galileo 801581
ist der Fan, den die DFL, der neue DFB,
die UEFA und die FIFA liebt. Infantino drauf!
Plus irres Zusprechen zu jedem Zeitgeist.
Ich habe kein Bedauern mit dieser Spezies.
Die null Respekt und Kenntnis hat.
Da breche ich sogar meine Ansage aus 801579.
Gibt es eigentlich schon einen 2. Fanbeauftragten?
Auf dem Platz ist entscheidend. War immer schon so. Dachte ich. Prioritäten haben sich wohl verschoben. Für einige.
@ glani: Bidde! ;) Ich hoffe, du konntest unter der Nummer jemanden erreichen?
@ KlausMuemmel: Kein Ding! ;) Fand die Zeitpunkte der Veröffentlichungen von Artikel und Video auch nicht sonderlich geschickt gewählt. Hätte man besser gleichzeitig raushauen sollen. Während der Text eher allgemein gehalten ist, ist das Video nämlich in der Tat aufschlussreicher in Bezug auf die Vorhaben unseres VfL‘s.
Zur Kritik an Jürgen Wehlend: Ich kann das permanente Eindreschen auf den Geschäftsführer auch langsam nicht mehr hören. Sofern Kritik wie bei der Spieltagsplakat-Debatte angebracht ist, bitte gern. Aber in letzter Zeit gibt es nun wahrlich kaum einen Grund rumzumotzen und so kurz vor einer sehr wichtigen Saison für die Lila-Weißen möglicherweise bereits wieder schlechte Stimmung im Fanlager zu erzeugen. Gerade jetzt müssen alle VfL‘er mehr denn je zusammenstehen, damit eine Etablierung in Liga 2 gelingen kann. Die Grundlagen dazu wurden in den vergangenen 2 Jahren (nach dem desaströsen Saisonergebnis von 1,5 Mio. € Miese) u.a. mit der Verpflichtung von Daniel Thioune als Chefcoach und Benjamin Schmedes als Sportdirektor sowie mit dem weiteren Ausbau professionellerer Strukturen gelegt. Es sei angemerkt, dass sämtliche Entscheidungen dabei maßgeblich auch durch JW mitentschieden wurden! Der ‚Turnaround‘ wurde mMn sicht- und spürbar vollzogen. Nun warten die nächsten Schritte auf den Verein: In sportlicher Hinsicht der Klassenerhalt, in finanzieller Hinsicht das Werben neuer Sponsoren / Investoren, und in infrastruktureller Hinsicht der Ausbau des Trainingsgeländes auf der Illoshöhe sowie der Umbau der Bremer Brücke. All das wird sicherlich noch einiges an Zeit, Nerven und v.a. auch Geld kosten, jedoch ist dieser Weg alternativlos. Ich finde, dass die jetzigen Entscheidungsträger ihren Job recht ordentlich ausführen: Sie nehmen sich der Aufgaben ruhig und besonnen an, arbeiten klar und strukturiert, verfolgen augenscheinlich einen konkreten Plan. Dem hier vielfach vorgebrachten Aspekt der Nachhaltigkeit / Klimaverträglichkeit (Stichwort Mehrwegbecher-System) wird ganz offenkundig nachgegangen, indem bspw. Gespräche mit einschlägigen Vereinen, Verbänden und Privatleuten geführt werden. Ich bin überzeugt davon, dass die Verantwortlichen beim VfL die anstehenden, oben erwähnten, großen Themen und Herausforderungen gewissenhaft angehen und schlussendlich auch konkrete, zufriedenstellende Ergebnisse erzielen werden.Braucht halt alles seine Zeit... (und Geduld... ;))
coSpi
Dann muß der ECHTE Fan halt komplett unkritisch unpolitisch sein. BWLer wohl.
Ist die Jugend ja auch, meiner Erfahrung nach. Wünsche viel Begeisterung.
Auf Ost wahrscheinlich. - - - Bin für heute raus.
Sports for future, welch unsäglicher Name.
@575
Meine ich auch. Marketingsprech nervt vielleicht, aber gehört halt dazu und das Gute ist, dass man es einfach überlesen kann. Viel zu unwichtig, um das als echter Fan als Grund zu nehmen, nicht mehr zum VfL zu gehen.
galileo
DU!
Ich bin bald 59 Jahre alt und habe schönes, tolles und grandios dämliches gesehen.
Ich darf wegbleiben wann ich will. - Mach nach!
Andere gehen des Fußballs wegen hin. Bleib halt weg.
Marketingsprech.
Weshalb man fast nicht mehr hingeht!
Kein Satz passt besser zur heutigen Kommerzialisierungsdiskussion als dieser von „infr0nt“ zum Sievert-Engagement:
“Mit der Präsenz auf dem Ärmel erhält das Baustoff- und Logistikunternehmen ein emotionales Recht mit hoher medialer Sichtbarkeit.“
(Quelle: VfL.de)
Was bloß ist ein emotionales Recht? Satire pur.
Da kommst du in Knast ?
Was ist denn am 25.04 ?
"Wirklich glaubwürdig wird das selbstredend erst, wenn die beteiligten Vereine bei sich selbst anfangen . . . Zum VfL fallen mir auch ein paar weitere Themen spontan ein . . . die mangelnden Fahrradbügel . . . allen voran hat Werder jetzt ein noch offenkundigeres moralisches Dilemma mit seinem Trikotsponsor . . . Der Verein "Sports for Future" ist aber schon jetzt offenkundig deutlich mehr als nur ein Feigenblatt". (allwetterfan)
Ja! wollen wirs hoffen. Jürgen Wehlend war immer ein guter Marketingmensch, wenn man Marketing toll findet.
Aber ein bisserl eben Nicht-vor-und-in-der-eigenen-Hütte-kehren scheint mir die Teilnahme an diesem Projekt auch.
Aber gut, daß wir dabei sind.
O.k., danke! Dann hoffe ich, dass Du am 25.04. auch dabei bist und die richtigen, kritischen Fragen zum Thema Mehrweg stellst! ;-)
@dittsche: Danke, das Video war eine wichtige Ergänzung, weil der Text auf der VFL Seite in keinster Weise auf die eigenen Herausforderungen eingeht. Ich finde aber kommende Saison arg spät. Bis dahin werden wieder 500.000 Becher in den Müll geworfen...
@allwetterfan: ja, ich rudere zurück, Du hast recht, da habe ich zu schnell geschossen. Das Video dazu hat es rund gemacht und somit halte ich die Absicht von JW durchaus für redlich. Bleibt abzuwarten wie er konkret mit dem Thema Getränkebecher weiter umgeht und ob er Bremser oder Förderer ist.
PS: Hintergrund meines schnell geschriebenen Post war, das ich auf der VFL-Seite keinerlei Erwähnung unserer eigenen Herausforderungen fand und den Mann einfach aufgrund seines oft in der Kommunikation sehr unglücklichen Handels nicht sehr schätze.
@KlausMuemmel
"Jürgen Wehlend unser geschätzter Geschäftsführer hat mal wieder was ausgeheckt. Statt an der Bremer Brücke endlich einen Beitrag für die Umwelt zu leisten und auf Mehrwegbecher umzustellen, hat man einen Verein gegründet"
Dann lass uns bitte mal an Deinem Wissen teilhaben, wie Du zu der Feststellung "STATT" kommst.
Aus vfl.de:
"Die auf Initiative des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim geborene Idee wird von einem Netzwerk aus der Welt des Sports ins Leben gerufen und umgesetzt. Zu den Initiatoren zählen der Fußball-Bundesligist SV Werder Bremen, Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück, die Deutsche Sportjugend (dsj), Global United FC e.V., Fabian Hambüchen (Turnen), Anni Friesinger (Eisschnelllauf), Holger Nikelis (Rollstuhl-Tischtennis), Sebastian Polter (Fußball), Jacqueline Otchere (Stabhochsprung), Lutz Pfannenstiel (Fußball) und die TSG 1899 Hoffenheim."
Wenn man etwas sucht, kommt man zur Info, dass der in Gründung befindliche Verein eine Kontaktadresse in Steinfeld (Oldb.) hat, also etwa auf halbem Weg zwischen Osnabrück (Vfl) und Bremen (Werder). Die Initiative stammt demnach aus Hoffenheim, und die schon recht illustre Liste von Unterstützern habe ich in vorstehendem Zitat aufgeführt.
Wirklich glaubwürdig wird das selbstredend erst, wenn die beteiligten Vereine bei sich selbst anfangen, also z.B. mit den Pfandbechern. Zum VfL fallen mir auch ein paar weitere Themen spontan ein, die man angehen könnte und sollte, die mangelnden Fahrradbügel waren ja neulich schon Thema. Und zu den anderen Vereinen auch - allen voran hat Werder jetzt ein noch offenkundigeres moralisches Dilemma mit seinem Trikotsponsor ...
Der Verein "Sports for Future" ist aber schon jetzt offenkundig deutlich mehr als nur ein Feigenblatt der VfL-Geschäftsführung - welche Position bekleidet Jürgen Wehlend dort überhaupt, wenn Du behauptest, er habe da etwas "ausgeheckt"? Vor einigen Monaten lautete der Vorwurf noch, gegen ein rechtsgerichtetes Mitglied und Sponsor werde nicht entschieden genug vorgegangen. Seinerzeit bedurfte es offenbar wirklich einiges Druckes, bis jene Person ausgeschlossen wurde. Jetzt ist der VfL zusammen mit zwei Bundesligisten und einigen recht prominenten Sportpersönlichkeiten ganz vornean, genau ein Kernfeindbild der rechten Populisten zu bedienen, und das soll auch schon wieder falsch und reines Alibi "Greenwashing" sein?
Nicht falsch verstehen, ich habe kein gesteigertes Interesse, ihn für reale Versäumnisse und Fehlgriffe irgendwie in Schutz zu nehmen, aber hier sehe ich schlichtweg nichts dergleichen. Also bitte öffne mir die Augen, oder unterlasse Deine Unterstellungen!
@ Dittsche
Danke
Neuer Trikotärmel-Sponsor (Artikel auf vfl.de)
sports for future (Interview mit JW auf VFL-TV)
@ KlausMuemmel
Ich gehe davon aus, dass das Mehrwegbecher-System in jedem Falle wiedereingeführt wird - wenn nicht diese, dann spätestens in der nächsten Saison. Vermutlich wird diese Umstellung von Ein- zu Mehrwegbechern sogar als erste klimafreundliche Initiative des VfL’s im Rahmen des neu gegründeten Vereins dargestellt.
Jürgen Wehlend unser geschätzter Geschäftsführer hat mal wieder was ausgeheckt. Statt an der Bremer Brücke endlich einen Beitrag für die Umwelt zu leisten und auf Mehrwegbecher umzustellen, hat man einen Verein gegründet:
Sport for Future
Brillanter Schachzug, man löst nicht die Probleme im eigenen Stadion, sondern betreibt Greenwashing und kann sich selber auf die Schulter klopfen.
Ich bin gespannt wie die Geschäftsführung die Vorgaben des Ratsbeschlusses vom 25.07. bzgl. Mehrwegbecher an der Bremer Brücke umsetzt.
Es tut mir wirklich leid, aber dem Vogel traue ich nur soweit wie ich ein Klavier schmeißen kann...
Leider ohne Trapp :(
Im Hintergrund erkennt man auch, dass der Pressebereich auf der Nord weiter unters Dach gewandert ist...
Dann gerne auch mit Beitragsdeckelung
Vom 17.7. um 7:22 Uhr bis zum 18.7. 15:42 Uhr hatte ein User zwar nicht 1899,
aber immerhin 13 Einsätze. Sollte hier nicht auch gedeckelt werden, oder regelt
die Restbeiträge der Markt, vor allem die Nachfrage? Und die KGaA, unsere
Fußballfirma, ist ja auch völlig freie Wirtschaft (*lach), schuldlos und ohne Verluste.
Oder: Fußballmeister auf Stadtbürgerkredit.
Bald mache ich ohne Sky, ohne Trikotkauf und mit seltenen Brückentagen
mit einem meiner zwei Schals meinen Deckel drauf, und eröffne mit meinem
persönlichen Fußballgott eine Boutique am Stadion am Zoo.
(Loriots Wuppertal mit dem Fußballpapst)
Ali, ich denke die Stadt Osnabrück überweist das Geld direkt aufs private Konto von JW ;-) Mal ehrlich, die Stadt unterstützt den Verein, nicht JW. Die Investitionen (z.B. ins Stadion) bleiben, auch wenn JW mal weg ist. Und die Millionen wären auch geflossen wenn JW damals z.B. nach Dresden gegangen wäre. Sein Gehalt ist davon doch völlig unabhängig verhandelt worden und im übrigen nicht von ihm alleine.
Man darf auch festhalten das der gesamte Fußballzirkus deutlich mehr Kohle in die öffentlichen Kassen spült als er der öffentlichen Hand kostet. Manuel Neuer zahlt wahrscheinlich alleine mehr Steuern im Jahr(!) als der VFL aktuell von der Stadt einmalig(!) bekommen hat.
Auch die Clubs zahlen Steuern auf alles was sie machen und dann nochmal auf die Gewinne, die mit bereits versteuertem Geld erwirtschaftet wurden.
Zig tausende Fans zahlen jedes Wochenende Steuern auf Sprit, Bahntickets, Eintrittskarten, Hotels, Essen und Trinken. Selbst wer ein neues VfL Trikot kauft zahlt dafür über 14 Euro Steuern. Ganz nebenbei bringt das ganze auch noch tausende Arbeitsplätze, womit wiederum mehr Leute sozialversichert sind, Steuern zahlen und mit ihrem Konsum wiederum Arbeistplätze schaffen bzw erhalten.
Dazu kommt, das ein Fussballverein identitätsstiftend für eine Stadt oder eine ganze Region (Gruß an den Teufel) und für viele ein Stück Heimat ist und damit Diskussionen über öffentliche Förderung zumindest legitim sind. Und zwar ganz unabhängig vom Gehalt des GF.
Auch findet bereits eine Umverteilung statt, sowohl auf staatlicher Ebene (von reich zu Arm, von Süd nach Nord etc) als auch im Fußball.
Und wenn wir schon bei Steuern und Umverteilung sind doch noch ein paar Anmerkungen von mir, auch in Anlehnung an den Kommentar von Jover. Natürlich ein schweres Thema und man wird es nie allen Recht machen, aber mal platt gesagt;
Je höher die Umverteilung desto geringer der Anreiz eine gute Bildung zu erlangen.
Oder überspitzt; Warum sollte ich noch Physik studieren gehen wenn ich als Atomphysiker das gleiche verdiene wie beim Aldi an der Kasse?
Ein Land braucht auch die klügsten Köpfe und andere Höchstleister und sollte froh sein diese zu haben anstatt sie mit immer höheren Steuern zu vertreiben. Wo man die Grenze z.B. beim Spitzensteuersatz (und ab wann dieser zu zahlen ist) zieht, kann man natürlich diskutieren. Aber immer nur schreien wie unfair alles ist und das die "da oben" gefälligst mehr zahlen sollen ist mir zu einfach.
Der VfL kann nun doch noch einen Trikotärmel-Sponsor präsentieren:
Lt. NOZ-Video vom heutigen Team-Fotoshooting handelt es sich wohl um den neuen Premiumpartner Fa. Sievert...
Frage: Werden die käuflich zu erwerbenden Trikots dahingehend demnächst noch umgerüstet?
Jetzt berichtet sogar schon die BILD... ;-)
Nach Aus beim VfB Stuttgart: Aogo macht Höhentraining in Osnabrück
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/nach-aus-beim-vfb-stuttgart-aogo-macht-hoehentraining-in-osnabrueck-63379506.bild.html
@ glani, Walt
Versucht es mal unter folgender Tel.-Nr.:
0541 / 770 870 (Fanshop Bremer Brücke)
0541 / 331 130 (Fanshop L&T)
Ich kann den Fanshop seit Tagen nicht telefonisch erreichen. Entweder besetzt oder es nimmt keiner ab. Auf Emails wurde mir auch nie geantwortet. Keine gute Außendarstellung.
Warum soll das Prinzip der Gehaltsdeckelung ein „Wehlend-Bashing“ sein, wenn dieses Regulativ für alle Geschäftsführer gelten sollte, die an der Spitze einer öffentlich alimentierten Fußballfirma stehen?
Die Abwehrreflexe gegenüber dieser Gehaltsdeckelung sind von einem rationalen Blickwinkel nicht nachvollziehbar - sobald der Fokus über Einzelinteressen hinausgehen und auf ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit in der Stadtgesellschaft ausgerichtet sein soll. Es geht darum, wie die Politik gegenüber Unternehmen ihre Gestaltungsmacht besser nutzt, damit den Krisenerscheinungen eines neoliberalen Umbaus wirksamer entgegengetreten werden kann. Oder ist es etwa legitim, dass weiterhin Gewinne privatisiert, aber Verluste sozialisiert werden?
Für die jeweiligen Stadtgesellschaften wäre es wünschenswerter, wenn die ansässigen Vereine bzw. Firmen des Profifußballs nicht so viele öffentliche Ressourcen verschlingen würden, wie sie es jetzt tun. Gegenwärtig ist es für die verantwortlichen Akteure im bezahlten Fußball sehr bequem: Reicht das Geld nicht, springt eben die Stadt mit Krediten ein - auch dann, wenn vorher mantraartig wiederholt wurde, dass nur mit einem Aufstieg das finanzielle Überleben gesichert wäre. Um einem „Moral Hazard“ vorzubeugen, wäre es förderlich, wenn der Preis für öffentliche Hilfen erhöht würde.
Die Frage lautet daher: Welche Strategien können Städte verfolgen, dass üppige Finanzhilfen an Gut- und Besserverdiener aus der Fußballbranche stärker begrenzt werden können? Da Geschäftsführer mit der jeweiligen Kommune über öffentliche Kredite verhandeln, wäre es somit sinnvoll, den Hebel bei ihnen - also bei den Entscheidern der ersten Führungsebene - anzusetzen. Eine Gehaltsdeckelung - orientiert an der Vergütung anderer städtischer Unternehmen - wäre eine stärkere Anreizstruktur, Finanzierungsprobleme ohne öffentliche Hilfen zu lösen.
Was soll daran schlecht sein, wenn der Zugang zu kommunalen Geldern restriktiver gehandhabt würde? Die Frage drängt sich auf, wäre doch das Gehaltsniveau eines Geschäftsführers der städtischen Kliniken eine „finanzielle Härte“, die man auch einem Manager eines Fußballunternehmens zumuten könnte, ohne dass Menschenrechtsorganisationen protestieren müssten. Mit einer Gehaltsdeckelung wird zwar keine vollkommene Gerechtigkeit geschaffen, aber diese Strategie wäre immerhin ein Einstieg in ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit - auch vor dem Hintergrund, dass die Kommunen mehr Geld für die Sanierung maroder Schulen oder für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ausgeben müssten.
Wer diese Argumente wieder einfallslos als „Wehlend-Bashing“ abtut, zeigt, dass er nicht bereit ist, ernsthaft über Alternativen zum gegenwärtigen Status quo nachzudenken. Und wie schon oben erwähnt: Die Gehaltsdeckelung ist ein Ansatz, der nicht auf den Fußballstandort Osnabrück zu begrenzen wäre – weshalb auch andere Geschäftsführer betroffen wären, die Gelder von der Kommune benötigten. Außerdem könnte helfen, wenn durch die gesellschaftlichen Diskurse eine „Alimentierungsscham bei Spitzenverdienern“ entstünde. ;-)
Guten Tag,
ich habe gestern und heute mehrfach versucht im Fanshop am Stadion anzurufen. Dauernd klingt nur das Besetzt-Zeichen... Habe ich die falsche Nummer? (0541-7708722) Haben die geschlossen?
Einladung zur Infoveranstaltung "Stadion an der Bremer Brücke".
Was wird aus unserem Wohnzimmer? Welche Möglichkeiten bietet der aktuelle Standort, um alle Anforderungen der DFL zu erfüllen? Wie weit ist der Stand der Planungen?
Diese und weitere Fragen werden in einer Infoveranstaltung geklärt, zu der wir Euch hiermit einladen möchten.
Rede und Antwort stehen werden Jürgen Wehlend und Manfred Hülsmann. Die Moderation übernimmt Burkhard Tillner.
http://www.vfl-fanabteilung.de/infoveranstaltung-zum-stadion-an-der-bremer-bruecke/
Selbst in Heidenheim wird es einige Fans geben, die geil drauf sind die Brücke zu atmen. Ich tippe auf ca. 400 Auswärtsfans.
@galileo
Siehe dazu den folgenden Link der Stadt Osnabrück: osnabrueck.de
Ich denke erst durch die Erarbeitung dieser Studie, kann überhaupt einen Überblick verschaffen, wie hoch die Kosten sein werden, wer diese trägt,...
@Pelle-97X
"Kann man evtl den gästeblock wieder als Heimblock nutzen ?"
Ganz sicher nicht... Ein paar Fans werden sie schon mitbringen. Und die müssen strikt von den Heimfans getrennt sein, da versteht die DFL keinen Spaß...
Heute ist Training im Stadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Test der Leitung in den Kölner Videobeweiskeller.
@Pelle-97X
Letzte Saison hat Heidenheim im Schnitt 328 Fans auswärts. Höchstwert: 1000 in Köln und Tiefpunkt: 75 in BI
Gehe mal höchstens von 250 aus. Kann mir aber nicht vorstellen, da es in der 2. Liga möglich sein wird, dass ein Gästeblock zum Heimblock gemacht wird (soviele Auflagen die DFL hat). Aber wir müssen auch erst einmal die eigenen Tribünen voll bekommen. Und aufgrund der Ferienzeit glaube ich nicht daran.
Es wurden keine 3,2 Mio Euro direkt für Umbauten benutzt, sollte mich meine Erinnerung nicht täuschen. 600.000 Euro sind als Steuererstattung an die OBG geflossen. Ein anderer Teil wird für die Machbarkeitstudie verwendet. Des Weiteren halte ich die Sponsoren- und Fanlandschaft für so gefestigt, das sie im Notfall auch für die ersten Sanierungsmaßnahmen aufgekommen wäre. Wenn man sie denn benötigt hätte. Offen bleibt, welche zusätzlichen Kosten in der Machbarkeitsstudie veranschlagt werden und ob das auch noch mit privaten Geldern der Region zu stemmen sein würde.
Wie viel Fans werden nächste Woche Samstag aus Heidenheim erwartet?
Kann man evtl den gästeblock wieder als Heimblock nutzen ?
Weiß jemand, ob das Training heute auf der Illoshöhe ausfällt! Zur Zeit ist hier nichts los, laut NOZ sollte aber um 15:30 Uhr Training. sein
Kloppo lebt es vor
holt einen 16 und 17 jährigen.
Jung Frech Dynamisch in die Zukunft
Sind wir uns ja größtenteils sogar einig, Jover. Nur bei den Steuern habe ich eine andere Meinung. Aber das gehört hier nicht hin.
@ Allwetterfan: Super Beitrag!
@ Violet-White: Was Du schreibst, ist alles richtig. Und ich habe ja bereits dargestellt, dass ich mein "Marktverhalten" weitgehend meiner Auffassung anpasse. Pay-TV kommt mir nicht ins Haus, Merchandise kaufe ich nur selten. Nie und nimmer würde ich mich um ein Länderspielticket bemühen, schon gar nicht bei EM oder WM. Und ja, das gesparte Geld geht tw. an wohltätige Zwecke und auch mal in Tickets für andere Sportarten.
Eine VfL-Dauerkarte hingegen würde ich nehmen, wenn ich nicht so weit weg wohnen würde, schließlich müsste ich bei Randsportarten auch Eintritt zahlen. Und das Crowdfunding hab ich gemacht, weil ich dem VfL dann eben doch beim Überleben helfen wollte. "Schizophren" trifft da schon ganz gut, man kann eben als Fußballfan nicht aus seiner Haut.
Ich bin jetzt aber auch mal fies und sage Dir als Antwort: wenn alle Leute das so machen würden wie ich, dann gäbe es im Fußball keine (oder deutlich weniger) übertriebenen Gehälter, über die ich mich beschweren müsste.
Vielleicht noch als Zugeständnis:
Das "obszön" bezog sich v.a. darauf, dass ein Teil (10%? 20%?) der horrenden Gehälter im System "Deutscher Profifußball" mittelbar vom Steuerzahler bezahlt werden. Das ist sachlich nicht zu rechtfertigen und bringt zusätzlich das Problem der Wettbewerbsverzerrung mit sich. Wenn das nicht der Fall wäre, fände ich die Gehälter in BL 1 und BL 2 immer noch obszön, ich würde mich aber weniger darüber ärgern. Kapitalismus eben, da muss man mit entsprechenden Steuersätzen ran.
Da gebe ich dir auch vollkommen Recht. Das ist auch das Grundproblem, was auch bei der Stadtratssitzung gesagt wurde: Ein Appell geht an DFL und DFB. Im Endeffekt die Hauptschuldigen an diesen jämmerlichen Prozess. Ohne diese bescheuerten Auflagen - die teilweise 0 Sinn machen - hätte die Stadt nichts zahlen müssen. Alleine der Mist mit dem Videobeweis kostet fast 1 Million Euro (Kabel verlegen, Kameras positionieren, ...)
Danke.
Es klingt vielleicht jetzt etwas bäuerlich. Aber da wurden jetzt 3,2 mio € investiert, von denen der normale Besucher nix hat? Ich sehe dieses im Verhältnis zur Errichtung einer ganzen Tribüne vor 10 Jahren, die uns letztes Jahr noch einiges Kopfzerbrechen bereitet hat. Es verdeutlicht ja mehr als genug, dass Jover absolut recht hat. Ohne die öffentliche Hand wären Verstärkungen der Mannschaft kaum möglich. Und die Frage stellt sich doch offensichtlich, ob das nötig ist, dass eine Stadt als Bürge für das Abenteurer Zweite Liga herhalten muss. Ohne Frage, ich bin ja froh, dass es so ist. Aber das nach allen Anstrengungen der letzten Jahre so ein Investitionsvolumen nötig ist, dass man überhaupt den Ball in den Mittelkreis der zweiten Liga legen kann, das wird ja wohl niemand verkennen, dass es mehr als diskussionswürdig ist.
@UwesAtem
Ich habe das noch einmal recherchiert.
"So stellt die Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (OBG) als 100-prozentige Tochter der Stadt dem Verein kurzfristig eine verzinsliche Rücklage von 3,2 Millionen Euro zur Verfügung." (Quelle: NDR.de)
Konkret muss folgendes umgesetzt werden von dem Geld:
"Konkret muss der VfL unter anderem weitere Kameraflächen schaffen, den Pressekonferenzraum anpassen, die TV-Medientribüne um weitere Kommentatoren- und Beobachterpositionen erweitern, das Flutlicht ertüchtigen, eine sichere Verkabelung verlegen, eine ausreichende Basis- und Ersatzstromversorgung garantieren, das gesamte Stadion mit Glasfaserkabeln ausstatten. Zudem fließen Teile der Summe in die Machbarkeitsstuide, die notwendig ist, um das Stadion dauerhaft zweitligatauglich zu machen." (Quelle: vfl.de)
Ein wenig ausführlicher - gerade bzgl. dem Punkt mit der Absichterklärung unter folgenden Link: osnabrück.de
@el-thosito
Es kommt drauf an, wie Bashing läuft. Und es ist ein Unterschied, ob man es einmal macht oder wie bei Ali gefühlt über 2 Jahre (oder mehr)... Es ist meine Meinung, die ich einmal geschrieben habe (wo jeder eine andere Meinung haben darf - das Thema hatten wir bereits) und dann ist auch gut.
Mal alles ein wenig differenzierter betrachten. Es gibt genügend, die selber gegen andere Vereine giften. Es gibt genügend - auch ab und zu hier - die gegen Bayern, Uerdingen, M**ster, Bielefeld, etc. austeilen.
PS: Nur mal so nebenbei - ich bin keine Frau ;)
liebe violett,
Kritik der Gf ist kein Bashing und Ali's Kritik hier auch schon deutlich fundierter geäußert worden, als dein Verleumdung "des" fck.
Klar ist dem gemeinen Fan das Bashen anderer Vereine natürlich lieber, als "Nestbeschmutzung", wirst es aber genauso aushalten müssen, wie umgekehrt.
Bei der Saisoneröffnung sind mir folgende Sachen im Stadion aufgefallen:
Stehbereich Gäste bis über den alten Spielertunnel
Medienplätze auf der Nord wurden in die oberen Reihen verlegt, waren vorher direkt über dem spielertunnel
Geländer um die Business Seats vollständig entfernt
Kameraplätze in der Mitte der Süd erweitert
unter dem Dach der nordtribüne hängen neue Kameras
Der Sitzplatzbereich für die Gäste muss auch komplett abgetrennt werden. Hier musste sicherlich einiges investiert werden.
Naja...das muss man ja schon in einer Relation sehen. 3.2 mio über die Sommerferien. Irgendwie kaum merklich. 10 mio für ne Ganze Tribüne.
Und das waren Zuschüsse, man korrigiere mich, von der Stadt.
Wenn ich mich Recht erinnere, kosten die Umbauten insgesamt 3,2 Mio Euro. Die Nord hatte glaube ich damals rund 10 Mio gekostet.
Es mussten doch auch noch Glasfaserkabel für schnelles Internet verlegt werden, damit der Videobeweis auch funktioniert (äh zumindest das Signal in Köln ankommt)
Dann gab es doch auch noch andere Auflagen bzgl. der Sicherheit. Detailliertes weiß ich aber auch nicht mehr.