Unterhaus war. Also da hat vorm Spiel auch niemand gewagt zu sagen, wie hauen die 4:0 aus dem Stadion. 

Also, bitte nicht so viel Schwarzmalerei vorm Spiel, erstmal abwarten wie sich DT 11 am Montag präsentiert, bevor hier der sichere Abstieg prognostiziert wird - Anfang Oktober

 


  Suedtribuene
807756 | SA 05.10.2019 - 09:58 Uhr

Mit Punkt 7 hat er sich selber abqualifiziert 


  Kuh.Schwein.UndOsnabruecker
807755 | SA 05.10.2019 - 09:50 Uhr

Ein Text von Peter Knobeler

 

Montagsspiele-Stimmungsverzicht- lächerlich?

Also manchmal platzt mir ja der Kragen. Jetzt ist es mal wieder soweit.
Obwohl ich gerade eine gewisse Distanz zum Fußball im allgemeinen und zum VfL im besonderen aufgebaut habe, muß ich nun doch ein paar Dinge loswerden, die mich schon lange und gerade in den letzten Tagen mächtig aufgeregt haben.
Im Zusammenhang mit dem angekündigten Stimmungsverzicht der Ultras in der ersten Hälfte gegen Bielefeld, wurde die Violet Crew in den sozialen Medien wiedermal mächtig angefeindet. Der Protest seie "lächerlich", "Kindergarten" und die Ultras würden "sich zu wichtig nehmen". Dazu möchte ich einiges sagen.
1. Die Kritiker haben sich ganz offensichtlich vor ihrem verbalen Angriff nicht einmal die Mühe gemacht, die Argumente der Ultras zu hören- geschweige denn zu verstehen. Ich werde die Gründe hier nicht nochmal aufführen- das haben die Ultras selber an verschiedenster Stelle kompetent und nachvollziehbar getan.Sich dermaßen weit mit seiner Kritik aus dem Fenster zu lehnen, ohne begriffen zu haben, um was es der VC geht- DAS nenne ich lächerlich.
2. "die Ultras nehmen sich zu wichtig"- ach...auf der einen Seite behaupten die Kritiker, es würde auch ohne Ultras gehen-auf der anderen Seite wird gejammert, dass die Mannschaft doch die Unterstützung brauche.. Ca. 250 Leute von 16000 wollen eine Halbzeit ruhig sein, und der Klassenerhalt ist gefährdet? Vielleicht sind sie doch wichtiger als manch Klatschpappenanhänger es zugeben möchte?
Ja-die Ultras sind wichtig für die Stimmung im Stadion-deswegen ist die Aktion ja auch wirkungsvoll. Eine Absichtserklärung, die Montagsspiele abschaffen zu wollen, ist erstmal gar nichts wert. Das hat man bei anderen Gelegenheiten ja schon lernen müssen. Außerdem geht es nicht nur um die 2.Liga. Zu sagen, es würde doch ohnehin nichts bringen ist aber offensichtlich falsch.
3. und damit zum Punkt, der mir persönlich am wichtigsten ist:
Zu behaupten, die Ultras nähmen sich zu wichtig, empfinde ich als Unverschämtheit von Leuten, die ganz sicher noch nicht annähernd soviel für den VfL geleistet haben wie die Ultras. Unter dem Bericht zum Montagsstimmungsverzicht in der NOZ gab es schnell reichlich Kommentare in die bekannte Richtung, die so auch nach jeder Erwähnung eines Bengalos zu lesen sind.
Unter dem Bericht über den Gewinn des Julius-Hirsch-Preises für das VfL-Museum, das Fanprojekt UND die Ultras verlieren sich dagegen nur eine handvoll Kommentare. Das finde ich nicht lächerlich- DAS nenne ich erbärmlich.
4. Das es beim VfL keine rechte Szene schafft, Fuß zu fassen ist u.a. ein großer Verdienst der Ultras. Einigen scheint das offensichtlich nicht bewußt oder nicht wichtig zu sein. Ich bin jedenfalls froh und dankbar für das Engagement der Ultras gerade auch in diesem Zusammenhang.
5. Ich kann nur jedem Ultra-Kritiker den 10. Podcast des VfL in der NOZ empfehlen- wenn man sich denn ausnahmsweise die Mühe machen möchte zuzuhören. Eine tolle Sendung mit David Kreutzmann, Michael Aschmann und Dirk Rasch- der wiedermal klar Stellung bezieht. Auch Harald Pistorius zeigt sich als kompetenter Gesprächsleiter mit offensichtlich großem Verständnis für die Sichtweise der Ultras und für mich fast schon überraschenden Standpunkten. Die Kritiker würden beim Hören des podcasts viel über das Engagement der Ultras außerhalb des Stadions lernen- und müßten eigentlich vor Scham im Boden versinken.
6. Mit David Kreutzmann ist ein Ultra seit Jahren maßgeblich an der geschichtlichen Aufarbeitung des VfL beteiligt. Ein Verdienst, der gar nicht hoch genug bewertet werden kann, auf einem Feld, das beim VfL jahrzehntelang brach lag, liebe Ultra-Basher.
7. So-und nu könnt ihr mich mal, ihr Einfallspinsel. Habe-vorerst- fertig.


  violet-white
807754 | SA 05.10.2019 - 09:36 Uhr

Preussenblut, am 8ten Spieltag Abstiegsendspiel? Ist klar.


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